IJF-Statement: Vorrang für die Gesundheit

Der Judo-Weltverband IJF hat heute einmal mehr festgestellt: Die Gesundheit hat in Zeiten der Corona-Pandemie Vorrang. Während die IJF die Absage des Grand Slam in Tokio bekanntgab, hofft man nach wie vor, mit der World Tour im Oktober fortsetzen zu können. Zunächst soll in Budapest von 23. bis 25. Oktober der Grand Slam über die Matte gehen, eine Woche später der Grand Prix in Zagreb.

„Judo is back“ – so hatte die IJF im Sommer die Fortsetzung der World Tour gefeiert. Aber die steigenden COVID-19-Zahlen in vielen Ländern stellen nach wie vor die Durchführung der Turniere infrage. Anfang Oktober will man entscheiden, ob Budapest stattfinden kann – es hängt vor allem auch davon ab, ob die ungarische Regierung dafür grünes Licht gibt. Mit dem kroatischen Verband arbeitet man weiter an der Vorbereitung für das Grand Prix-Turnier. Hingegen kam heute aus Tokio die Absage des für Dezember geplant gewesenen Grand Slam-Turniers. Wie es 2021 weitergehen soll, ist noch offen. Jedenfalls hat Doha vorerst das Masters von 11. bis 13. Jänner 2021 bestätigt.

„Die wichtigste Rolle der IJF in dieser Situation ist es, unseren Sport und die Athleten zu schützen“, wird IJF-Präsident Marius Vizer in einer Aussendung des Weltverbandes zitiert. Und weiter: „In Kooperation mit den Veranstaltern wollen wir das möglich machen, was möglich ist, aber immer unter dem Aspekt der Sicherstellung für die Gesundheut aller.“ Wir dürfen gespannt sein …

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