Am Schlusstag des Grand Slam-Turniers in Lausanne gibt es eine zweite ÖJV-Platzierung nach Platz 7 für Lubjana Piovesana (bis 63 Kilo) am Samstag – Elena Dengg (Sanjindo Bischofshofen) gewann in der Klasse bis 78 Kilo drei Kämpfe und verlor nur einen. So hat die 22-jährige Salzburgerin im Finalblock (ab 17 Uhr) gegen Patricia Sampaio (POR) noch die Chance auf Bronze. Alle übrigen (fünf) rot-weiß-roten Judoka schieden am Sonntag aus, darunter leider auch der Wiener Stephan Hegyi (SC Hakoah) in der zweiten Runde der Klasse über 100 Kilo.
Dengg besiegte Karla Kulic (CRO) mit Ippon und Beatriz Freitas (BRA) mit Waza-ari, ehe sie im Viertelfinale der Japanerin Kurena Ikeda mit Ippon unterlag, In der Trostrunde bezwang die ehemalige Junioren-Weltmeisterin die Deutsche Mathilda Sophie Niemeyer mit Ippon und erreichte damit den Bronzekampf gegen Sampaio. Die Portugiesin, die 2024 in Paris Olympia-Bronze geholt hatte, ist in diesem Kampf freilich Favoritin.
Für die anderen ÖJV-Athleten lief es am Sonntag nicht so gut. Der Wiener Hegyi gewann zwar seinen ersten Kampf gegen Adlan Eskirkhanov (IRT = International Refuges Team) mit Ippon für einen Würger, verlor aber in Runde zwei gegen den Olympia-Dritten von Tokio 2021, Tamerlan Bashaev (RUS), nach 2:20 Minuten im Golden Score mit Hansokumake (1:3 Shidos). In der selben Kategorie wehrte sich Movli Bochashvilli (Galaxy Judozentrum NÖ) nach einem Auftaktsieg in Runde zwei gegen den Japaner Kanta Nakano zwar tapfer, verlor aber mit zwei Yuko. Die 90 Kilo-Judoka Issa Naschcho (LZ Multikraft / zweite Runde) und Thomas Scharfetter schieden ebenso aus wie bei den Frauen über 78 Kilo Maria Höllwart (beide Sanjindo / beide mit Erstrunden-Niederlagen).
Foto: Elena DENGG obenauf – hoffentlich auch im Bronze-Kampf – @IJF / Tamara Kulumbegashvili
