Die „Gräfin“ feiert in Tiflis ein Comeback

Sie ist wieder da! Bernadette Graf (Bild) kehrt Ende März (26. bis 28.) beim Grand Slam in Tiflis (GEO) auf die internationalen Judomatten zurück. Die lange verletzte Tirolerin, Olympia-Fünfte von Rio 2016 und vierfache EM-Medaillengewinnerin, feiert nach einjähriger Pause ihr Comeback in der Klasse bis 78 Kilo. Derzeit ist die „Gräfin“ als 16. im IJF-Ranking für Olympia qualifiziert und sollte es auch bleiben. Dafür wären aber in Tiflis Punkte gut – auch für andere. Der ÖJV gab am Montag die Kader für Tiflis und den Grand Slam eine Woche später in Antalya (TUR) bekannt, darunter sind auch einige Wiener Judoka.

Graf (JZ Innsbruck) hätte eigentlich schon im Jänner in Doha wieder dabei sein wollen, aber das Masters kam für die 28-Jährige noch etwas zu früh. „Ich wollte kein Risiko eingehen, daher war es wichtiger, die Knieverletzung aus dem Vorjahr im Hinblick auf Olympia voll ausheilen zu lassen“, sagt „Bernie“, die auf ihre Rückkehr in die „Judo-Blase“ schon richtig brennt. „Das erste Turnier nach so einer langen Pause ist etwas Besonderes und eine Sandortbestimmung.“ Graf wird das Turnier in Tiflis bestreiten, aber nicht den Grand Slam eine Woche danach in Antalya (1. bis 3. April). Danach steht für die Innsbruckerin die EM in Lissabon (16. bis 18. April) als nächstes auf dem Programm.

Der ÖJV nominierte nun die Kader für die beiden letzten Turniere vor der EM. In Tiflis starten aus Wiener Sicht die Dritte des Grand Slam in Tel Aviv, Magda Krssakova (JC Sirvan/bis 63 Kilo), und Stephan Hegyi (SC Hakoah/über 100 Kilo), der nach zuletzt misslungenen Auftritten Punkte braucht. Hegyi wird deshalb auch in Antalya auf die Matte steigen, auch die zuletzt in Prag erfolgreichen Kathatina Tanzer (Vienna Samurai/bis 48 kg) sowie bis 90 Kilo Adam Borchashvilli und Johannes Pacher (beide Volksbank Galaxy Tigers) wurden nominiert.

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