Beim traditionellen Unter-18-Europacup in Györ gab es für Rot-Weiß-Rot gleich sieben Medaillen, zwei davon in Gold durch Judoka aus Oberösterreich. Auch ein Wiener Talent war unter den „Podest-Jägern“ – Lukas Angerer von den Galaxy Judo Tigers wurde in der Klasse über 90 Kilo Dritter und holte damit seine erste Europacup-Medaille!
Angerer, der im Vorjahr in Györ (und auch Teplice) Siebenter des Kadetten-Europacups war, gewann gegen Jaroslav Novotny (CZE) und Frederico Labate (ITA) jeweils mit Ippon, ehe er im Semifinale dem Ungarn Abel Szekeres ebenso vorzeitig unterlag. Im Bronze-Kampf bezwang der 17-Jährige den Kroaten Marko Vujica mit zwei Waza-ari. Mit Angerer kletterten auch Sophia Von Lutz (bis 63 kg/JU Klosterneuburg) und Simon Margreiter (bis 90 kg/ATSV Jenbach) als Dritte aufs Podest.
Für Forore sorgten aber andere ÖJV-Judoka – Selina Wögerer (bis 70 kg/Fairdrive Leonding) und Klaus Wörmanseder (bis 81 kg/JU Kirchham) gewannen jeweils ihre Gewichtsklassen und durften sich über ihre jeweils ersten Siege auf internationaler Ebene freuen. Michaela Höllwart (über 70 kg/ESV Sanjindo Bischofshofen) und Felix Scheiber (bis 90 kg/PSV Salzburg) mussten sich erst im Finale geschlagen geben und holten Silber. Dazu die drei Bronzemedaillen, die Österreich auf Rang vier unter den 29 teilnehmenden Nationen brachte. „Es war ein guter Tag für Judo Austria. Sieben Medaillen kann sich wirklich sehen lassen, erst recht, weil Judoka aus fünf verschiedenen Bundesländern beteiligt waren“, gab sich Nationaltrainer Martin Grafl (übrigens ein Wiener) mehr als zufrieden.
Die Ukraine (5/1/5) war die erfolgreichste Nation vor Polen (3/1/2), Italien (2/4/3) und eben Österreich (2/2/3). Dahinter landeten Georgien (2/1/1), Tschechien (1/2/2) und Australien mit einmal Gold. 494 Judoka waren auf die Tatami gestiegen.
Alle Ergebnisse aus Györ findet ihr hier.
Foto: Das erfolgreiche rot-weiß-rote Team beim Unter-18-Europacup in Györ - @Judo Austria
