Springer sprang in Sarajevo aufs Podest

Schöner Erfolg für die Wienerin Jacqueline Springer – die Judoka von Vienna Samurai belegte bei den European Open in Sarajevo in der Klasse bis 48 Kilo den dritten Platz. Damit sprang Springer erstmals in ihrer Karriere auf das Podest eines European Open-Turniers. Sie musste sich nur im Viertelfinale der Französin Melodie Vaugarny mit Ippon geschlagen geben. Zuvor gewann sie Ungarin Fatime Beringer im Golden Score mit Waza-ari und danach in der Trostrunde gegen Marion Urdiales (FRA/Ippon). Im Kampf um Bronze setzte sich Springer mit einem Ippon-Sieg gegen die Belgierin Ellen Salens durch und sicherte sich die Bronzemedaille.

Springers Klubkollegin Katharina Tanzer schied, ebenfalls bis 48 Kilo, in der ersten Runde aus. Bei den Männern starteten vier Judoka von den Volksbank Galaxy Tigers, alle – Adam Borchashvilli, Marlo Bubanja und Johannes Pacher (jeweils bis 90 Kilo) – blieben unplatziert. Pech hatte Mathias Czizsek in der Klasse bis 73 Kilo, der sich nach zwei Siegen im Viertelfinale verletzte und deshalb nicht mehr in der Trostrunde antreten konnte. Gute Besserung, Mathias!

Frankreich (5/8/11) war de erfolgreichste Nation dieses Turniers, gefolgt von Großbritannien (2/2/3), Deutschland (2/2/2), Ungarn (2/1/1) und den Niederlanden (2/0/1). Österreich kam dank Springers Bronze auf den 12. Platz. Insgesamt nahmen in Sarajevo 305 Judoka aus 29 Ländern und vier Kontinenten teil.

Alle Ergebnisse aus Sarajevo findet ihr hier.

Oben: Jacqueline Springer im Bronzekampf mit ihrem Wurf gegen die Belgierin Ellen Salens. Foto: @EJU/Carlos Ferreira

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