Mit Sieg zur Kata-EM

Am kommenden Wochenende sind nicht nur die Junioren beim großen internationalen Turnier in Graz (separater Bericht folgt) im Einsatz, auch die Kata-Perfektionisten des Judosports rittern – wie schon zuletzt die Veteranen – in Riga um EM-Titel. Zwei erfolgreiche Wiener Judoka sind dabei: Vanessa Wenzl und Matthias Heinrich in der Katame-no-kata. Die beiden vom Judoklub Tantano haben heuer schon ein EJU-Turnier in Radom (POL) gewonnen und fliegen mit diesem Sieg im Gepäck in die lettische Hauptstadt.

Kata – die „Form des Judo“. Die Kunst, fix vorgegebene Technik-Abläufe in möglichst perfekter Ausführung auf die Tatami zu bringen und die Juroren zu beeindrucken. Die Ästhetik des Judo. Vanessa und Matthias sind Meister in ihrem Fach. Nicht nur national, auch international haben sie schon angeschrieben. Zuletzt beim Kata-EJU-Turnier im polnischen Radom, wo die beiden Tantano-Judoka die Vorrunde gewannen und ihre Führung im Finaldurchgang behaupten konnten. Es war – nach Bronze 2023 und Silber 2024, jeweils in Pordenone (ITA) – das erste Gold für Vanessa und Matthias bei einem EJU-Turnier. Das macht natürlich für die EM Lust auf mehr …

Mit Wenzl und Heinrich werden zwei weitere rot-weiß-rote Paare in Riga um Edelmetall auf die Tatami steigen. Die Kärntner Brüder Martin und Philipp Hinteregger (Judo Feldkirchen/SV Treffen), die in Radom Zweite in der Kodokan-Goshin-jutsu-Kata geworden waren, sowie deren Klubkollegen Manuel Müller und Philipp Stark in der Katame-no-kata. In der übrigens je fünf Techniken aus Katame-waza (Haltegriff), Shime-waza (Würgegriff) und Kantsetsu-waza (Hebelgriff) gezeigt werden müssen. Insgesamt wurden für diese Kata-EM 316 Judoka aus 22 Nationen genannt.

Foto: Erfolgreiche EM-Generalprobe für Vanessa WENZL und Matthias HEINRICH (Mitte) in Polen - @zVg

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