Thema Solidarität zum „World Judo Day“

Heute, am 28. Oktober, wird weltweit der „World Judo Day“ begangen. IJF-Präsident Marius Vizer (@IJF Media), der offiziell Österreicher ist, nennt in seiner Botschaft an alle Judoka dieser Welt „Solidarität“ als Hauptthema zum Welt-Judotag. „Die Judofamilie feiert diesen Tag deshalb, weil der 28. Oktober der Geburtstag von Jigoro Kano, dem Gründer unseres Sports, war. Wir wollen generell, aber heuer besonders, diesen Tag unter das Thema Solidarität stellen“, sagt Vizer. „Es ist uns gelungen, in einer schwierigen Zeit Weltmeisterschaften und die Judo-Bewerbe bei den Olympischen Spielen ohne Probleme durchzuführen. Dafür allen Beteiligten herzlichen Dank!“

Vizer verweist in seiner Botschaft auf die vielen Projekte, die von der IJF in Angriff genommen wurden. „Ohne entsprechende Solidarität wäre es unmöglich, solche Projekte umzusetzen“, sagt der Welt-Judo-Präsident. Als einen der Höhepunkte von „Tokyo 2020“ sieht Vizer den ersten olympischen Mixed-Teambewerb. „Teamspirit und Solidarität sind gerade in einem solchen Bewerb von großer Wichtigkeit. Es hat mich mit Freude erfüllt, mit welchem Engagement die Judoka in diesen Bewerb gegangen sind.“

Namens der IJF wünscht Marius Vizer allen Judoka dieser Welt einen „Happy World Judo Day“. Den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern, den Trainern, den Referees, den nationalen und kontinentaöen Verbänden und dem IJF Executive Committee, dem übrigens seit dem Vorjahr auch Sabrina Filzmoser als Chefin der Athleten-Kommission angehört, wünscht der Präsident viel Erfolg und vor allem Gesundheit.

Die Botschaft von IJF-Präsident Marius Vizer (in englisch) – WJD 2021: Message from IJF President / IJF.org

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