Spannung vor der WM

Ab Donnerstag (06.10.) richten sich alle Blicke der Judo-Welt auf die usbekische Hauptstadt Taschkent, denn es starten die heurigen Weltmeisterschaften. Eine gute Platzierung spielt auch eine wichtige Rolle für die Olympiaqualifikation für 2024. Die Qualifikationsperiode begann am 22. Juni diesen Jahres und erstreckt sich bis 23. Juni 2024. Der ÖJV ist in Taschkent mit 7 Judoka am Start.

Wir alle hoffen, dass sich unser Team gut präsentiert und vielleicht die eine oder andere Medaille mit nach Hause nehmen kann. Ähnlich wie im Vorjahr in Budapest, als Michaela Polleres (JC Wimpassing) in der Klasse bis 70 kg die Bronzemedaille eroberte. Sie ist damit eine Mitfavoritin für einen Podestplatz, ebenso wie Olympia-Bronzemedaillengewinner Shamil Borchashvili (LZ Multikraft Wels), der in der Klasse bis 81 kg an den Start geht.

Das ist das ÖJV-Team für Taschkent:

Frauen-48 kgTANZER KatharinaSU Noricum Leibnitz/ST
-70 kgPOLLERES MichaelaJC Wimpassing/NÖ
Männer-60 kgAUER MarcelCreativ Graz/ST
-81 kgBORCHASHVILI ShamilLZ Multikraft Wels/OÖ
-90 kgBORCHASHVILI WachidLZ Multikraft Wels/OÖ
-100 kgFARA AaronJC Wimpassing/NÖ
+100 kgALLERSTORFER DanielUJZ Mühlviertel/OÖ

Im Mixed-Team-Bewerb werden noch eingesetzt:

Lisa Grabner (-57kg/JC Wimpassing), Maria Höllwart (+70kg/ESV Sanjindo Bischofshofen) und Samuel Gaßner (-73kg/UJZ Mühlviertel).

Judoka aus Wien haben den Sprung in den WM-Kader leider nicht geschafft. Dennoch drücken wir allen österreichischen Athletinnen und Athleten ganz fest die Daumen.

Hier noch ein kurzer Bericht des ORF2 in der Sendung „Sport Aktuell“ vom Dienstag (04.10.):

Ähnliche Beiträge

  • „Michi“ ist zurück!

    Vor einigen Tagen war es ein Jahr, dass Österreichs Top-Judoka Michaela Polleres in Paris mit Bronze bis 70 Kilo ihre zweite Olympia-Medaille (nach Silber in Tokio) geholt hatte – jetzt kehrt die Wimpassingerin auf die internationale Tatami zurück. „Michi“ ist eine von 23 ÖJV-Athleten, die von 17. bis 23. August im spanischen Valencia für die…

  • Wiens Judojahr im Rückblick

    Am Ende eines Jahres wird allerorten Bilanz gezogen. War es ein gutes Jahr? Hätte es besser sein können? Was das Judo-Jahr 2023 aus Wiener Sicht gebracht hat, versuchen wir im nachstehenden Rückblick aufzuarbeiten. Es gab Höhen und Tiefen, Jubiläen und Änderungen – am Ende bleibt nur zu sagen: „S´is wias is“. Klar hätte es mehr…

  • Hegyi: „Ich gebe nicht auf!“

    Wenn nächste Woche 15 ÖJV-Judoka bei der EM in Montpellier (FRA) um wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation kämpfen werden, muss einer zuschauen, der im Sommer 2024 in Paris sehr gerne dabei gewesen wäre – Stephan Hegyi. Der Schwergewichtler aus Wien (SC Hakoah) muss nach seiner dritten schweren Verletzung, die er sich im August zugezogen hatte,…

  • Aufnahme im HSZ – Bewerbung

    Im Juli 2026 ist der nächste für Judo vorgesehene Einrückungstermin (ET) für SpitzensportlerInnen, die die Aufnahme in das Heeressportzentrum anstreben. Seitens des Bundesheeres werden folgende Qulifikationsrichtlinien vorgegeben: Alle Vereine werden gebenen, leistungswillige KandidatInnen, die diese Anforderungen entsprechen (oder die sie melden möchten), bis spätestens 21.11.2026 mittels unten zum Download bereitgestelltem Formular an den ÖJV-Sportdirektor (per…

  • Olympia 2024 ist Höhepunkt

    Mit einem kräftigen „Prosit Neujahr“ wollen wir die Freunde des (Wiener) Judosports auf die Höhepunkte im Jahr 2024 einstimmen. Highlight sind freilich die Olympischen Spiele in Paris, dazu gibt es eine Welt- und Europameisterschaft, am zweiten März-Wochenende den „Upper Austria Grand Prix“ in Linz und viele weitere internationale, nationale und regionale Ereignisse auf der Matte….

  • Die 80er-Jahre – das „Goldene Jahrzehnt“

    Im zweiten Teil unserer Serie über die Olympia-Geschichte im Judo befassen wir uns heute mit dem „Goldenen Jahrzehnt“ – die 80er-Jahre brachten den ersten, historischen Olympiasieg im Judo für Österreich und eine erfolgreiche Titelverteidigung, sowie eine Bronzemedaille. Und auch bei den Frauen, die 1988 als Vorführbewerb in Seoul dabei waren, gab es Edelmetall. Und abseits…