Wien stellt beim Final Four am 21. November in Gmunden eine Mannschaft – die der Frauen! Denn gleich im ersten Kampf der Bundesliga-Rückrunde in Leibnitz gab´s ein 4:1 gegen PSV/Flachgau. Damit sind die Leopoldstädterinnen nicht mehr aus den Top 4 zu boxen. Die Männer verloren bei Serienmeister Galaxy Judozentrum NÖ erwartungsgemäß und trotz guter Leistungen mit 4:10 und sind in Gmunden nur Zuschauer.
Beide Teams verzichteten in der vorletzten Runde des Grunddurchgangs der 1. Männer-Bundesliga auf den Einsatz von Legionären und brachten großteils junge Talente aus ihren eigenen Reihen. In der 60-Kilo-Klasse feierte der von SU Karuna Wien ausgeliehene Ornik zwei Siege gegen den 17-jährigen Sergios Samartzidis. Dazu punkteten Adam Safer (bis 66 Kilo) im ersten Durchgang gegen David Peritsch und im zweiten Leon Gümüskaya bis 81 Kilo gegen Mathis Scheurich. Insgesamt freilich zu wenig, um den Serienmeister in Verlegenheit zu bringen. Zur Halbzeit stand es schon 5:2 und damit deutlich zugunsten Galaxys.
Im Schlager der Runde gewann Aufsteiger ASKÖ Combat Center rund um den Olympia-Bronzenen Shamil Borchashvili in Wels gegen LZ Multikraft knapp mit 8:6 und hat die Teilnahme am Final Four, ebenso wie Galaxy, fixiert. Der elffache Meister UJZ Mühlviertel muss nun in der letzten Runde gegen Combat Center gewinnen, um noch die kleine Chance auf das Finalturnier zu wahren. Für das Wiener Team ist der Saison-Showdown am 24. Oktober gegen Pinzgau nur eine bessere Trainingseinheit.
Erste Männer-Bundesliga, 6. Runde: Sportcenter Galaxy Tigers NÖ – JBLV Samurai-Stadlau 10:4 (5:2/1002:205). Punkte: Phillip Aust (-73), Magamed (-90), Adam Borchashvilli (-100), Aslan Papoyan (+100) je 2, Mathis Scheurich (-81), David Peritsch (-66); Yann Ornik (-60/2), Adam Safer (-66), Leon Gümüskaya (-81). – Weiters: JU Raika Pinzgau – UJZ Mühlviertel 6:8 (3:4/510:710), Sanjindo Bischofshofen – JU Burgkirchen-Schwand 8:6 (4:3/621:422) und LZ Multikraft Wels – Askö Borchashvili Combat Center 6:8 (3:4/403:800).
Tabelle (nach 6 von 7 Runden, die Top-4 qualifizieren sich fürs Final-Four am 21. November in Gmunden): 1. Sportzentrum Galaxy Tigers 18 Punkte (69:15), 2. Askö Borchashvili Combat Center 13 (47:37), 3. LZ Multikraft Wels 12 (48:36), 4. JC Sanjindo Bischofshofen 12 (39:45), 5. UJZ Mühlviertel 9 (40:44), 6. JBLV Samurai-Stadlau 5 (31:53), 7. JU Burgkirchen-Schwand 3 (37:47), 8. JU Raika Pinzgau 0 (25:59);
7. und letzte Runde, 24.10.: JVBLV Samurai-Stadlau – JU Raika Pinzgau, JU Burgkirchen-Schwand – Sportzentrum Galaxy Tigers, UJZ Mühlviertel – Askö Borchashvili Combat Center, LZ Multikraft Wels – JC Sanjindo Bischofshofen.
Final-Ticket dank Auftaktsieg
Mit Siegen in den unteren Gewichtsklassen durch Laura-Sophie Kunyik (bis 48 Kilo), Jacqueline Springer (diesmal bis 52) und Fanny Amann (bis 57 Kilo) sowie Rukiye Özerdem (über 78 Kilo) war schon nach fünf Kämpfen gegen das Team PSV/Flachgau mit 4:1 alles klar für die Samurai-Girls. So musste Leonie Bayr /bis 70 Kilo) gar nicht mehr auf die Tatami. Im zweiten Kampf gegen das Team Steiermark gewann Bayr aber ihren Kampf ebenso wie Kunyik, Springer, Amann und in der Klasse bis 63 Kilo Helena Anetshofer – somit 5:1. Im dritten Kampf geht es derzeit gegen den Tabellenführer, Gastgeber und Favoriten Raiffeisen Leibnitz.
Foto: Yann ORNIK (rechts) feierte gegen Sergios SAMARTZIDIS zwei Bundesliga-Siege – @Judo Austria / Oliver Sellner
