Gemeinsame Ziele

@Judo Austria / Manuel Rampl

Bei der Jahresversammlung am Samstag in St. Pölten wird der Österreichische Judoverband einen neuen „Strategieplan 2025 bis 2032“ vorstellen, der auch vom Wiener Verband unterstützt wird. „Wir haben gemeinsame Ziele“, sagt dazu Wiens Judo-Präsident Erwin Schön. „Auch wir haben Visionen, die wir in den nächsten Jahren umsetzen wollen.“

„Wir dürfen uns glücklich schätzen, zu den erfolgreichsten Sommersport-Fachverbänden in Österreich bzw. zu den weltweiten Top-Nationen im Judo zu gehören. Wir halten aktuell bei acht Olympia-, 17 WM-Medaillen sowie 26 EM-Titeln, von den zahlreichen Nachwuchs-Medaillen, inklusive Junioren-WM-Goldenen gar nicht zu reden“, betonen ÖJV-Generalsekretärin Corina Korner und ÖJV-Präsident Martin Poiger unisono. „Damit das so bleibt, haben wir im regen Austausch mit den Landesverbänden und Vereinen einen Acht-Jahresplan bis 2032 erarbeitet – mit klar definierten Visionen, Zielsetzungen und einem umfangreichen Maßnahmenkatalog, um noch effizienter und erfolgreicher werden zu können.“

Im Rahmen der statutarisch jährlich einzuberufenden Hauptversammlung des ÖJV, bei der zwölf vorgegebene Punkte auf der Tagungsordnung stehen, wird der „Strategie-Plan 2025 – 2032“ im Detail vorgestellt und im Plenum diskutiert werden. Die Ziele sind teilweise sehr ambitioniert. Nachstehend ein (kleiner) Auszug der wichtigsten Themenbereiche und Zielsetzungen:

  • Steigerung (von aktuell 170) auf 200 heimische Judo-Vereine – bis 2028
  • Erreichen der 15.000-ÖJV-Mitglieder-Marke bis 2028, 20.000 bis 2032 (aktuell: 12.000)
  • Mindestens 1 Schulungsprojekt pro Quartal
  • Steigende Tendenz bei U-16- und U-18-Staatsmeisterschaften (+ 20 % bis 2028, +30 % bis 2032)
  • Schaffung eines ÖJV-Stützpunktes in der Süd-Ost-Region (ST, B, K)
  • Weitere Steigerung der Zufriedenheit der Mitglieder, noch stärkere Nutzung des ÖJV-Service-Angebots (Zielsetzung: mehr als 70 % Vereine)
  • Projekt Bundesliga 2028 – konstante Weiterentwicklung, Professionalisierung der Frauen- und Männer-Ligen
  • Konstante Top-Resultate/Medaillen bei Großereignissen, nachhaltige Etablierung unter Top-10-Judo-Nationen in Europa (Top-15 weltweit)
  • Ausbau und gezielte Verbreitung von Ausbildungs-Angeboten, praxisnahen Infos, Checklisten
  • Schaffung von neuen Wettkampfformaten

Präsident Schön war schon Freitag bei der Präsidentenkonferenz in St. Pölten und wird am Samstag in der Länderkonferenz und Jahresversammlung, gemeinsam mit Sportdirektor Alexander Reismann, den Wiener Verband vertreten. „Ali“ ist auch bei der Danträger-Bundesversammlung dabei.

Astana: Zwei Siege für „Neutrale“

Beim Grand Slam-Turnier in Astana (KAZ) feierten am ersten Tag die Judoka unter IJF-Flagge, also die „Neutralen“, Siege in beiden Männer-Gewichtsklassen. Bis 60 Kilo setzte sich Iznaur Saaev durch, bis 66 Kilo Ramazan Abdulaev. Die drei Frauen-Klassen gingen an Frankreich, Deutschland und China. Österreich ist in Astana nicht dabei.

Foto: ÖJV-Präsident Dr. Martin POIGER stellt einen Strategie-Plan vor - @Judo Austria / Manuel Rampl 

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