Reinis Gold-Triple

Jetzt kann sich der Tiroler Reinhold Kurz „dreifacher Weltmeister der Judo-Veteranen“ nennen! Acht Jahre nach seinem ersten Triumph (2017 in Olbia) verteidigte der 66-Jährige seinen WM-Titel aus dem Vorjahr (Las Vegas) bei der heurigen Veteranen-WM in Paris erfolgreich. Der Salzburger Alfons Schussmann wurde Dritter, der Wiener Ernst Leidenfrost (Vienna Samurai), 2024 WM-Dritter, schied diesmal in Runde eins aus.

Die WSG Wattens kann stolz sein auf ihren „Reini“ – sein dritter WM-Titel (Klasse M8/bis 81 Kilo) war bereits der 20. internationale Turniersieg des unbändigen Tirolers, der vier seiner fünf Kämpfe vorzeitig gewann. Nur im ersten Duell benötigte Reini noch etwas Anlaufzeit und siegte „nur“ mit Yuko. Im Finale nagelte Kurz seinen französischen Gegner Patrick-Marie Larfeuille eine Minute vor Kampfende mit Osaekomi fest. Damit war das WM-Triple, die dritte Goldene, perfekt.

Schussmann (JC Saalfelden / M8/über 100 kg) wurde mit einem Sieg und einer Niederlage Dritter seiner Alters- und Gewichtsklasse. Für unseren „Ernstl“ reichte es diesmal zu keiner Medaille. Leidenfrost musste sich gleich in seinem ersten Kampf (M7/bis 90 Kilo) Yuri Plausiuk (BLR) mit Waza-ari geschlagen geben. Nach vier Tagen führt Brasilien die Medaillentafel mit 12 Goldenen vor Frankreich und Georgien (je 8) an. Österreich, 2024 auf Rang 13 am Tableau, ist derzeit 19. unter den 65 teilnehmenden Nationen (2.329 Judoka).

Alle Ergebnisse aus Paris findet ihr hier.

Foto: Reinhold KURZ und Betreuer Christian HACKL jubeln über das dritte WM-Gold - @privat

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