Trauer um Maurer

Wiens Judosport trägt Schwarz. Denn Thomas Maurer, der mehr durch die TV-Serie „Das Geschäft mit der Liebe“ bekannt wurde als durch seine Judo-Erfolge, ist tot. Der ehemalige Judoka von WAT Stadlau und WAT Leopoldstadt (heute Vienna Samurai) starb nach langer, schwerer Krankheit im Alter von nur 62 Jahren. Seine beste Judo-Zeit hatte er anfangs der 80er Jahren, als er auch Wiener Meister wurde.

Schon vor rund 40 und mehr Jahren gab es zwischen den beiden Wiener Vereinen WAT Stadlau und (damals noch) WAT Leopoldstadt eine enge Freundschaft. Drei der vier auf dem Archiv-Foto (@zVg) – von links Michael Binder und Horst Felzl, der spätere Landesverbands-Präsident, ganz rechts Maurer – hatten ihre ersten Judogi in Stadlau zerrissen und waren dann in die Leopoldstadt gewechselt, wo auch Ernst Leidenfrost (im Bild neben Maurer) trainierte. Es war damals eine eingeschworene Truppe – deshalb ist unter den Freunden von Thomas die Bestürzung jetzt auch so groß.

Der ehemalige Judoka und Trainer startete nach seiner aktiven Karriere, in der er unter anderem 1983 die Wiener Meisterschaft gewann, auf anderer Ebene durch. Thomas wurde durch die ATV-Sendung „Das Geschäft mit der Liebe“ bekannt. Als Leiter der Agentur „Ilona Maurer“ spezialisierte er sich darauf, Frauen aus Osteuropa – vor allem aus der Ukraine und Belarus – an österreichische Singles zu vermitteln. In einem Statement seines Senders heißt es: „Mit großem Bedauern haben wir von dieser traurigen Nachricht erfahren. Wir wünschen seiner Familie und Freunden in dieser schwierigen Zeit viel Kraft! Ruhe in Frieden, Thomas Maurer!“

Auch der Judo-Landesverband Wien wird Thomas Maurer stets ein ehrendes Andenken bewahren.

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