Am zweiten Tag des Grand Slam-Turniers in Abu Dhabi gab es für das dezimierte ÖJV-Team die erste Platzierung – Lubjana „Lulu“ Piovesana (LZ Hohenems) wurde in der Klasse bis 63 Kilo Siebente. Magamed Borchashvilli (Galaxy Tigers) schied in der Klasse bis 81 Kilo aus. Am Sonntag sind noch zwei rot-weiß-rote Judoka im Einsatz.
Piovesana gewann nach einem Freilos ihren ersten Kampf gegen gegen Nina Simic (CRO) durch Hansokumake (rote Karte), verlor dann im Viertelfinale gegen Carlotta Avanzato (ITA) mit Yuko. Leider versperrte ihr Laura Fazliu (KOS) mit Waza-ari den Weg zum Bronze-Kampf. Magamed unterlag in seinem ersten Kampf Victor Sterpu (MDA) mit Yuko.
Dennoch war Nationaltrainer Miguel Ogando Lopes zufrieden: „Lulu hat bei ihrem Wettkampf-Comeback noch nicht ganz ihre Normalform ausspielen können. Das Duell mit Avanzato war die gesamte Kampfzeit über sehr umkämpft. In zwei Wochen in Tokio sollte sie wieder um die Podiumsplätze mitmischen können. Magamed hat bei seinem ersten Grand-Slam-Auftritt tapfer gekämpft, am Ende hat die größere Erfahrung von Sterpu den Ausschlag gegeben.“
Am Sonntag steigen mit Thomas Scharfetter (Sanjindo Bischofshfen / bis 90 kg) und dem Wiener Movli Borchashvilli (Galaxy / über 100 kg) zwei weitere ÖJV-Judoka auf die Tatami.
Nach zwei Tagen führt Russland (1/2/0) die Medaillenwertung weiter an vor Ungarn (1/1/0), Spanien (1/0/2) und Japan (1/0/1). Je eine Goldmedaille machten bisher Judoka aus fünf weiteren Nationen (CAN, FRA, GER, KOR, SUI). In der Nationenwertung, für die auch fünfte und siebente Plätze zählen, liegt Österreich dank Piovesana unter den 52 Ländern auf Rang 29.
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Foto: "Lulu" PIOVESANA (weiß) beim Angriff gegen die Kroatin Nina SIMIC - @IJF / Gabriela Sabau
