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Auf zum Final Four

Sieben Mal waren sie schon Mannschafts-Staatsmeisterinnen der Frauen, zuletzt aber vor neun Jahren – jetzt will Vienna Samurai beim Final Four der Bundesliga am 21. November in Gmunden um den achten Titel ein gewichtiges Wort mitreden. „Alles ist möglich“, sagt Klubchefin Corina Korner. Als Fans fährt auch die Männer-Mannschaft, die das Finalturnier als Sechste verfehlt hatte, im Bus mit – und alle Judo-Fans können sich, wenn sie schnell sind, auch noch für die Busfahrt nach Gmunden anmelden (siehe unten)!

Zum dritten Mal findet das Finalturnier um die Bundesliga-Titel der Frauen und Männer gemeinsam in Gmunden statt. Während es die Männer als Sechste des Grunddurchgangs sportlich verpasst haben, sind die Frauen von Vienna Samurai zum zweiten Mal dabei. Vor zwei Jahren gab es eine Final-Niederlage gegen UJZ Mühlviertel – die Oberösterreicherinnen warten auch in zwei Wochen schon im Semifinale. In den Grunddurchgangs-Runden gab es im Frühjahr ein 2:4 und im Herbst ein 4:2. Und auch gegen Titelverteidiger SU Raiffeisen Leibnitz war´s sehr eng. Beide Male musste nach einem 3:3 ein Entscheidungskampf her – einmal gewann Leibnitz, das andere Mal die Leopoldstädterinnen. „Deshalb muss unser Ziel der erste Titel seit 2017 sein“ sagt. Korner. Leibnitz gilt im anderen Semifinale gegen ASKÖ Reichraming als Favorit,

Die Wienerinnen werden allerdings ohne (ausländische) Legionärinnen auskommen (müssen). „Wir haben gute eigene Talente“, ist Korner, auch ÖJV-Generaklsekretärin und Vizepräsidentin im Wiener Verband, von der Schlagkraft ihres Teams überzeugt. Coach Narges Mohseni darf auf Talente wie Leonie Bayr (bis 70 Kilo) und Laura-Sophie Kunyik (bis 48 kg) hoffen. Die noch Unter-18-Berechtigte ist in der Statistik der Vorrunde Zweite hinter der Leibnitzerin Lisa Tretnjak – Kunyik hatte nur einen ihrer zehn Kämpfe im Grunddurchgang verloren. Zweitbeste Samurai-Judoka ist Fanny Amann mit sieben Siegen in neun Kämpfen vor Bayr (7 Siege in 10 Duellen). Und Jacqueline Springer ist sogar ungeschlagen – fünf Kämpfe, fünf Siege …

Und jetzt heißt es Daumdrücken und auf die Sensation hoffen! Mit hoffentlich vielen Wiener Fans in der Keramik-Stadt. Abfahrt ist am 21. November (Samstag) um 8 Uhr aus Wien, Rückkehr um ca. 23 Uhr. Korner: „Wer dabei sein will, sollte sich möglichst bald bei uns melden. Ich finde es super, dass auch unsere Burschen dabei sind und die Mädels anfeuern werden.“

Bundesliga, Final Four

Samstag, 21. November 2026, ab 13.30 Uhr – Semifinale, Frauen: Vienna Samurai – UJZ Mühlviertel, SU Raiffeisen Leibnitz – ASKÖ Reichraming. – Semifinale Männer: Sanjindo Bischofshofen – ASKÖ Combat Wels, Galaxy Judozentrum NÖ – LZ Multikraft Wels. – Finale der Semifinal-Sieger ab 18 Uhr.

Mixed-EM: Platz 7

Bei der Mixed-EM in Belgrad landete Österreichs Team auf dem 7. Endplatz. Etwas überraschend gelang Rot-Weiß-Rot ein 4:3-Sieg über die Ukraine, dank Lisa Tretnjak, die den Entscheidungskampf gewann (die anderen Punkte holten Magamed und Movli Borchashvilli). Im Viertelfinale setzte es ein 0:4 gegen Russland, und in der Hoffnungsrunde ein 1:4 (Punkt: Magamed) gegen Deutschland. Georgien und Russland erreichten das Gold-Finale.

Foto: Laura-Sophie KUNYIK (weiß) - das Talent von Vienna Samurai war zweitbeste Judoka der Vorrunde - @Judo Austria / Oliver Sellner

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