Leibnitz: Gewachsen & durchwachsen

Anika Schicho (-48 kg) belegt in Leibnitz als beste Österreicherin Platz 7 (Foto: EJU).

581 Judoka aus 34 Ländern stiegen beim Unter-21-Europacup in Leibnitz, der jedes Jahr weiter wächst und zu einem der größten und stärkstbesetzten Nachwuchsturniere Europas avanciert, auf die Matte. Leider nur durchwachsen hingegen waren die Leistungen der Österreicher und damit auch die der Wiener Judoka. Lediglich Mathias Czizsek (Volksbank Galaxy Tigers/bis 73 kg) schaffte mit zwei Ippon-Siegen eine ansprechende Leistung, aber er blieb – wie alle anderen Wiener auch – unplatziert. Österreichs einzige Platzierung schaffte die Klosterneuburgerin Anika Schicho (bis 48 kg) als Siebente. „Man hat großartiges Angriffs-Judo gesehen, aber leider nicht von den Österreichern“, analysierte Verbandspräsident Ernst Raser, der in Leibnitz dabei war. Raser weiter: „Vielleicht war es ein Weckruf zur rechten Zeit für unser Team vor den kommenden Großereignissen.“ Russland (3/0/5) war beste Nation vor Japan (2/2/5) und Frankreich (2/1/1). Judoka aus 15 Ländern machten Medaillen – Österreich war davon leider weit entfernt …

Besser erging es zwei weiblichen Judoka aus Wien beim European Open der Allgemeinen Klasse in Cluj (Rum). Asimina Theodorakis (WAT Stadlau) belegte in der Klasse bis 57 kg mit drei Siegen und zwei Niederlagen den guten 5. Platz, Olivia Taroncher (ASVÖ Carnuntum) wurde mit zwei Siegen und zwei Niederlagen Siebente in der Klasse bis 52 Kilo. Unter 350 Judoka aus 39 Ländern war Italien (4/3/0) erfolgreichste Nation vor Georgien (4/0/2) und Frankreich (3/1/3).

Die österreichischen Vertreterinnen in Cluj (Foto: ÖJV).

Die Ergebnisse aus Leibnitz findet ihr hier.
Die Ergebnisse aus Cluj findet ihr hier.

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