„Sabsi“ auf Rang 7 – Kathi, Kimran out

Ex-Europameisterin Sabrina Filzmoser wurde am Gründonnerstag beim Grand Slam in Antalya mit einem Sieg und zwei Niederlagen Siebente in der Klasse bis 57 Kilo. Die 40-jährige Welserin gewann zwar zum Auftakt gegen Hasret Bozkurt (TUR) mit Waza-ari, musste sich dann aber der Chinesin Tongjuan Lu im Golden Score nach 14 Sekunden mit Waza-ari und in der Trostrunde der Rumänin Loredana Ohai eine halbe Minute vor dem Ende mit Ippon geschlagen geben. Damit war „Sabsi“ der Weg zum erhofften Podestplatz verwehrt.

Ausgeschieden sind Katharina Tanzer (Vienna Samurai/bis 48 kg) und Filzmosers Klubkollege Kimran Borchashvili bis 66 Kilo. Tanzer unterlag Leyla Aliyeva (AZE) 16 Sekunden vor Ende der Kampfzeit ebenso mit dem dritten Shido (Disqualifikation) wie Borchashvili, der sich seine dritte Strafe im Golden Score gegen den Türken Muhamed Demirel einhandelte. Am Karfreitag ist nur Lukas Reiter (Wimpassing/bis 73 Kilo) im Einsatz, drei Wiener – Adam Borchashvilli und Johannes Pacher (beide bis 90 kg/beide Volksbank Galaxy Tigers) sowie Stephan Hegyi (über 100 Kilo/SC Hakoah) – kämpfen am Samstag um Platzierungen und Punkte.

Die Highlights des ersten Tages waren einerseits das erste internationale Antreten des japanischen 66kg-Superstars Hifumi Abe seit dem Düsseldorfer Grand Slam 2020 und andererseits das interne kanadische Duell bis 57 Kilo zwischen Weltmeisterin Christa Deguchi und Jessica Klimkait, die auch schon zwei Grand Slam-Siege zu Buche hat. Abe gewann seine drei Vorrundenkämpfe vorzeitig, musste im Semifinale über die Zeit und im Finale gegen Alberto Gaitero-Martin (ESP) in den Golden Score, wo sich der Japaner mit Waza-ari durchsetzte. Das kanadische Finale dauerte insgesamt 8:18 (!) Minuten, ehe sich Deguchi gegen Klimkait mit 3:2 Shidos zur Siegerin kürte. Schade, eine der beiden darf nicht nach Tokio (nur ein Judoka pro Land und Klasse), und das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen. Italien und Kanada (je 1/1/0) führen die Medaillenwertung nach dem ersten Tag vor Belgien, Japan und Usbekistan (je 1/0/0) an. Insgesamt sind beim letzten World-Tour-Event vor den kontinentalen Meisterschaften 440 Judoka (269 Männer, 171 Frauen) aus 93 Ländern auf der Matte.

Alle Ergebnisse aus Antalya findet ihr hier.

Foto oben: Hifumi Abe (weißer Judogi) bei seinem entscheidenden Ko-uchi-gari im Finale bis 66 kg. - @IJF Media.

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