Schade! Verletzter Hegyi lässt EM sausen

Schade! Der Wiener Judoka Stephan Hegyi wird nicht bei der EM in Lissabon (Freitag bis Sonntag) auf die Matte steigen. Der Schwergewichtler des SC Hakoah. der schon zwei EM-Bronzemedaillen im Einzel und eine mit der Mannschaft hat, laboriert an einem Muskeleinriss (links) im Adduktorenbereich, dazu gibt es Probleme im rechten Oberschenkelbeuger. „In einer normalen Saison würde ich es vielleicht probieren, aber im Olympia-Jahr ist mir das zu riskant“, sagt der 22-jährige Wiener. Somit ist Österreich nur mit acht Judoka in der portugiesischen Hauptstadt, wo es vor 13 Jahren zweimal Gold – Ludwig Paischer und Sabrina Filzmoser – gegeben hat. Unter ihnen ist auch eine Wienerin: Magda Krssakova, Vize-Europameisterin 2020 in Prag, wird am Samstag in der Klasse bis 63 Kilo wieder um eine Medaille kämpfen.

Neben Krssakova sind bei den Frauen noch Filzmoser (bis 57 kg/ihre 23. !!! EM), Michaela Polleres (bis 70 kg / Wimpassing) und Bernadette Graf (bis 78 kg / JZ Innsbruck) am Start, bei den Männern kämpfen Lukas Reiter (bis 73 kg / Wimpassing), Shamil Borchashvili (Multikraft Wels / bis 81 kg), Aaron Fara (Wimpassing / bis 100 kg) und im Schwergewicht ist nur Daniel Allerstorfer (Mühlviertel) im Einsatz.

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