Nur ein fünfter Platz

Mit einer Armada war Österreichs Unter-21-Team zum Junioren-Europacup nach Lignano angereist, doch am Ende schaute nur ein fünfter Platz für die Salzburgerin Marlene Schinwald (Union Flachgau / bis 57 kg) heraus. Leider blieben alle Wiener Judoka, auch die zuletzt starke Leonie Bayr (Vienna Samurai / bis 70 kg) unplatziert. Die erfolgreichsten der 28 Nationen waren Italien und Japan mit je drei Klassensiegen.

Schinwald, die bei den letzten drei Junioren-Europacups das Podest gestürmt hatte (Zweite in Posen und Maribor, Dritte in Prag), kämpfte auch in Lignano nach drei Siegen und nur einer Niederlage um eine Medaille – doch die 19-Jährige musste sich im Bronze-Kampf der Tschechin Marketa Korcakova nach Yiko-Führung noch mit Ippon geschlagen geben. Die anderen 32 schieden unplatziert aus.

Aus Wiener Sicht verlor neben Bayr auch Yann Ornik (SU Karuna Wien / bis 60 kg) seinen Erstrundenkampf, Akraman Gabraliyev (bis 73 kg), Mathis Scherich (bis 81 kg) und Lukas Angerer (über 100 kg / alle Galaxy Judo Tigers) feierten zwar Auftaktsiege, verloren aber jeweils ihre Kämpfe in der zweiten Runde.

Italien /3/1/3) gewann den Medaillenspiegel vor Japan (3/1/2), Deutschland (2/3/5) und Polen (2/2/2). Je einen Klassensieg holten Frankreich, Ungarn, Kasachstan und Serbien. In der Nationenwertung, in der auch fünfte und siebente Plätze herangezogen werden, scheint Österreich unter den 28 Nationen (595 Judoka) auf dem 16. Platz auf. Jetzt ist noch ein dreitägiges Trainingscamp an der Adriaküste anberaumt.

Alle Ergebnisse aus Lignano findet ihr hier.

Foto: Marlene SCHINWALD (weiß) holte in Lignano die einzige ÖJV-Platzierung - @EJU/Darko Petelinsek

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