35 Prozent mehr um die Titel

174 Judoka aus 40 Vereinen und acht Bundesländern (nur Kärnten fehlt) haben für die Staatsmeisterschaften am Wochenende in Eferding genannt – das sind um 35 Prozent mehr Judoka als 2022 bei den Titelkämpfen in Weiz. Einige Details rund um die Meisterschaft, bei der es um Gold, Silber und Bronze geht (@ÖJV/Oliver Sellner), sind nachstehend zusammengefasst.

🥇 Die Einzelwettkämpfe starten Samstag um 9.30 Uhr in der Sporthalle Eferding mit den Vorrunden, der Finalblock ist für 17 Uhr angesetzt – wer nicht nach Eferding kommen kann: Im Internet – www.streamster.tv – gibt es die Wettkämpfe LIVE ab 9.25 Uhr. Sonntag (ab 10.30 Uhr) folgen noch die Mixed Bewerbe (Allgemeine Klasse und Unter 16).

🥇 11 der 14 Titelverteidiger steigen auch in Eferding auf die Matte, 81-Kilo-Staatsmeister Bernd Fasching wird aber bis 90 Kilo kämpfen, und Movli Borchashvilli (beide M&R Galaxy Judo Tigers) könnte über 100 Kilo zum dritten Mal in Serie Staatsmeister werden.

🥇 11 der 15 Judoka, die von 3. bis 5. November um EM-Medaillen in Montpellier (FRA) kämpfen werden, sind in Eferding dabei, darunter auch drei Judoka aus Wien: Magda Krssakova (JC Sirvan), die aber diesmal bis 70 Kilo kämpft, Adam Borchashvilli (bis 90) und Movli Borchashvilli (über 100 kg/beide M&R Galaxy)

🥇 Mit 15 Judoka stellen die M&R Galaxy Judo Tigers hinter dem UJZ Mühlviertel (23) das zweitstärkste Teilnehmer-Kontingent.

🥇 Der jüngste Teilnehmer der Staatsmeisterschaft kommt aus Wien – es ist der erst 15-jährige Gabriel Schörg (Judokids Awiar) – kurios: er könnte in der Klasse bis 73 Kilo auf den ältesten gemeldeten Judoka, den 40-jährigen Steirer Daniel Maß treffen.

🥇 Die quantitativ stärksten Gewichtsklassen sind bei den Männern jene bis 73 Kilo mit 26 Judoka und bei den Frauen bis 63 Kilo mit 14 Judoka. Von der Qualität darf man sich wohl besonders viel in der Männer-Klasse bis 90 kg erwarten – hier steigen neben Adam und Bernd noch Adam sowie EM-Starter Wachid Borchashvili (Wels) und der Vorjahresdritte aus Wien, Aslan Papoyan (Galaxy), auf die Matte.

Ähnliche Beiträge

  • Sayonara – Teil 6

    1956 fanden die ersten Judo-Weltmeisterschaften statt. In Tokio natürlich. 1964 wurde Judo olympisch. In Tokio natürlich. Heute lesen Sie einen Rückblick auf die „gute, alte Zeit“ in unserem Teil 6 der Serie „Sayonara“. DIE GUTE, ALTE ZEIT – Sagen Ihnen Namen wie Karl Reisinger, Gerhard Zotter oder Alfred Redl etwas? Nein? Das waren Österreichs Judoka…

  • Champion ohne Olympia

    Sich für Olympische Spiele zu qualifizieren, ist für viele Athleten das größte sportliche Ziel. Im Judo „schaffte“ es einer, der zweimal Weltmeister wurde, bei drei Olympischen Spielen NIE dabei zu sein. Jetzt hat der Japaner Joshiro Maruyama das Handtuch geworfen und beendet mit 31 Jahren seine aktive Laufbahn. Danke, „Mister Uchi Mata“, für die vielen…

  • Comeback in Linz

    Nach fast zwei Jahren nimmt das Comeback von Magdalena Krssakova Formen an – die Vize-Europameisterin von 2020 sollte schon beim European Open am Wochenende in Laibach auf die Tatami zurückkehren, nimmt aber in Slowenien nur am anschließenden Trainingslager teil. Ihr internationales Comeback gibt die 31-jährige Wienerin vom JC Sirvan dann in drei Wochen beim Grand…

  • Sayonara – Teil 9

    Gelandet! Wenn WIR in Tokio sind, dann kann es mit der Judo-WM 2019 losgehen. Über die ersten Eindrücke und einen Hauch von Heimat im Fernen Osten lesen Sie im Teil 9 unserer Serie „Sayonara“ – jetzt geht´s looos! DIE ERSTEN EINDRÜCKE – Wenn man nach 11 Stunden (sehr angenehmen) Flug mit Austrian Airlines endlich am…

  • Linz ist für GP gerüstet

    465 Judoka aus 53 Nationen haben sich für die dritte Auflage des Oberösterreich-Judo-Grand-Prix in der Linzer TipsArena (7. – 9. März) angesagt. Das IJF-World-Tour-Turnier lässt auch im nach-olympischen Jahr mit jeder Menge prominenter Namen aufhorchen: In der Nennliste scheinen nicht weniger als neun Olympiasieger:innen auf. Dreifach-Weltmeister Tato Grigalashvili (GEO) gibt seine Premiere im Mittelgewicht (-90…

  • Ein großer Empfang für Michi und Shamil!

    Exakt um 15.27 Uhr, nach elf Stunden in der Luft, landete die Boeing 777 der Austrian Airlines am Samstag auf der Runway 34 des Flughafens Wien-Schwechat. An Bord drei Medaillengewinner der Olympischen Spiele in Tokio – die beiden Judoka Michaela Polleres (Silber) und Shamil Borchashvili (Bronze), dazu die Ruderin Magdalena Lobnig, die im Frauen-Einer ebenfalls…