Reges Mattentreiben

Es ist viel los dieser Tage auf den Tatamis dieser Judo-Welt. Die Europäischen Olympischen Jugendspiele (EYOF) in Skopje wurden ebenso beendet wie die Studenten-Olympiade (FISU) in Deutschland, dazu gibt es den „Sommer-Grand Slam“ in der Mongolei – und auch auf heimischen Matten bereitet man sich schon auf die Herbst-Höhepunkte vor – wie beim traditionellen Nachwuchs-Camp in Matrei, wo auch Judoka aus drei Wiener Vereinen eifrig mitgemacht haben …

Schon zum 20. Mal trafen sich die Judo-Talente aus ganz Österreich sowie Gästen aus der Schweiz und Schottland, in Matrei. Die Judo Union Raika Osttirol hat einmal mehr ein erfolgreiches Trainingscamp auf die Beine gestellt. Auch Jung-Judoka aus den drei Wiener Vereinen Vienna Samurai, SU Karuna Wien und WAT Stadlau waren dabei. Geleitet wurde das Camp von Katharina Tanzer – die momentan noch verletzte Leichtgewichtlerin, Tochter der ehemaligen Nationalteam-Judoka Barbara Kilian (jetzt Tanzer), will selbst bald wieder ins Turniergeschehen eingreifen. Für Landestrainer Lisa Aberger eine gute Gelegenheit der Sichtung von Wiener Talenten. „Es hat allen viel Spaß gemacht“, sagte Aberger – und das ist auch das Wichtigste.

Sonstige News aus der Judowelt

EYOF-Spiele in Skopje: Am letzten Tag, dem Samstag, wurde Österreichs Team im Mixed-Bewerb Siebenter. Nach zwei 4:1-Siegen gab es im Viertelfinale ein 0:4 gegen Serbien und in der Trostrunde ein 1:4 gegen die Ukraine. Gegen Rumänien punkteten Lorenz Horngacher (WSG Wattens / über 81 kg), Lena Mayrhofer (UJZ Mühlviertel / bis 48 kg), Bleona Rama (ASKÖ Reichraming / bis 63 kg) und Felix Scheiber (PSV Salzburg / bis 81 Kilo), gegen Portugal waren es Mayrhofer, Rama, Scheiber und Michaela Höllwart (ESV Sanjindo Bischofshofen / über 63 kg). In der Trostrunde gegen die Ukraine punktete Höllwart. Serbien gewann das Finale gegen Deutschland klar 4:0. Im Einzel hatte es keine Platzierung für Österreich (ohne Wiener im Kader) gegeben.

Die Ergebnisse vom Team-Bewerb in Skopje findet ihr hier.

FISU Spiele im Rhein-Ruhr-Gebiet (Deutschland): Auch hier wurde das Judoturner am Samstag mit dem Mixed-Bewerb abgeschlossen. Österreich verlor gegen die Ukraine 2:4, wobei zwei Wienerinnen für die rot-weiß-roten Punkte sorgten: Jael Wernert (Vienna Samurai / über 70 Kilo) und Laura Kallinger (Judoring Wien / 57 Kilo), die im Einzel als Siebente für Österreichs einzige Platzierung sorgte. Japan gewann das Finale gegen Frankreich klar mit 4:0.

Die Ergebnisse vom Team-Bewerb der FISU findet ihr hier.

Grand Slam in Ulaanbaatar (MGL): Auch Japans zweite Garnitur war stark genug, um die Medaillenwertung (6/3/3) klar zu gewinnen. Dahinter Gastgeber Mongolei (3/1/7) und die Judoka unter IJF-Flagge (1/2/7). Vier weitere Nationen (FRA, POR, UKR, UZB) sicherten sich einen Klassensieg. Judo Austria war bei diesem Grand Slam mit 236 Judoka aus 28 Ländern nicht vertreten, das Nationalteam trainiert dafür in Linz schon für die kommenden Herbst-Höhepunkte.

Die Ergebnisse von Ulaanbaatar findet ihr hier.

Foto: Viel Spaß hatten auch die Wiener Nachwuchs-Talente beim Sommercamp in Matrei - @JLVW/zVg

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