ÖM U23: Wieder dreimal Wien

Wie schon am Samstag bei der Unter-18 holten Wiens Judoka auch am Sonntag bei den Österreichischen Unter-23-Meisterschaften in Feldkirch drei Titel. Und wieder ging das Duell um die Nummer 1 der Landesverbände an Oberösterreich vor Wien. Die drei Meister: Fanny Amann (Vienna Samurai), Mathias Czizsek und Sebastian Schneider (beide Galaxy Tigers). Insgesamt gab es für Wien 16 Medaillen (3/6/7) – sie Bild (Foto: Oliver SELLNER / ÖJV). Eine gute Ausbeute!

Amann, die Samstag bei den Unter-18-Titelkämpfen Dritte geworden war, setzte sich einen Tag später bei den U23-Jährigen im Finale der Klasse bis 52 Kilo gegen Katja Gadermaier (JC Klosterneuburg) durch. Czizsek, der regierende Staatsmeister der Allgemeinen Klasse, bezwang im Endkampf bis 73 Kilo den Mühlviertler Samuel Gassner. Der dritte Wiener Titel wurde in einem internen Galaxy-Duell entschieden. Sebastian Schneider setzte sich bis 100 Kilo gegen Movli Borchashvili mit 3:1 Shidos durch. Neben Borchashvili mussten sich noch fünf weitere Wiener Judoka in den Finalkämpfen geschlagen geben und wurden somit jeweils Zweite. Bei den Frauen Olivia Taroncher (Carnuntum/bis 57 kg), Larissa Schabl (WAT Stadlau/bis 63 kg) und Anne Kreppenhofer (Vienna Samurai/über 78 kg), die tags zuvor Unter-18-Meisterin geworden war. Bei den Männern mussten Marvin Pum (bis 66 kg) und Aslan Papoyan (bis 90 kg/beide Galaxy Judo Tigers) Finalniederlagen einstecken.

Jeweils dritte Plätze für Wien erkämpften Magamed Borchashvili (Galaxy/bis 60 kg), Bernd Fasching (Galaxy/bis 81 Kilo), Niko Herzog (WAT Stadlau/bis 100 Kilo), Amar Ahmetspahic (Vienna Samurai/bis 100 Kilo) bzw. Lilian Holler (Judo AWIAR/bis 48 kg), Laura Kallinger (Judoring Wien/bis 63 Kilo) und Victoria Marhold (Galaxy Tigers/bis 70 Kilo). In der Medaillenwertung dieser Meisterschaft, an der 126 Judoka (78 Männer und 48 Frauen) teilnahmen und die vom Judo-Landesverband Vorarlberg bestens organisiert wurde, setzte sich Oberösterreich wieder gegen Wien durch, diesmal aber gegenüber den U18-Jährigen (6:3) mit 4:3 Goldmedaillen knapper. Drei Titel wie Wien holte auch Salzburg, zwei gingen an Niederösterreich und einer an den Gastgeber Vorarlberg.

Alle Ergebnisse aus Feldkirch findet ihr hier.

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