Lignano-„Invasion“

Am Wochenende vor der EM der „Großen“ in Tiflis (GEO) messen noch einmal die Junior(innen) die Kräfte – beim Unter -21-Europacup in Lignano wird es eine rot-weiß-rote „Invasion“ geben. Nicht weniger als 37 ÖJV-Judoka wurden für das Turnier an der italienischen Adria-Küste genannt. Mit sechs Wienern, darunter Leonie Bayr, die zuletzt beim Europacup in Posen (POL) Bronze geholt hatte.

Die 19-Jährige von Vienna Samurai will ihre derzeit ausgezeichnete Form möglichst lange halten. Nach dem IJF World Tour-Debüt beim Grand Prix in Linz und ihrer zweiten Bronzenen beim Junioren-Europacup (nach Paks 2025) will Bayr auch in Lignano anschreiben. Die Saison wird aber eine lange – denn die EM findet erst Anfang September in Podgorica (MNE) statt. Und ob die WM ab 22. Oktober im jordanischen Amman wie geplant stattfinden kann, steht angesichts des Iran-Krieges noch in den Sternen. Jedenfalls werden die heimischen Fans die Wienerin auch noch beim Heim-Europacup in Graz (30./31. Mai) bewundern können.

In Lignano sind neben Bayr noch die Galaxy-Judoka Akraman Gabraliyev (bis 73 Kilo), Mathis Scheurich (bis 81 kg) und Lukas Angerer (über 100 kg) sowie die beiden SU Karuna-Athleten Yann Ornik (bis 60 kg) und Vardges Ghazaryan (bis 100 Kilo) dabei. Anschließend gibt es ein dreitägiges Trainings-Camp.

Foto: So lächelte Leonie BAYR (Zweite von rechts) als Dritte vom Podest des U21-Europacups in Posen - @EJU / Rafal Morawski

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