ÖM Mixed: Gold & Bronze

Die Jung-Tiger nach dem Gewinn des U16-Staatsmeistertitels im Mixed-Bewerb. – Foto: Christian Zellmann

Bei der am heutigen Sonntag in Kufstein erstmals ausgetragenen Staatsmeisterschaft im Mixed-Bewerb gab es für die Wiener Gold und Bronze. Die Jugend der Galaxy Tigers gewann den U16-Bewerb, WAT Stadlau wurde in der Allgemeinen Klasse Dritter.

Am Samstag waren die Tigers im Einzel der erfolgreichste Verein, am Sonntag legten sie beim Nachwuchs nach. Die von Gabor Geier betreuten Jung-Tiger setzten sich im Finale gegen das Judozentrum Innsbruck mit 5:3 durch. Zuvor hatten sie im Semifinale gegen UJZ Mühlviertel knapp gewonnen. Nach acht Kämpfen stand es 4:4, ein Stichkampf entschied zugunsten Galaxys. Neben Mühlviertel holte auch Union Kirchham Platz drei.

Im Mixed-Bewerb der Allgemeinen Klasse unterlagen die Stadlauer in ihrem ersten Kampf – drei Frauen, drei Männer – klar mit 0:6 gegen Sanjindo. Da die Bischofshofener alle weiteren Kämpfe für sich entschieden, war den Salzburgern der Titel nicht zu nehmen. Stadlau schlug das Team Salzkammergut seinerseits auch mit 6:0, so ging es für die Wiener um Platz 2 – und der wurde unglücklich verpasst. Nach den sechs Kämpfen gegen Flachgau stand es 3:3, es musste ein Entscheidungskampf gelost werden. Und der war ausgerechnet über 90 Kilo Männer Moritz Moser gegen den Routinier Christoph Kronberger. Und so verloren die Stadlauer 3:4, holten aber Bronze.

Ergebnisse Mixed-Team

Allgemeine Klasse

  1. ESV Sanjindo (3/3 Siege)
  2. Union Flachgau (2/3)
  3. WAT Stadlau (1/3)
  4. Team Salzkammergut (0/3)

Unter 16

  1. Galaxy Judo Tigers
  2. JZ Innsbruck
  3. UJZ Mühlviertel und
    Union Kirchham

Live-Stream Mixed-Team Vorrunden
Live-Stream Mixed-Team Finalblock

Ähnliche Beiträge

  • Kallinger schlägt die „Grande Judo-Dame“

    Jacqueline Springer (Vienna Samurai/bis 48 Kilo), Christopher Wagner (bis 81 Kilo) und völlig überraschend Movli Borchashvilli (beide Volksbank Galaxy Tigers/über 100 Kilo) sorgten am Samstag bei den Staatsmeisterschaften in Strasswalchen für drei Wiener Goldmedaillen. Hingegen wurde nichts aus dem 15. Titel für Sabrina Filzmoser – denn die zweifache Europameisterin und zweimalige WM-Dritte musste sich in…

  • Viermal setzten sich die Wiener durch

    Elf Gewichtsklassen wurden bei den offenen Wiener Judo-Meisterschaften am Samstag im BSFZ Südstadt ausgetragen, und im Duell Wien gegen Oberösterreich gab es spannende Kämpfe (siehe Foto/@joe). Immerhin in vier Gewichtsklassen setzten sich die Wiener Judoka durch. Allerdings fehlten sowohl bei den Wienern die Asse Magda Krssakova (bis 63 Kilo) und Stephan Hegyi (über 100 Kilo),…

  • Auch 16 ist Unter 21

    Unter den 49 ÖJV-Judoka, die Samstag und Sonntag im Grazer Raiffeisen-Sportpark um die Medaillen beim großen Junioren-Europacup kämpfen, sind auch zwölf Wiener. Einige von ihnen sind noch etwas „grün unter der Nase“, auch noch in der Unter-18-Altersklasse startberechtigt. Einer ist sogar erst 16, gilt als großes Talent: Galaxy-Judoka Lukas Angerer, ein 110-Kilo-Hüne, hat schon alle…

  • Springer sprang in Sarajevo aufs Podest

    Schöner Erfolg für die Wienerin Jacqueline Springer – die Judoka von Vienna Samurai belegte bei den European Open in Sarajevo in der Klasse bis 48 Kilo den dritten Platz. Damit sprang Springer erstmals in ihrer Karriere auf das Podest eines European Open-Turniers. Sie musste sich nur im Viertelfinale der Französin Melodie Vaugarny mit Ippon geschlagen…

  • Japanische Festspiele

    Japanische Festspiele am ersten Tag des Grand Slam-Turniers in Antalya! Gleich drei der fünf Titel am Freitag gingen an zwei Töchter und einen Sohn Nippons! Für Österreichs fünf Judoka, unter ihnen zwei aus Wien, war es kein erfolgreicher Tag. Alle schieden spätestens in der zweiten Runde aus, auch Jacqueline Springer (Vienna Samurai / bis 48…

  • Eher „mau“ als „wow“

    Die EM 2025 in Podgorica wird alles andere als erfolgreich in die Geschichte des österreichischen Judosports eingehen. Nur eine Platzierung – Rang 5 für Lubjana Piovesana bis 63 Kilo – bei 16 Startern, das ist eher „mau“ als „wow“! Es wurde die schlechteste Europameisterschaft der letzten zehn Jahre (siehe Statistik unten), nur dreimal in dieser…