Stadlau: Neue Vereinsleitung

Beim Wiener ASKÖ-Team WAT Stadlau gibt es Änderungen in der Vereinsleitung. Philip Weber, langjähriger Judoka der Stadlauer, übernimmt den Gesamtverein, die Judosektion werden in Zukunft Benedikt Safer und Lisa Aberger führen. Man wolle den Breiten- und Leistungssport weiterentwickeln und für die Judoka optimale Trainingsbedingungen schaffen, hat sich das „Power-Duo“ vorgenommen. Der bisherige Stadlau-Chef Alexander Dick, auch Prüfungs- und Kata-Referent im ÖJV, bleibt dem Gesamtverein als Obmann-Stellvertreter erhalten.

Judo ist eine, aber zugleich auch die wichtigste Sportart im ASKÖ-Verein WAT Stadlau – dazu gibt es noch weitere Sparten von Bauch-Bein-Po bis Volleyball. Daher leitet auch ein Vertreter des Judosports den Gesamtverein. Weber übernimmt nun das Amt von Dick, will „die Stadlauer Erfolgsgeschichte fortführen und neue Impulse setzen.“ Der 26-Jährige, der 2015 als Jugendlicher die Vienna Open gewonnen hat und Bundesliga-Judoka der Stadlauer ist, geht sehr ambitioniert an die neue Aufgabe. Neben Dick fungiert Alexander Zauner als Obmann-Stellvertreter.

Durch die Umbildung im Verein ändert sich auch einiges in der Judosektion. Safer und Aberger übernehmen die Leitung dieser und lösen damit Martin Grafl ab, der als Nachwuchs-Nationaltrainer viel um die Ohren hat. Grafl hat die Judo-Sparte des Vereins (lange Zeit als Cheftrainer) mit einer Hingabe geprägt wie kaum ein anderer. „Dank ihm ist es bei uns möglich, den Judosport unter der Anleitung von top ausgebildeten Trainerinnen und Trainern auszuüben. Ebenso ist er dafür verantwortlich, dass etliche Judoka unseres Vereins nationale und internationale Erfolge feiern konnten“, sagt der neue Judo-Verantwortliche Safer. Und Aberger, die als LV-Trainerin sehr aktiv ist, ergänzt: „Wir bringen zu zweit eine Menge Enthusiasmus mit“. Übrigens: Mit Sportdirektor Markus Moser und Kampfrichterreferent Gerhard Redl haben die Stadlauer noch weitere Vereinsmitglieder in wichtigen ÖJV-Funktionen.

Foto: Bei der Sitzung der Stadlauer Judoka wurden die Entscheidungen getroffen - @JLVW / WAT Stadlau

Ähnliche Beiträge

  • 8 neue Dan-Träger

    Vergangenen Sonntag (15.12.) fand in Wimpassing (NÖ) die letzte Dan-Prüfung des heurigen Jahres statt. Insgesamt waren 40 Kandidatinnen und Kandidaten angereist, um entweder ihren ersten, oder den nächst höheren Grad zu erwerben. Unter den strengen Blicken der Kommission, darunter Vanessa Wenzl, Brigitte Tiefnig, Matthias Heinrich und Kurt Molik-Haibl, waren auch einige Judoka aus Wien. Acht…

  • Karunas Tausendsassa

    Der bevorstehende Grand Prix in Linz (6. bis 8. März) ist zwar Österreichs bedeutendstes Judo-Event, aber das Preisgeld-Turnier der SU Karuna Wien am kommenden Wochenende das mit 1087 Startern aus 165 Vereinen und 19 Ländern das bestbesetzte – über tausend auf der Matte, und ein Tausendsassa daneben! Henrik Schwam ist der Organisator und erzählt, wie…

  • Springer: OP statt WM

    Als wäre es ein böses Omen. Jacqueline Springer (Vienna Samurai) sollte am kommenden Freitag, ausgerechnet dem 13., in Budapest die WM in der Klasse bis 48 Kilo eröffnen – doch die 24-jährige Wienerin muss stattdessen unters Messer. Die Grand Prix-Siebente von Linz ist an der rechten Schulter verletzt und muss operiert werden. Somit werden in…

  • Bronze bejubelt, aber keine U21-Medaille

    Während sich die Stadt Wels offiziell von der Wettkampf-Ära von Sabrina Filzmoser verabschiedete und den olympischen Bronze-Gewinner Shamil Borchashvili bejubelte (siehe Bild), gab es beim Junioren-Europacup in Udine für Österreich keine Medaille. Der Wiener Movli Borchashvilli (Volksbank Galaxy Tigers) wurde in der Klasse über 100 Kilo ebenso Siebenter wie Lisa Grabner (Wimpassing/bis 57 Kilo). In…

  • EM der „jungen Wilden“

    Mit einer, so scheint´s, guten Mischung von Routiniers und Talenten geht Österreichs Judo-Team in die EM ab Donnerstag in Zagreb. Es könnte einen Aufstand der „jungen Wilden“ geben, von denen auch drei aus Wien kommen. Zwar ist die 30-jährige Magdalena Krssakova (JC Sirvan / kämpft Freitag bis 63 Kilo) nicht zu dieser Talenteschmiede zu rechnen,…

  • Heerschau der Talente

    In vier Wochen beginnen die olympischen Judo-Bewerbe in Paris mit den besten Athleten der Welt – an diesem Wochenende hat aber die Jugend das Sagen. Zum einen kämpfen 511 Judoka um Medaillen bei der Unter-18-EM in Sofia, zum anderen sind 334 Sportlerinnen und Sportler für den Junioren-Europacup in Gradec (SLO) gemeldet – eine Heerschau von…