Poiger bleibt EJU-„General“

Beim 76. Kongress der Europäischen Judo Union (EJU) in Budapest wurde ÖJV-Präsident Dr. Martin Poiger als EJU-Generalsekretär wiedergewählt. Der 47-jährige Burgenländer wurde – ebenso wie Präsident Laszlo Toth aus Ungarn – per Akklamation für die nächste, bis 2028 dauernde Amtsperiode in seiner Funktion bestätigt. „Es ist ein Privileg, meinem Hobby berufsmäßig auf höchstem Niveau nachgehen zu können. Ich freue mich auf weitere vier Jahre“, kommentierte der EJU-„General“ seine Wiederwahl, zu der „judo-vienna.at“ natürlich herzlich gratuliert.

Vor zwölf Jahren wurde Poiger, auch in Budapest, mit der Leitung des in Wien eingerichteten EJU-Büros beauftragt. Knappe zehn Jahre später wurde der Pinkafelder zum EJU-Generalsekretär bestellt, jetzt wiedergewählt. „Ich bedanke mich für das uneingeschränkte Vertrauen der Delegierten“, meinte Poiger nach dem Kongress. Insgesamt waren 138 Verbandsvertreter aus 49 europäischen Ländern in Budapest dabei, auch der in Ungarns Metropole lebende IJF-Präsident Marius L. Vizer. Erste Gratulanten Poigers waren die beiden ÖJV-Vertreter, Vizepräsident Albert „Ali“ Gmeiner und Generalsekretärin Corina Korner, die ja auch Vizepräsidentin im Wiener Landesverband ist. Mit Poiger ist auch der Ungar Laszlo Toth bis 2028 als Präsident einstimmig wiedergewählt worden.

Ein Detail am Rande: Die EJU stellte mit Stolz fest, dass Europa bei den Olympischen Spielen in Paris mit 31 (von 56 möglichen) Medaillen und achtmal Gold (von 14) erfolgreichster Kontinent war. Eine dieser Medaillen, nämlich Bronze bis 70 Kilo, hat mit der Wimpassingerin Michaela Polleres eine Österreicherin gewonnen. Zudem stellt Europa acht der 14 aktuellen Weltmeister und Weltmeisterinnen.

Foto: EJU-Kongress in Budapest, von links: Corina Korner, Laszlo Toth, Martin Poiger, Ali Gmeiner - @EJU

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