|

Austrian Cup – IVO 2.0

Vielleicht ist es einigen bei einem Blick auf den ÖJV-Kalender bereits aufgefallen: im Herbst wird in Wien statt dem International Vienna Open (IVO) ein Austrian Cup (AC) ausgetragen.

Während der CORONA-Lockdowns der letzten Jahre ist leider auch die Austragung des bereits zur Tradition gewordenen International Vienna Opens ausgefallen. Wir konnten bei diesem Turnier viele Gäste aus dem In- und Ausland begrüßen und speziell für die Kaderangehörigen war dies meistens ein Fixtermin.

Doch leider gab es auch hin und wieder Probleme mit konkurrierenden Veranstaltungen, die dann die Teilnahme einiger Judoka verhinderte. Nach einigen Überlegungen innerhalb des Verbandes und Besprechnungen mit dem ÖJV, sind wir nun zur Übereinkuft gekommen, das IVO zu einem Austrian Cup aufzuwerten. Man könnte fast sagen „IVO 2.0„.

Durch diese Aufwertung gibt es aber auch einige vorgeschriebene Änderungen. Neben einer Mindestanzahl an Kampfflächen müssen zusätzlich mindestens 7 Nationen eingeladen werden und 5 Nationen teilnehmen.

Dafür wird der Termin fix in den ÖJV-Kalender aufgenommen und das Turnier kann auch zur Kaderbildung und Qualifikation herangezogen werden. Das bietet einmal mehr auch den Wiener Judoka einie Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen.

Als Termin für den ersten Austrian Cup in Wien wurde der 23. und 24. September 2023 festgelegt. Die Ausschreibung wird rechtzeitig an alle Vereine ausgesandt. Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung und, dass diese Aufwertung auch im Sinne unserer Vereine ist.

Ähnliche Beiträge

  • Die 80er-Jahre – das „Goldene Jahrzehnt“

    Im zweiten Teil unserer Serie über die Olympia-Geschichte im Judo befassen wir uns heute mit dem „Goldenen Jahrzehnt“ – die 80er-Jahre brachten den ersten, historischen Olympiasieg im Judo für Österreich und eine erfolgreiche Titelverteidigung, sowie eine Bronzemedaille. Und auch bei den Frauen, die 1988 als Vorführbewerb in Seoul dabei waren, gab es Edelmetall. Und abseits…

  • Vertrauen für vier Jahre

    Martin Poiger (@Judo Austria / Manuel Rampl) wurde Samstag Nachmittag bei der Generalversammlung im Linzer Arcotel einstimmig als Präsident des Österreichischen Judoverbands bis 2028, für weitere vier Jahre, wiedergewählt. Der 47-jährige Burgenländer ist seit 30. Oktober 2019 im Amt und tritt seine bereits dritte Amtszeit an. Als Vizepräsident:innen stehen ihm Silvia Ehrengruber, Sabrina Filzmoser, Albert…

  • Endlich wieder Paris!

    Zuletzt hatte das erste Grand Slam-Turnier des Jahres in Paris nicht in den Wettkampfplan des ÖJV gepasst, heuer wird aber ein siebenköpfiges Team aus Rot-Weiß-Rot am 7. und 8. Februar im berühmten Omnisport de Bercy auf die Tatami steigen – darunter sind drei Wiener Judoka. Man ist geneigt zu sagen: Endlich wieder Paris! Die drei…

  • Poiger da – WM weg!

    Dr. Martin Poiger ist neuer Präsident des ÖJV und Nachfolger des nicht mehr zur Wahl gestandenen Dr. Hans Paul Kutschera, der 14 Jahre lang den Verband geführt hatte. Der Burgenländer, bisher Stv. Technischer Direktor des ÖJV, wurde von der Generalversammlung in Wien einstimmig in seine neue Funktion gewählt. Der Präsident des Wiener Landesverbandes, Ernst Raser,…

  • Verliebt in Wien

    Vor 50 Jahren hat er sich in der Wiener Stadthalle als erster Franzose überhaupt zum Judo-Weltmeister gekürt – Jean-Luc Rouge, mittlerweile 76 Jahre jung, erinnert sich gern an Österreich. Mehr noch! „Ich bin verliebt in diese Stadt“, sagt der 1,90 Meter große spätere IJF-Funktionär. „Weil ich in Wien sogar dreimal Weltmeister wurde!“ Darüber und über…

  • Großer Dank an die Mama

    Österreich hat nach 13-jähriger Pause – nach dem Triumph von Bernadette Graf 2011 in Kapstadt – mit Elena Dengg (bis 70 Kilo / ESV Sanjindo Bischofshofen) wieder eine Junioren-Weltmeisterin. Die 20-jährige Salzburgerin, zuletzt von einer Verletzungsserie geplagt, stürmte in Duschanbe (TJK) zur Goldmedaille bei der Unter21-WM und sicherte sich 700 Weltranglistenpunkte für die Allgemeine Klasse. Die…