Double unmöglich

Am Wochenende finden in Linz die Österreichischen Meisterschaften Unter 18 (Samstag) und Unter 23 (Sonntag) statt, bei denen Wien insgesamt acht Titel zu verteidigen hat. Doch Galaxy-Judoka Lukas Angerer, der 2025 in Schwaz das Gold-Double (U18 und U23) geschafft hat, kann dieses Kunststück nicht wiederholen. Obwohl der Schwergewichtler erst im November 18 wird, darf er nicht mehr in dieser Altersklasse antreten …

Sechs Titel für Wien bei den Unter-18-Jährigen im Vorjahr in Schwaz! Neben Angerer hatten die Samurai-Judoka Helin Türk und Muhammad Koslaev, die Ratiborets-Talente Sergey Samardzhidi und Artem Lafazanis sowie Ismael Colak von SU Karuna Wien Wien einen Goldregen beschert. „In den Bundesländern, in denen die Schulprojekte gut funktionieren, kommen auch die Erfolge bei der Unter 18“, weiß Nachwuchs-Nationaltrainer Martin Grafl. „Da sind neben Wien noch Salzburg und Oberösterreich hervorzuheben, aber auch Tirol und Niederösterreich. Im Grunde ist das Niveau sehr ausgeglichen“, sagt der Stadlauer Trainer.

Einer aus der „Erfolgs-Sechs“ von Schwaz fällt aber aus der Altersgruppe Unter 18 heraus. Und zwar wegen des Stichtages, der für die Teilnahmeberechtigung gilt. So muss ein noch 17-Jähriger bei der Unter 18 zuschauen – kann aber am Sonntag seinen Unter-23-Titel verteidigen. Hier wird Lukas der einzige Wiener Titelverteidiger sein, denn sein Klubkollege Bernd Fasching ist in der Unter-23 nicht mehr startberechtigt. Aber auch der Grand Prix-Dritte von Linz 2025 fällt mit seinen noch 22 Jahren der Stichtagregelung zum Opfer …

Foto: Lukas Angerer (weißer Judogi) im Vorjahr in Schwaz bei einem seiner zwei Titelgewinne - @Judo Austria / Ahmed Abd El-Ghany

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