Wiens Judosport trägt Schwarz. Denn Thomas Maurer, der mehr durch die TV-Serie „Das Geschäft mit der Liebe“ bekannt wurde als durch seine Judo-Erfolge, ist tot. Der ehemalige Judoka von WAT Stadlau starb nach langer, schwerer Krankheit im Alter von nur 62 Jahren. Seine beste Judo-Zeit hatte er in der 80er Jahren, als er auch Wiener Meister wurde.
Schon vor rund 40 und mehr Jahren gab es zwischen den beiden Wiener Vereinen WAT Stadlau und (damals noch) WAT Leopoldstadt eine enge Freundschaft, wie auch das Bild oben (@zVg) beweist. Es zeigt Maurer (rechts) mit seinem Klubkollegen Michael Binder (links) und den beiden Leopoldstädtern Horst Felzl, der später auch Präsident des Landesverbandes war, und Veteranen-Recke Ernst Leidenfrost. Deshalb ist auch die Bestürzung über die Nachricht vom Ableben Maurers groß.
Der ehemalige Judoka und Trainer startete nach seiner aktiven Karriere, in der er unter anderem 1982 die Wiener Meisterschaft gewann, auf anderer Ebene durch. Thomas wurde durch die ATV-Sendung „Das Geschäft mit der Liebe“ bekannt. Als Leiter der Agentur „Ilona Maurer“ spezialisierte er sich darauf, Frauen aus Osteuropa – vor allem aus der Ukraine und Belarus – an österreichische Singles zu vermitteln. In einem Statement seines Senders heißt es: „Mit großem Bedauern haben wir von dieser traurigen Nachricht erfahren. Wir wünschen seiner Familie und Freunden in dieser schwierigen Zeit viel Kraft! Ruhe in Frieden, Thomas Maurer!“
Auch der Judo-Landesverband Wien wird Thomas Maurer stets ein ehrendes Andenken bewahren.
