Fünfter WM-Start für Magda

Am Mittwoch ist es so weit. Magdalena Krssakova steigt zum fünften Mal bei einer Senioren-Weltmeisterschaft auf die Matte.

Das Starterfeld für die Judo-WM in Doha (QAT, 7. – 14.5.) entspricht höchsten Maßstäben. Insgesamt 670 Judoka aus 99 Nationen werden erwartet. Die meiste Erfahrung im neunköpfigen rot-weiß-roten Aufgebot bringen die 29-jährige Magdalena Krssakova, Michaela Polleres, 25, und Aaron Fara, 25, mit: Für das Trio bedeutet Doha bereits die 5. WM-Teilnahme.

Magdalena ist derzeit die Nummer 32 in der Kategorie -63kg. In Doha trifft sie in der ersten Runde auf die Portugiesin Barbara Timo, in Runde 2 würde Altmeisterin Ketleyn Quadros (BRA), Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von 2008, als Nummer 4 gesetzt, warten.

„Ich fühle mich top-fit und bestens vorbereitet. Ich weiß, dass ich an einem guten Tag jede schlagen kann, selbst die Top-8.“

Die Vorrunde gibt es ab 09:30 Uhr live hier zu sehen: https://judotv.com/competitions/wc_sen2023/live
Der Finalblock wird ab 17:00 Uhr live auf ORF Sport+ übertragen

Unser Titelfoto zeigt Magdalene Krssakova beim Olympia-Training-Camp in Mittersill. Foto: @ÖJV/Johannes Radlwimmer

Ähnliche Beiträge

  • Die Stars in Linz

    509 Judoka aus 62 Nationen sind gemeldet, 42 davon aus Österreich – der vierte Grand Prix auf österreichischem Boden ab Freitag in der Tips-Arena Linz verspricht wieder eine große Judo-Show. Wir haben uns das Starterfeld näher angesehen – alle 14 Topgesetzten sind in den Top Ten der aktuellen Weltrangliste, fünf von ihnen sogar unter den…

  • Feste im Osten

    2025 neigt sich dem Ende zu, und schon blickt die Judowelt ins neuer Jahr 2026, in dem die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles beginnt. Und wer die Groß-Events besuchen will, muss (immer öfters) in den Osten fliegen. Denn die EM 2026 findet im georgischen Tiflis (16. bis 19. April) und die…

  • Sayonara – Teil 11

    Zumindest alle vier Jahre, wenn Olympia vor der Tür steht, kommen auch Randsportarten immer wieder in den Blickpunkt. Nicht zuletzt deshalb hat sich eine ÖOC-Delegation ausgerechnet die Woche der Judo-WM für einen „hohen Besuch“ in Tokio ausgesucht – und besucht die Wettkämpfe an zwei Tagen. HOHER OLYMPIA-BESUCH – Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio werfen…

  • Ein Hammerlos für Hegyi – Krpalek!

    Ein Hammerlos zog der Wiener Judoka Stephan Hegyi (SC Hakoah/Bild) für das Grand Slam-Turnier in Antalya. Falls der zweifache EM-Medaillengewinner in der Klasse über 100 Kilo nach einem Freilos seinen ersten Kampf siegreich gestalten sollte, würde er dann wohl auf den tschechischen Olympiasieger und Weltmeister Lukas Krpalek treffen. Da dieser Kampf schon das Poolfinale wäre,…

  • EM-Gold letzte Chance

    Vor drei Jahren, bei den Olympischen Spielen in Tokio, stiegen zwei Judoka aus Wien auf die Matten im ehrwürdigen Budokan. Heuer in Paris könnten die Judobewerbe ohne Wiener Beteiligung über die Tatamis gehen. Denn Stephan Hegyi (SC Hakoah / über 100 kg) ist nach wie vor verletzt und wird erst im Juni vorsichtig ins Training…