Bei der derzeit laufenden Staatsmeisterschaft in Oberwart schafften es zwei Wiener Judoka in das Finale. Bei den Männern bis 66 Kilo wie im Vorjahr Alexander Bluhme (SU Karuna Wien), bei den Frauen bis 70 Kilo Leonie Bayr (Vienna Samurai), die 2025 Dritte war. Leider konnte Leonies Klubkollegin Jacqueline Springer (bis 48 Kilo) nicht antreten, sie erkrankte kurzfristig. Die Kämpfe sind im Gang, der Finalblock (live auf www.streamster.tv) begann vor kurzem.
Bluhme bekommt es im Finale bis 66 Kilo mit Shujo Iskandarov (Rapso Linz) zu tun, Bayr trifft in ihrem Endkampf bis 70 Kilo auf Lisa Tretnjak (SU Raiffeisenbank Leibnitz). Es wäre für beide der erste Staatsmeistertitel – und, aus Wiener Sicht, wäre es besonders wünschenswert, wenn zumindest eine(r) der beiden Gold holen kann. Denn eine Staatsmeisterschaft ohne Wiener Titel hat es seit Jahrzehnten nicht gegeben. Es waren in den letzten Jahren immer mindestens zwei, 2018 in Krems sogar acht.
Dritte Plätze für Wien erkämpften: Laura Sophie Kunyik (Vienna Samurai / bis 48 Kilo) bzw. Yann Ornik (SU Karuna Wien / bis 60 Kilo). Dazu gab es für die Bundeshauptstadt-Judoka einen vierten und zwei siebente Plätze.
Am Rande der Meisterschaft wurden zwei verdiente Funktionäre und Trainer ausgezeichnet. Vojko Gavrilovic, langjähriger Klubchef des Wiener Vereins „Judo NG“, erhielt den 7. Dan, Masaaki Ueda den 8. Dan. Der aus Japan stammende Ueda war jahrelang Judoka des JC Manner Wien, Staatsmeister, und später Trainer des Leistungsmodells Südstadt. Wir gratulieren beiden sehr herzlich!
Foto: Alexander BLUHME schaffte es, wie im Vorjahr, ins Finale der Staatsmeisterschaft – @JLVW/zVg
