Judo, ein Jungbrunnen

Andere Leute würden in seinem Alter längst im Schaukelstuhl sitzen und ihren Ruhestand genießen. Nicht so Ing. Heinz Huber, der noch mit 80 Jahren aktiv auf der Matte steht und Kinder und Jugendliche unterrichtet.

In Wien ist er kein Unbekannter, er ist bei den meisten Veranstaltungen des Landesverbandes dabei und viele heutige Judoka waren seine Schüler. Die Rede ist von Ing. Heinz Huber. Der 1942 geborene, gebürtige Linzer, wurde heuer 80 Jahre alt und steht immer noch für seinen Verein (Judoring Wien) auf der Matte. Begonnen hat er mit dem Judo 1965. 1973 erwarb er seinen 1. Dan und seit 1975 ist er Landeskampfrichter. Diese Funktion übt er immer noch aus. 1978 legte er die Prüfung zum Lehrwart (heute Instruktor) und 1981 zum staatlichen Trainer ab. Er war auch in vielen Funktionen im LV tätig, unter anderem war er von 2004 bis 2005 Präsident in Wien. 2021 wurde ihm in Anerkennung seiner Verdienst um den Judo-Sport der 6. Dan verliehen.

Während andere ihren Ruhestand im Schaukelstuhl genießen, ist Heinz Huber immer noch aktiv und hat Freude am Judo. Dies wurde nun auch vom TV-Sender „Puls4“ zum Anlass genommen, eine kleine Reportage über den vitalen 80-Jährigen zu erstellen. Eine Aufzeichnung der Sendung „Café Puls – Das Magazin“ vom 21. Oktober 2022 könnt ihr unten im Video sehen.

Unser Titelfoto ist ein Screenshot aus dem Beitrag von Puls4.

Ähnliche Beiträge

  • Hegyi: „Ich gebe nicht auf!“

    Wenn nächste Woche 15 ÖJV-Judoka bei der EM in Montpellier (FRA) um wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation kämpfen werden, muss einer zuschauen, der im Sommer 2024 in Paris sehr gerne dabei gewesen wäre – Stephan Hegyi. Der Schwergewichtler aus Wien (SC Hakoah) muss nach seiner dritten schweren Verletzung, die er sich im August zugezogen hatte,…

  • Sayonara – Teil 16

    In nicht einmal mehr elf Monaten., am 24. Juli 2020, werden in Tokio die 32. Olympischen Sommerspiele eröffnet. Grund genug, dass wir uns im vorletzten Teil (16) unserer Serie „Sayonara“ mit dem Stand der Vorbereitungen auf Tokio 2020, mit den Besonderheiten und den Erwartungen der Japaner selbst beschäftigen. TOKIO UND OLYMPIA – 142 Goldmedaillen hat…

  • Das Japan-Duell

    Auch wenn mit Frankreichs Teddy Riner (über 100 Kilo / 5 x Olympia-Gold, 11-facher Weltmeister) sowie Welt- und Europameister Timur Arbuzov (RUS / bis 81 Kilo) zwei Superstars nicht auf der Nennliste stehen und auch Österreich mit dem Wiener Stephan Hegyi (SC Hakoah / über 100 Kilo) und Bernd Fasching (bis 81 Kilo) zwei Judoka…

  • EM In Yvonne´s Wohnzimmer

    Wenn von Freitag bis Sonntag 13 ÖJV-Judoka – unter ihnen vier aus Wien – in Potsdam um Edelmetall bei der Unter-23-EM kämpfen, dann kehrt ÖJV-Headcoach Yvonne Snir-Bönisch (@Judo Austria) in ihr „Wohnzimmer“ zurück. Die 42-jährige Deutsche stammt aus Potsdam und lässt es sich freilich nicht nehmen, für diese EM ihre Heimat zu besuchen. Die vier…

  • Neue Seite

    Nach nun 15 Jahren wurde es Zeit, unsere Homepage den neuen Gegebenheiten anzupassen. Als damals unsere Verbandsseite erstellt wurde, galt das CMS auf welchem es beruhte als modern. Heute kann es den modernen Anforderungen nicht mehr entsprechen. Aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen, die Seite neu zu gestalten. Das Layout wurde aufgefrischt und das…

  • Grand Slam Doppel

    Dieses Wochenende findet der vierte Grand Slam des Jahres in der georgischen Hauptstadt Tiflis statt. Insgesamt sind in Georgiens Hauptstadt 441 Aktive aus 63 Nationen angekündigt, darunter vier Weltranglisten-Erste. Mit dabei Magdalena Krssakova (-63kg, JC Sirvan). Magdalena konnte bereits 2017 den damaligen Grand Prix in Tiflis für sich entscheiden. Die 29-jährige Wienerin wartet heuer noch…