|

Austrian Cup – IVO 2.0

Vielleicht ist es einigen bei einem Blick auf den ÖJV-Kalender bereits aufgefallen: im Herbst wird in Wien statt dem International Vienna Open (IVO) ein Austrian Cup (AC) ausgetragen.

Während der CORONA-Lockdowns der letzten Jahre ist leider auch die Austragung des bereits zur Tradition gewordenen International Vienna Opens ausgefallen. Wir konnten bei diesem Turnier viele Gäste aus dem In- und Ausland begrüßen und speziell für die Kaderangehörigen war dies meistens ein Fixtermin.

Doch leider gab es auch hin und wieder Probleme mit konkurrierenden Veranstaltungen, die dann die Teilnahme einiger Judoka verhinderte. Nach einigen Überlegungen innerhalb des Verbandes und Besprechnungen mit dem ÖJV, sind wir nun zur Übereinkuft gekommen, das IVO zu einem Austrian Cup aufzuwerten. Man könnte fast sagen „IVO 2.0„.

Durch diese Aufwertung gibt es aber auch einige vorgeschriebene Änderungen. Neben einer Mindestanzahl an Kampfflächen müssen zusätzlich mindestens 7 Nationen eingeladen werden und 5 Nationen teilnehmen.

Dafür wird der Termin fix in den ÖJV-Kalender aufgenommen und das Turnier kann auch zur Kaderbildung und Qualifikation herangezogen werden. Das bietet einmal mehr auch den Wiener Judoka einie Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen.

Als Termin für den ersten Austrian Cup in Wien wurde der 23. und 24. September 2023 festgelegt. Die Ausschreibung wird rechtzeitig an alle Vereine ausgesandt. Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung und, dass diese Aufwertung auch im Sinne unserer Vereine ist.

Ähnliche Beiträge

  • Linz für Grand Prix gerüstet

    Von Freitag bis Sonntag findet in der Linzer „TipsArena“ zum dritten Mal der Upper Austria-Grand Prix statt, und die Veranstalter melden: Linz ist für diesen Event auf der IJF World Tour gerüstet! Unter den exakt 416 Judoka aus 52 Nationen, die heute in den 14 Gewichtsklassen ausgelost wurden, befinden sich vier Olympiasieger. 18 Athleten sind…

  • Top-Judo vor der Haustür

    Das voller Höhepunkte gespickte Judo-Jahr 2024 ist zu Ende, und auch das Neue Jahr wird eines mit etlichen Highlights und Top-Judo vor der Haustür – denn die WM im Juni findet in Budapest statt, wo Michaela Polleres 2021 Bronze geholt hatte. Und die Unter-21-EM im September geht in Bratislava über die Tatami. Dazu kommt der…

  • Zwei Wiener neu im Vorstand des ÖJV

    Am Samstag wurde Dr. Martin Poiger bei der Generalversammlung in Eugendorf (Salzburg) einstimmig als ÖJV-Präsident wiedergewählt, aber auch zwei Wiener Vertreter sind neu im Vorstand. Magda Krssakova wurde als Athletensprecherin in das höchste Judo-Gremium Österreichs gewählt, der ehemalige Samurai-Judoka Horst Felzl ist nun auch im ÖJV-Vorstand. Der langjährige Vizepräsident und derzeitige Präsident des Landesverbandes Wien,…

  • Super Kadertraining

    Insgesamt 70 Judoka aus Wien und NÖ kamen am Samstag, 14. September 2024 in die Attemsgasse, um am Kadertraining teilzunehmen. Hoch motiviert gaben alle Vollgas. Landestrainerin Lisa Aberger war sowohl von der Teilnehmerzahl, als auch vom Engagement überzeugt und damit zufrieden. „Das monatliche Kadertraining wird jetzt in enger Kooperation mit dem JLV-Niederösterreich gestaltet, denn mehr…

  • Alle Wege führen nach Rom

    An mehreren Fronten kämpfen am Wochenende Wiener Judoka um internationale Erfolge. Zum einen die Kadetten (Unter 18) beim Europacup in Györ und nach den Veteranen auch die Kata-Athleten in Las Vegas um WM-Medaillen, zum anderen sind die arrivierten Athleten bei den European Open – alle Wege führen nach Rom, heißt es – im Einsatz. Auch…

  • Poiger bleibt EJU-„General“

    Beim 76. Kongress der Europäischen Judo Union (EJU) in Budapest wurde ÖJV-Präsident Dr. Martin Poiger als EJU-Generalsekretär wiedergewählt. Der 47-jährige Burgenländer wurde – ebenso wie Präsident Laszlo Toth aus Ungarn – per Akklamation für die nächste, bis 2028 dauernde Amtsperiode in seiner Funktion bestätigt. „Es ist ein Privileg, meinem Hobby berufsmäßig auf höchstem Niveau nachgehen…