Wimpassing und Györ

Während Österreichs Judosport um Prof. Karl Karner trauert, der im 82. Lebensjahr verstorben ist (siehe Folgeartikel), bereiten sich junge Judoka und jene, die die Form des Judo in der Kata zeigen, auf ihre Wettkämpfe vor, die am kommenden Wochenende stattfinden. Die Kata-Staatsmeisterschaften in Wimpassing (NÖ), die Unter-18-Jährigen beim Europacup in Györ. Dort führt die Wienerin Lisa Betz (Vienna Samurai/bis 63 kg) ein ÖJV-Großaufgebot (39 Judoka) an.

In der Sporthalle Wimpassing finden am Samstag (nach der Auslosung um 11 Uhr) die Kata-Staatsmeisterschaften in der Nage-no-Kata und Katame-no-Kata statt, außerdem werden die österreichischen Titel im Kodokan Goshin Jutsu, in der Kime-no-Kata und Ju-no-Kata, sowie bei den Unter 18 und Unter 23 in der Nage-no-Kata und Katame-no-Kata vergeben. Die Wettkämpfe beginnen nach der Auslosung (11 Uhr). Es gibt keinen eigentlichen Finalblock, die jeweiligen Klassen werden direkt im Anschluss an die Vorrunden bzw. Gruppen entschieden.

Nicht weit entfernt, Richtung Osten, sind elf Wiener Judoka beim Kadetten-Europacup der Unter-18-Jährigen in Györ auf der Matte. Angeführt von Lisa Betz, die zuletzt den Europacup in Koper (SLO) gewonnen hat. Im Anschluss an das Turnier gibt es noch ab Montag ein Trainingslager in Györ. Wiener Judoka in Györ: Lisa BETZ (bis 63 kg), Leonie BAYR (bis 70 kg), Oskar SALVI (alle Vienna Samurai/bis 50 kg), Yann ORNIK /bis 55 kg), Thomas ORNIK (beide SU Karuna Wien/bis 60 kg), Silvester GYÖRE (Judo Awiar/bis 66 kg), Akraman GABRALIYEV (bis 66 kg), Philipp WITTMANN (beide Galaxy/bis 73 kg), Gabriel SCHÖRG (Awiar/bis 81 kg), Lukas ANGERER (Galaxy Judo Tigers/über 90 kg) und Vardges GHAZARYAN (Karuna/über 90 kg).

Foto: Lisa BETZ (weißer Judogi) kämpft in Györ um ihren zweiten Europacupsieg . @JudoAustria/Oliver Sellner

Ähnliche Beiträge

  • Faire Krssakova nach Kathrins Rücktritt

    Sie könnte eigentlich froh sein, dass ihre interne Rivalin um ein Olympia-Ticket, Kathrin Unterwurzacher (Bild), den Rücktritt von ihrer aktiven Judo-Karriere verkündet hat. Aber Magda Krssakova, wie Unterwurzacher ÖJV-Judoka in der 63-Kilo-Klasse, sieht es anders: „Schade – ich hätte lieber mit ihr noch um das Ticket für Tokio gekämpft.“ Ein fairer Standpunkt der Wienerin ……

  • Sayonara – Teil 10

    Wow, das ist er also, der ehrwürdige Budokan. Viele Besucher haben diese tempelähnliche Halle heute zum ersten Mal gesehen. Hier finden bis zum 1. September die 38. Judo-Weltmeisterschaften statt. Mit einem ersten Höhepunkt, vielleicht, am Montag – dem Sister-Act der Abe´s, wie schon 2018 in Baku. DER EHRWÜRDIGE BUDOKAN – Groß und mächtig, schicksalsträchtig –…

  • Judo-Euphorie

    Tiflis, oder auch Tbilisi genannt, ist die wunderschöne Hauptstadt Georgiens. Sie liegt am Fluss Kura, der sich idyllisch durch die Stadt schlängelt. Die Nähe zum Kaukasus lässt Tiflis gebirgig erscheinen. Und die Stadt ist auch Zentrum des georgischen Judo-Wunders – heuer gibt es in Tiflis gleich zwei Großevents der Judo-Euphorie. Am Wochenende den Grand Slam…

  • Information des ÖJV

    Am Mittwoch hat der ÖJV alle Vereine mittels Mitgliederbrief über folgenden Umstand und Vorgehensweise informiert: Offensichtlich kam und kommt es bei diversen Veranstaltungen des Verbandes vor, dass Kämpferinnen und/oder Kämpfer am Wettkampfort einen Gürtel tragen, der von der Farbe nicht jenem Grad entspricht, dem sie selbst bei einer Prüfung erworben haben und auch im JAMA…

  • Sechs Titel zu verteidigen

    Während Judo-Österreich um den ehemaligen ÖJV-Präsidenten Franz Ortner trauert, bereiten sich die Athleten schon auf einige kommende Turniere vor. Am Wochenende werden in Schwaz (Tirol) die österreichischen Nachwuchsmeister gesucht – am Samstag die Unter 18, am Sonntag die Unter 23. Wien hat dabei sechs Titel (jeweils drei) zu verteidigen. Einer der Wiener Vorjahressieger, Lukas Angerer,…

  • Hofübergabe bei Sandokan

    An diesem Wochenende wurde bei der Generalversammlung des Sportvereins Sandokan Austria (nicht zu verwechseln mit Galaxy Judo Tigers) ein neuer Obmann gewählt. Rudolf Eitelberger übergab die Führung des Vereines an Andreas Mayerhofer. Rudolf Eitelberger zählt zu den Urgesteinen des österreichischen Judo-Sports. Speziell in Wien hat er sich große Verdienste erworben. Ursprünglich begann er beim Judo-Club…