Legende Willi Suck feiert seinen 80er

Statistisch, urkundlich ist er es schon seit 22. Juli – aber erst, wenn man einen solchen Anlass gebührend feiert, ist es gewissermaßen auch amtlich. Willi Suck, eine Legende des Wiener Judosports, ist 80 Jahre! An diesem Wochenende lud der rüstige Judoka Freunde zum Anstoßen ein. Darunter Ehrenpräsident KR Ernst Graft (im Bild oben links) und Vizepräsident Norbert Herrmann (rechts). Ein paar Flascherln wurden geköpft, sozusagen als Ippon zum 80er! Die Wiener Judo-Familie gratuliert Willi Suck herzlich und wünscht vor allem Gesundheit.

Hat immer ein Lächeln aufgesetzt – Judo-Legende Willi Suck ist 80 Jahre – Fotos @privat

Der am 22. Juli 1941 geborene Willi Suck war als Judoka der Wiener Verkehrsbetriebe schon als junger Mann talentert. 1958 und 1959 wurde er in Wien in der Klasse „2. Kyu light“ jeweils Staatsmeister und durfte damit als 18-Jähriger bei der Heim-EM 1959 in Wien mitmachen. Zwei weitere Staatsmeistertitel – 1960 in Salzburg in der gleichen Klasse sowie 1962 in Braunau in der Klasse „1. Kyu light“ sollten folgen. Später war Willi über viele Jahre als Bundeskampfrichter im Judo aktiv. Auch heute noch interessiert er sich, freilich nur noch passiv, für „seinen“ Judosport. „Schön, was unsere Judoka bei den Olympischen Spielen in Tokio geleistet haben“, ist er von Silber und Bronze im Budokan angetan.

Nochmals, lieber Willi – herzliche Gratulation und Alles Gute!

Ähnliche Beiträge

  • Corina Korner neue ÖJV-Generalsekretärin

    Seit heute, Montag, arbeitet im ÖJV-Büro eine neue Generalsekretärin. Mag. Corina Korner löst den bisherigen Administrations-Chef im Judoverband, Paul Fiala, ab. „Damit geht ein Lebenstraum für mich in Erfüllung“, sagt die 34-jährige Obfrau von Vienna Samurai, die als Stellvertretende Presse- und Kampfrichterreferentin auch für den Wiener Landesverband tätig ist. Generationswechsel im Österreichischen Judoverband – der…

  • Der Bär ist nicht los

    Grand Slam in Paris, da ist sicher der Bär los! Doch nicht, wenn es um Superstar Teddy Riner geht. Denn der 2,05-Meter-Riese, der schon fünf Olympiasiege (davon drei im Einzel) erkämpft hat, fehlt. Der 36-Jährige hat – wie unsere Michaela Polleres – nach den Spielen von Paris 2024 eine anderthalbjährige Pause eingelegt, ist erst seit…

  • Abschied in Prag

    Dort, wo sie vor sechs Jahren mit dem Vize-EM-Titel ihren wohl größten sportlichen Erfolg gefeiert hat, wird sie – auf internationaler Tatami – ihr letztes Turnier bestreiten. Die Wienerin Magdalena Krssakova (JC Sirvan) beendet mit dem European Open in der tschechischen Metropole ihre mehr als 15 Jahre dauernde Judo-Karriere. „Es ist der richtige Zeitpunkt“, sagt…

  • Menschen im Judo

    Leopold Korner Der 15. November gilt in den Bundesländern Wien und Niederösterreich als „Leopolditag“. Nicht nur deshalb für uns Anlass genug, DEN Leopold im Wiener Judo vorzustellen – Leopold Korner, 55. Und dieses Porträt passt zu diesem Tag. Schon sein Vater hieß Leopold, der Junior wurde Zeit seines Lebens einfach nur „Mini“ genannt, und „sein“…

  • Faras wichtigster Sieg

    Nachdem er bis 100 Kilo den Italiener Gennaro Pirelli mit seinem gefürchteten Ausheber auf die Matte gedonnert hatte, strahlte er übers ganze Gesicht, obwohl er seinen nächsten Kampf bei der WM in Abu Dhabi verlor – aber mit diesem Erfolg über den Grand Slam-Sieger von Duschanbe 2024 war seine eigene Olympia-Qualifikation und die anderer fix….

  • Menschen im Judo

    Asimina Theodorakis In der Serie „Menschen im Judo“ befassen wir uns heute mit Assimina Theodorakis. Die Judokämpferin von WAT Stadlau gilt als Nachwuchshoffnung im österreichischen Judo. Bei Junioren-Europacups hat sie schon drei Medaillen geholt. Sie spricht über ihre Ziele und wie schwierig es ist, in einer Randsportart erfolgreich zu sein. Das Gespräch führte ihr Stadlauer…