Sie war als Nummer 2 gesetzt, aber beendete den Tag nur auf Rang 7 – Marlene Schinwald (JU Raika Flachgau) bot zum Auftakt der Unter-21-EM in Podgorica (MNE) in der Klasse bis 57 Kilo einfach zu wenig, um im Kampf um die Medaillen mitreden zu können. Am Freitag ist die Wienerin Leonie Bayr (Vienna Samurai) in der Klasse bis 70 Kilo im Einsatz. Bayr hatte heuer im Mai, wie übrigens auch Schinwald, den Junioren-Europacup in Graz gewonnen.
Nach einem Yuko-Sieg über Neonila Momot (UKR) musste sich Schinwald im Achtelfinale der Slowenin Nika Tomc mit Ippon (nach 2:18 Minuten mit Tani-otoshi) geschlagen geben und konnte auch in der Trostrunde ihre Chance auf eine mögliche Bronzemedaille wahren. Die 19-jährige Salzburgerin verlor gegen Khadizha Gadashova (AZE) mit Yuko – damit Rang 7. In der Klasse bis 48 Kilo schied Lena Mayrhofer (UJZ Mühlviertel) mit einem Sieg und einer Niederlage aus.
Für Bayr geht es am Freitag (Vorrunden ab 9.30 Uhr – live auf judotv.com) zunächst gegen die Deutsche Hannah Müller, gegen die sie leichte Favoritin ist. Danach aber würde auf dem Weg zum Poolsieg bzw. Semifinale starke Konkurrenz warten. Die 20-jährige Wienerin fühlt sich aber „bestens vorbereitet“ und willens, „mein bestes Judo“ abzurufen. Dafür Alles Gute, Leonie …
Foto: Marlene SCHINWALD (weißer Judogi) wurde bei der Unter-21-EM Siebente – @Judo Austria / liver Sellner
