Judo-Landesverband Wien http://www.judo-vienna.at Wir bewegen die Stadt Wed, 13 Nov 2019 17:32:59 +0100 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3 http://www.judo-vienna.at/wp-content/uploads/2019/06/Logo_LV_NEU60.png Judo-Landesverband Wien http://www.judo-vienna.at 32 32 Auch Wiens Damen um Titel http://www.judo-vienna.at/archive/2520 Wed, 13 Nov 2019 17:32:57 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2520 Weiterlesen . . .]]> Zwei Mannschaftstitel bei den Männern hat Wien heuer schon (Galaxy 1. Bundesliga, Stadlau 2. Bundesliga), nun hat das dritte Wiener Team die Chance. Bei der Finalveranstaltung am Samstag in Niederwaldkirchen (ab 18 Uhr) kämpfen die Damen im Finale gegen Wimpassing, sind aber nur Außenseiter.

Im Grunddurchgang hatte das Team Wien (vor allem bestehend aus Judoka der Samurai und von WAT Stadlau) gegen Wimpassing 5:9 verloren, schaffte aber mit einem Sieg (gegen UJZ Mühlviertel) und einem Remis (gegen Bischofshofen) den Sprung ins Finale. Die besten Wienerinnen im Grunddurchgang waren Katharina Tanzer (Samurai) und Asimina Theodorakis (WAT Stadlau), die ihre jeweils vier Kämpfe gewannen. Jetzt wollen die Judo-Damen aus der Bundeshauptstadt den großen Favoriten Wimpassing bezwingen.

Im Kampf um Bronze treffen in der Pepi-Reiter-Halle Samstag ab 18 Uhr die Gastgeberinnen von UJZ Mühlviertel auf ESV Sanjindo aus Bischofshofen.

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Ein Titel für Gerhard http://www.judo-vienna.at/archive/2508 Sun, 10 Nov 2019 09:50:59 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2508 Weiterlesen . . .]]>
Galaxy-Trainer Thomas Haasmann (Mitte) erhielt aus den Händen von ÖJV-Präsident Dr. Martin Poiger (rechts) und Ali Gmeiner, dem Technischen Direktor, das Goldene Verdienstzeichen des ÖJV. – Foto: Josef Langer

“Diesen Titel widme ich Gerhard Dorfinger!” Mit dieser Emotion, mit der er die kürzlich verstorbene Trainerlegende aus Strasswalchen würdigte, erntete Galaxy-Coach Thomas Haasmann nach dem Bundesliga-Finale in Gmunden von allen Seiten viel Beifall. “Haasi” war nach dem spannendsten Titelkampf der Geschichte und dem 9:7 nach Verlängerung gegen Multikraft Wels gezeichnet. “Das hat mich fünf Jahre meines Lebens gekostet”, gestand er.

War das ein Finale am Samstag in Gmunden! Nachdem sich die Volksbank Galaxy Tigers im Semifinale mit 13:1 gegen Wimpassing überlegen und die Welser mit 9:5 gegen Union Flachgau sicher durchgesetzt hatten, lief das Finale zunächst gar nicht nach Wunsch. Zuerst unterlag Mathias Czizsek bis 73 Kilo dem starken Wachid Borchashvili im Golden Score, danach musste sich Weltmeister Saeid Mollaei – jener Iraner, der bei der WM in Tokio verlieren musste, weil er sonst in einem möglichen Finale auf einen Israeli getroffen wäre – überraschend Wachid Borchashvili mit Ippon geschlagen geben, und als auch Johannes Pacher dem ehemaligen Vize-Weltmeister Krisztian Toth unterlegen war, stand es auf einmal 4:1 für die Oberösterreicher, die zuletzt 1977 Meister gewesen waren. “Da hatte ich geglaubt, es ist vorbei”, sagte Galaxy-Trainer Haasmann nachher. Aber mit zwei Siegen kamen die Tigers noch vor der Pause auf 3:4 heran.

Im zweiten Durchgang musste sich Czizsek abermals Wachid Borchashvili in einem 10-Minuten-Krimi geschlagen geben, aber drei Siege in Folge bescherten dem Titelverteidiger die 7:6-Führung. Da Sebastian Schneider den letzten Kampf verlor und es 7:7 stand, mussten Entscheidungskämpfe gelost werden. “Da hat der Herrgott auf uns runter geschaut”, meinte Haasmann. Denn Tatsuto Shima, der schon seine ersten beiden Kämpfe gewonnen hatte, und Mollaei feierten klare Siege und sicherten Galaxy den achten Titel, den siebenten in Folge.

“Aus tiefer Trauer um Gerhard Dorfinger habe ich ihm diesen Titel gewidmet”, sagte der Galaxy-Trainer nachher – und gab auch zu, dass er sich beim Aufstellungs-Poker im Finale möglicherweise auch geirrt haben könnte. So kam etwa Olympiasieger Lukas Krpalek nur im Semifinale zum Einsatz, weil Haasmann pro Durchgang nur zwei seiner drei hochkarätigen Legionäre einsetzen durfte. Aber: “Ende gut, alles gut”, war “Haasi” sichtlich erleichtert. Jedenfalls haben beide Teams diesen Event zum besten des Jahres in Österreich gemacht …

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Final-Krimi an Tigers http://www.judo-vienna.at/archive/2472 Sat, 09 Nov 2019 11:07:32 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2472 Weiterlesen . . .]]> Die Volksbank Galaxy Tigers sind zum achten Mal, zum siebenten Mal in Folge, Bundesliga-Meister im Judo. Das Finale in Gmunden war an Dramatik nicht zu überbieten. Nach 14 Kämpfen zwischen den Wienern und Multikraft Wels stand es 7:7 (Unterbewertung 70:70) unentschieden. Erstmals in der Bundesliga-Geschichte mussten geloste Kämpfe über den neuen Meister entscheiden. Und ausgerechnet der iranische Weltmeister Saeid Mollaei, der bei der WM in Tokio zum Verlieren verdammt war, holte den entscheidenden Punkt zum 9:7-Endstand. Seit 2013 sind die Tigers im Final Four ungeschlagen.

Der achte Titel – die Volksbank Galaxy Tigers
Foto: ÖJV / Oliver Sellner

Dabei lag der Serienmeister gegen die überaus starken Welser, die im Semifinale Union Flachgau 9:5 besiegt hatten, schon 1:4 und später 4:6 zurück. Aber drei Siege in Serie retteten die Tigers ins 7:7. So mussten Entscheidungskämpfe her, die Tatsumi Shima und Mollaei gewannen – somit 9:7. Die Galaxy-Punkte machten Shima (3), Mollaei (2), Bubanja (2), S. Schneider und Pacher.

Jo Pacher (blau) beim Ura Nage-Ansatz im Final 4

Das Semifinale gegen Wimpassing (13:1) war eine Machtdemonstration der Tigers, deren Trainer Thomas Haasmann mit dem Goldenen Verdienstzeichen des ÖJV ausgezeichnet wurde. Die Wiener hatten die besten Legionäre der vier Finalteams in ihren Reihen, neben Shima und Mollaei noch Lukas Krpalek, Olympiasieger aus Tschechien. Die Punkte der Tigers machten Krpalek (2), Wildner, Shima, Czizsek, A . Borchashvili, Bubanja, Pacher, Pum, Kudera, Mollaei, N. Haasmann und S. Schneider.

Geehrt wurde auch WAT Stadlau als Meister der 2. Bundesliga. Damit gingen heuer beide Titel bei den Männern an Wien. Der JLV Wien gratuliert herzlich!

Die erfolgreichen Judoka von WAT Stadlau
Foto: Josef Langer
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Öffnungszeiten Sekretariat http://www.judo-vienna.at/archive/770 Mon, 04 Nov 2019 09:41:16 +0000 http://neu.judo-vienna.at/?p=770 Öffnungszeiten Sekretariat

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12.11.2019
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Ulla Haider, Generalsekretärin

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Magda hinter Kathrin Zweite http://www.judo-vienna.at/archive/2445 Sun, 03 Nov 2019 13:37:05 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2445 Weiterlesen . . .]]>

Die Wienerin Magda Krssakova (JC Sirvan) eroberte bei den Oceania Open in Perth am Sonntag die Silbermedaille. Sie musste sich nur im Finale ihrer Tiroler Landsfrau und Gegnerin um ein Olympia-Ticket in der Klasse bis 63 Kilo, Kathrin Unterwurzacher, geschlagen geben. Bei der Unter-23-EM in Russland schied Olivia Taroncher leider aus.

Krssakova besiegte nach einem Freilos die Polin Karolina Talach-Gast mit Waza-ari und die Russin Daria Dawidowa mit Ippon. Beide Erfolge fixierte sie im Golden Score. Das Semifinale gegen die Australierin Katharina Haecker entschied Krssakova mit Waza-ari für sich. Im Finalkampf gegen Unterwurzacher verletzte sie sich am Knie. Wie gravierend die Verletzung ist, werden genauere Untersuchungen erst zeigen. “Das war heute ein super Tag. Das Turnier ist qualitativ sehr gut besetzt. Kathrin und Magda haben sehr überzeugend gekämpft. Wir hoffen natürlich, dass die Verletzung bei Magda nicht schwer ist”, betonte Coach Patrick Rusch. Am ersten Tag des Turniers, bei dem IJF-Ranking-Punkte wie bei einem Grand Prix vergeben werden und an dem 310 Judoka aus 66 Ländern teilnehmen, waren Spanien und Russland mit je zweimal Gold am erfolgreichsten. Dahinter schon Österreich dank der beiden Medaillen von Kathrin und Magda.

Bei der Unter-23-EM im russischen Izhevsk holte der Welser Wachid Borchashvili Bronze in der Klasse bis 73 Kilogramm. Die Wiener Vertreterin, Olivia Taroncher (ASVÖ Carnuntum) musste sich in der ersten Runde bis 52 Kilo der Spanierin Rocio Garcia-Torres mit Ippon geschlagen geben und schied aus. An dieser EM nehmen 235 Judoka aus 33 Ländern teil.

Alle Ergebnisse aus Perth (AUS) findet ihr hier.

Alle Ergebnisse der U23-EM findet ihr hier.

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GS: Nur Polleres aufs Podest http://www.judo-vienna.at/archive/2431 Sat, 26 Oct 2019 13:24:40 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2431 Weiterlesen . . .]]>

Beim Grand Slam-Turnier in Abu Dhabi, an dem je vier ÖJV-Judoka teilnahmen, schaffte nur die Wimpassingerin Michaela Polleres als Dritte bis 70 kg den Sprung aufs Podest. Die beiden Wiener, Magda Krssakova (bis 63 kg) verlor ihren Auftaktkampf, Stephan Hegyi (über 100 kg) konnte wegen einer Angina nicht antreten.

Polleres, EM-Dritte 2018 und heuer mit dem Mixed-Team zu EM-Bronze gestürmt, hatte nach drei Vorrundensiegen und einer Semifinal-Niederlage die Kroatin Barbara Matic im Golden Score mit einem herrlichen Wurf (Ura Nage) besiegt und damit wertvolle Punkte auf dem Weg zur Olympia-Qualifikation gemacht. Apropos Olympia-Qualifikation: In der 63-Kilo-Klasse hat es die Tirolerin Kathrin Unterwurzacher eine Runde weiter geschafft als ihre Rivalin Magda Krssakova, die in der ersten Runde ausschied. Das kann noch ein heißer Tanz der beiden um nur ein Olympia-Ticket werden. Hegyi musste am Samstag wegen einer akut aufgetretenen eitrigen Angina w.o. geben.

Alle Ergebnisse aus Abu Dhabi findet ihr hier.

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Junioren-WM: Ein 5. Platz http://www.judo-vienna.at/archive/2407 Sat, 19 Oct 2019 18:45:53 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2407 Weiterlesen . . .]]>

Ohne Medaille blieben die sechs ÖJV-Judoka bei der Junioren-WM in Marrakesch. Für die einzige Platzierung sorgte der Mühlviertler Samuel Gassner als Fünfter in der Klasse bis 73 Kilo, in der Wiens einziger WM-Teilnehmer, Mathias Czizsek, in der ersten Runde ausschied. Japan ist auch im Nachwuchs das Maß aller Dinge – sechsmal Gold!

Czizsek, der heuer Bronze bei der Unter-21-EM geholt hatte, musste sich in seinem Auftakt-Kampf dem späteren WM-Zweiten Georgii Elbakiew nach 2:28 Minuten mit Ippon geschlagen geben, nachdem der Russe einen Czizsek-Angriff gekontert hatte. Weiter kam in der selben Gewichtsklasse der Oberösterreicher Gassner, der fünf Vorrundensiege feierte, sich aber im Semifinale und im Kampf um Bronze geschlagen geben musste. Dennoch ist dieser 5. Platz eine durchaus beachtliche Leistung, zu der wir herzlich gratulieren.

Einmal mehr war Japan unter den 513 Judoka aus 81 Ländern dominant. Die Töchter und Söhne Nippons holten 6 x Gold, 2 x Silber und 3 x Bronze. Dahinter Georgien (3/1/1) und Russland (1/3/0). Je einen Weltmeister stellten auch Ungarn, Brasilien, die Mongolei und Tadschikistan. Am Sonntag findet in der marokkanischen Stadt noch der Mixed-Bewerb statt, an dem zehn Nationen (ohne Österreich) teilnehmen werden.

Alle Ergebnisse aus Marrakesch findet ihr hier.

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Mit 7:7 zur Nummer 1 http://www.judo-vienna.at/archive/2378 Sat, 12 Oct 2019 19:59:33 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2378 Weiterlesen . . .]]>

Im Finish des Grunddurchgangs der 1. Bundesliga schwächelte Meister Volksbank Galaxy Tigers. Dem 6:8 letzte Woche gegen Flachgau folgte am Samstag ein Remis daheim gegen Dynamic One. Dennoch reicht das 7:7 zur Nummer 1 im Final Four am 9. November in Gmunden. Da geht´s im Semifinale gegen Wimpassing als Neuauflage des Endkampfs 2018. Im anderen Semifinale kämpfen Flachgau und Wels, das sich doch noch für das Final Four qualifizierte. ASKÖ Reichraming muss in die 2. Bundesliga absteigen.

Tigers-Trainer Thomas Haasmann verzichtete auf Legionäre, weil Platz eins am Ende des Grunddurchgangs schon vor der letzten Runde feststand. So wurde es eine Mischung aus ganz jungen Judoka und einigen, sagen wir, routinierteren. Im ersten Durchgang lag der Meister schon mit 0:3 scheinbar aussichtslos zurück, im letzten Kampf rettete Alexander Willnauer mit einem Ippon-Sieg über Gabor Geier den Oberösterreichern noch ein Remis. Die Galaxy-Punkte machten N. Haasmann (2), S. Schneider (2), Wildner, Papoyan und Geier (je 1). Wels katapultierte sich mit dem 9:5 in Wimpassing noch ins Final Four, hingegen scheiterte Rekordmeister UJZ Mühlviertel trotz des 10:4 gegen Flachgau und ist heuer nur Zuschauer. Die Judo-Union Pinzgau rettete mit einem 13:1-Kantersieg über ASKÖ Reichraming den Klassenerhalt. Die Oberösterreicher müssen nun absteigen.

Zu den Tabellen.

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Poiger da – WM weg! http://www.judo-vienna.at/archive/2361 Sat, 12 Oct 2019 16:42:10 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2361 Weiterlesen . . .]]>
Dr. Martin POIGER, der neue Präsident des ÖJV

Dr. Martin Poiger ist neuer Präsident des ÖJV und Nachfolger des nicht mehr zur Wahl gestandenen Dr. Hans Paul Kutschera, der 14 Jahre lang den Verband geführt hatte. Der Burgenländer, bisher Stv. Technischer Direktor des ÖJV, wurde von der Generalversammlung in Wien einstimmig in seine neue Funktion gewählt. Der Präsident des Wiener Landesverbandes, Ernst Raser, ist einer von vier Vizepräsidenten. Poiger da, aber WM weg! Der Weltverband IJF hat dem ÖJV nämlich wegen fehlender Ratenzahlungen die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2021 in der Wiener Stadthalle entzogen.

Die außerordentliche Generalversammlung des ÖJV, die heute, Samstag, im Courtyard Marriott Hotel Messe in Wien stattgefunden hat, war wegen der Rücktritte des praktisch gesamten Vorstands notwendig geworden. Der alte Vorstand sah sich beim Thema “Finanzierung der WM 2021 Wien” vom geschiedenen Präsidenten nicht ausreichend informiert. Kutschera, der nicht zu der Versammlung erschien (er hätte einen Bericht abgeben sollen), wurde wegen der offenen Fragen mit großer Mehrheit nicht entlastet. Er wird über kurz oder lang dem neuen Vorstand Rede und Antwort stehen müssen.

Der Burgenländer Poiger, 42 Jahre jung, hatte als Judoka einmal den Vize-Staatsmeistertitel bei den Junioren und viermal Bronze in der Allgemeinen Klasse erkämpft. Er ist promovierter Betriebswirt, hat aber seinen erlernten Beruf zugunsten des Judosports aufgegeben. Seit sechs Jahren leitet er das Büro der Europäischen Judo-Union in Wien, das in den Räumlichkeiten des ÖJV beherbergt ist. Der Pinkafelder gilt als dynamisch, zielstrebig, aktiv und kommunikativ. Das ist genau das, was Österreichs Judosport jetzt braucht. Einen Mann, mit dem man aus dem WM-Schlamassel kommen kann. Dieses ist durch den Entzug der WM 2021 durch die IJF noch größer geworden.

In einer ÖJV-Aussendung sagt der neue Präsident: “Es war nicht der Plan, in diesem Jahr Präsident zu werden, aber die Umstände haben mich bewogen, in dieser für den ÖJV schwierigen Situation die Verantwortung gemeinsam mit einem starken Team zu übernehmen. Das Wahlergebnis macht mich stolz und ist ein schönes Zeichen, dass Judo Österreich geeint hinter diesem Team steht. Selbstverständlich ist dieser Vertrauensvorschuss auch ein Auftrag, dem wir uns mit voller Energie stellen.

Die Absage der WM hat uns alle sehr überrascht, und wir bedauern diesen Schritt der IJF sehr. Wichtigstes Ziel ist jetzt die Situation um die WM mit allen beteiligten Institution zu klären, wobei zum einen die rasche Wiederherstellung des Vertrauens des Weltverbandes in den ÖJV und zum anderen die transparente Aufarbeitung gemeinsam mit dem Sportministerium angegangen wird. Zu klären wird sein, warum mein Vorgänger als Präsident des ÖJV nicht für die ordnungsgemäße Berichterstattung an das Sportministerium gesorgt hat, und warum er nicht schon vor Ablauf der Frist um Aufschub angesucht hat.

Zweites Ziel ist die Vorbereitung unseres Olympia-Teams sicher zu stellen, weil wir als Sommersport mit guter Olympia-Vergangenheit natürlich in Tokio eine Medaille für Österreich und den ÖJV holen wollen. Wir haben ein tolles Team und wir sind sehr zuversichtlich, dass das nächstes Jahr gelingen wird.”

Im neuen Vorstand, in den auch Sabrina Filzmoser als stellvertretende Schriftführerin gewählt wurde, befindet sich mit Ernst Raser der Präsident des Wiener Landesverbandes. Raser will die WM 2021 noch nicht aufgeben und weiter um sie kämpfen (“sie wäre ein Riesenimpuls für den Judosport in Österreich”), zudem will er klare Strukturen im Leistungssport, um zukünftige sportliche Erfolge zu ermöglichen. Weitere Vizepräsidenten sind die Präsidenten aus Oberösterreich (Gerald Eidenberger), Niederösterreich (Jochen Haidvogel) und der Salzburger Hans-Peter Zopf, der den alten Vorstand “überlebt” hat. Silvia Ehrengruber bleibt Kassierin mit Stellvertreter Martin Stump, dazu ist Veronika Jakl neue Schriftführerin (mit “Sabsi” Filzmoser). Ali Gmeiner, der angesichts des Fehlens von Kutschera als dienstältester Funktionär die GV leitete, bleibt Technischer Direktor, anstelle von Poiger wurde Thomas Stückler zum neuen Stellvertreter gewählt.

Der neue ÖJV-Vorstand mit Präsident Martin Poiger (Mitte) sowie u.a. Wiens LV-Präsident Ernst Raser (rechts hinter ihm), der Vizepräsident wurde, und Sabrina Filzmoser (4. v. li.) – Foto: ÖJV

Antrittschreiben des neuen ÖJV-Präsidenten

Der neue ÖJV-Präsident Dr. Martin Poiger hat am 16. Oktober 2019 ein Schreiben an alle Vereine ausgesandt, dass durch Anklicken des unten angeführten Links downgeloadet werden kann:

Antrittsschreiben ÖJV-Präsident Poiger (25 Downloads) ]]>
Tanzer tanzte zu Silber http://www.judo-vienna.at/archive/2355 Sat, 12 Oct 2019 15:28:24 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2355 Weiterlesen . . .]]>
Katharina Tanzer mit Silber und Pokal in Tallinn, Olivia Taroncher ging leer aus, aber lächelte

Schöner Erfolg für Katharina Tanzer (Vienna Samurai) beim European-Cup in Tallinn. Die Wieberin belegte in der Klasse bis 48 Kilo den starken zweiten Platz. Bis ins Finale tanzte Kathi mit vorzeitigen Siegen, dort unterlag sie aber der Belgierin Ellen Salens schnell mit Ippon. Olivia Taroncher (ASVÖ Carnuntum) schied in der Klasse bis 52 Kilo aus.

Tanzer siegte nach einem Freilos gegen die Russin Elizaveta Stepanova mit Ippon. Im Halbfinale setzte sich die ÖJV-Judoka gegen Priscilla Morand (Mauritius) ebenfalls vorzeitig durch. Einzig im Finale musste sich Tanzer der Belgierin Salens geschlagen geben. “Katharina hat ein sehr starkes Turnier gekämpft. Der erste Kampf war ein Arbeitssieg. Die an Nummer zwei gesetzte Gegnerin aus Mauritius hat sie zunächst Waza-ari geworfen und dann per Festhalter gewonnen. Im Finale ist sie der Belgierin in eine Technik reingelaufen. Kathi ist sehr konstant, es freut mich sehr, dass sie diese Leistung zeigen konnte”, so Damen-Nationaltrainer Matthias Karnik. Nach zwei dritten Plätzen bei den Asian Open in Hongkong und den European Open in Minsk im Vorjahr ist dies nur der dritte Podestplatz von Tanzer auf dieser Ebene. 

Taroncher unterlag nach einem Freilos der Deutschen Nathalie Rouviere im Achtelfinale im Golden Score. “Olivia hatte einen harten Golden-Score-Kampf, den sie aufgrund eines Festhalters abgeben musste. Mit mehr Konsequenz hätte sie den Kampf vermutlich noch drehen können, aber man darf die deutschen Gegner nicht unterschätzen”, meinte der Coach.

Alle Ergebnisse aus Tallin findet ihr hier.

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