Paris war wieder stark

An diesem Wochenende fand wohl das spektakulärste, stärkste und best besuchte Judo-Turnier der Welt statt. In der französischen Hauptstadt Paris ging an zwei Tagen bei voll besetzter Halle der Grand Slam über die Bühne. Und Star der ganzen Veranstaltung war der bis dato erfolgreichste Judoka der Welt, 3-facher Olympiasieger, 10-facher Weltmeister und Lokalmatador Teddy Riner.

Dennoch waren wieder einmal Freud und Leid sehr eng verbunden. Es gab auch einige Favoriten, die sich überraschend nicht durchsetzen konnte. So schied der regierende Olympiasieger Lascha Bekauri (GEO) gegen den Newcomer Maxime-Gael Ngayap Hambou (FRA) aus. Der wieder in seine ursprüngliche Gewichtsklasse (-100kg) zurückgekehrte Lukas Krpalek (CZE) musste verletzungsbedingt aufgeben. Japan konnte keine einzige Goldmedaille erobern und belegte in der Nationenwertung „nur“ den 10. Rang (0/3/1). Frankreich war mit 4 Gold-, 3 Silber- und 4 Bronzemedaillen die erfolgreichste Nation.

Aber auch für das ÖJV-Team lief es leider nicht sehr gut. Katharina Tanzer (-48kg/SU Noricum Leibnitz), Magdalena Krssakova (-63kg/JC Sirvan), Lubjana Piovesana (-63kg/LZ Vorarlberg) und Shamil Borchashvili (-81kg/LZ Multikraft Wels) schieden spätestens in der 3. Runde aus und konnten sich damit nicht platzieren.

Alle Ergebnis aus Paris findet ihr hier.

Ähnliche Beiträge

  • |

    „Nichts schönreden“

    Von „maßlos enttäuscht“ bis „Nichts schönreden“ – so lauten die Kommentare der Verantwortlichen nach dem schlechtesten Abschneiden eines österreichischen WM-Teams seit 16 Jahren. Keine einzige Top-7-Platzierung bei zehn WM-Startern, wie zuletzt 2009 in Rotterdam. „Wir müssen in Ruhe die Gründe analysieren und Lehren daraus ziehen“, sagt ÖJV-Präsident Martin Poiger. Und Sportdirektor Markus Moser weiß: „Wir…

  • |

    Sabsi´s Kurzvisite

    Als am Freitag die Judo-WM in Budapest mit einer Erstrunden-Niederlage von Daniel Leutgeb (LZ Multikraft Wels / bis 60 Kilo) gegen den Koreaner Harim Lee (mit Hansokumake/3 Shidos/nach 3:07 Minuten) begann, da war Sabrina Filzmoser längst schon wieder über alle Berge und in den Bergen Pakistans. Die 44-jährige Welserin, ihres Zeichens zweifache Judo-Europameisterin und zweimalige…

  • Neujaharstrainingslager Linz

    Am Neujahrstrainingslager in Linz nahmen nicht nur sechs Nationen (AUS, AUT, CZE, DEN, GER, LIE), sondern auch fünf Vereine aus Wien Teil (SU Karuan – 11, cafe+co Samurai – 3, Judokids Awiar – 1, Yama-Arashi – 1, Volksbank Galaxy Tigers – 12) teil. Als Gasttrainer fungierte der international erfolgreiche Kämpfer Joakim Dvörby aus Schweden.

  • 5:7 verloren – aber Schock um „Sabsi“

    Österreichs Judoka verloren Donnerstagabend im ORF-Studio in Wien den Länderkampf gegen Deutschland knapp mit 5:7 – schlimm aber die Diagnose um die verletzte Sabrina Filzmoser. Die Welserin erlitt im Kampf gegen Theresa Stoll einen Kreuzbandriss und fällt lange aus. Ein echter Schock für das ÖJV-Team! Es war das erste internationale Judo-Event in Corona-Zeiten. Auch auf…

  • Fast letzter Tag der WM

    Am heutigen letzten Tag (12.10.) der Einzelbewerbe bei den Judo-Weltmeisterschaften im usbekischen Taschkent gab es viele Überraschungen und trotz einer beachtlichen Leistung wieder kein Edelmetall für Österreich. Mit Daniel Allerstorfer ging in der Klasse über 100 kg der letzte Gladiator in die Arena. Und der Mühlviertler überraschte dann auch bei seinem ersten Kampf gegen Wilfried…