Judo-Landesverband Wien http://www.judo-vienna.at Mon, 29 Jun 2020 06:04:59 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 http://www.judo-vienna.at/wp-content/uploads/2019/06/Logo_LV_NEU60.png Judo-Landesverband Wien http://www.judo-vienna.at 32 32 Sportchef Moser: “Judo mit Verantwortung” http://www.judo-vienna.at/archive/3954 Sun, 28 Jun 2020 18:33:23 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3954 “Wir alle freuen uns, dass wir wieder Judo machen dürfen. Aber wir alle müssen auch mit Verantwortung an diese neue Freiheit herangehen”, sagt ÖJV-Sportdirektor Markus Moser, auf den in den nächsten Wochen und Monaten viel Arbeit wartet. Wir haben mit dem Judoka von WAT Stadlau gesprochen.

Schon Anfang Juni war der Nationalkader zwei Wochen im Sporthotel Kogler in Mittersill, konnte da aber – weil die erhoffte Möglichkeit von Randoris seitens der Gesundheitsbehörden nicht genehmigt worden waren – nicht das gewünschte Programm absolvieren. Ab kommenden Mittwoch ist der Kader wieder im Salzburger Land versammelt, und erstmals darf auch “echtes Judo” trainiert werden. “Wir sind sehr froh darüber”, sagt der 30-jährige Wiener, der sich als ÖJV-Sportdirektor echt herausgemausert hat. “Wir müssen uns aber der Verantwortung bewusst sein, dass wir eine Vollkontakt-Sportart indoor ausüben”, weiß Moser, dass die vom Gesundheitsministerium ausgegebenen Richtlinien voll einzuhalten sind. Nicht nur bei einem ÖJV-Kadertraining, sondern generell. “Die Lockerungen sind früher in Kraft getreten als wir erwarten durften. Jetzt gilt es, diese auch in den Vereinen einzuhalten. Wir müssen dem Judo einen positiven Touch geben, müssen eine Art Vorbildwirkung im Sport leben.”

Viele Fragen sind freilich für den Rest des Jahres offen. Moser versucht, diese so zu beantworten:

Internationale Turniere: “Die IJF hat klar gemacht, dass die Olympia-Qualifikation erst dann wieder gestartet werden kann, wenn Judoka aus ALLEN Ländern teilnehmen können. Aber ich kann mir gut denken, dass die World Tour im September mit dem Grand Prix in Zagreb fortgesetzt wird. Allerdings nur als Turnier und ohne Punkte für die Olympia-Quali. Realistisch ist die EM vom 8. bis 10. November in Prag, allerdings ohne Team-Event. Bis dahin sind es noch vier Monate, da kann die Situation betreffend Reisefreiheit schon besser sein, aber – was wir nicht hoffen – auch wieder schlechter. Es ist alles offen.”

Nationale Bewerbe: “Wir planen mit der ÖM Unter 16 und Unter 21 am 10./11. Oktober in Eferding und eine Woche später mit der Staatseisterschaft in Oberwart. Nach derzeitigem Stand der Dinge können diese Meisterschaften ohne Corona-Tests über die Matte gehen. Betreffend Bundesligen: Wir wollen alle Bewerbe (1. und 2. Liga, Damen) an einem Wochenende oder sogar an einem Tag abhalten, nämlich am 21. November in Gmunden. Bei neun Teams, wie in der 1. Bundesliga geplant, mit zwei Pools, Kreuz-Begegnungen als Semifinale und Finale.

Er selbst hätte in der Corona-Zeit Judo mit seinem Bruder Stefan machen können. Hat Markus aber nicht. “Ich war einige Male im Verein, und wir haben dort das trainiert, was erlaubt war.” Aber ab Mittwoch kann sich auch der Herr Sportdirektor, der einst als großes Nachwuchs-Talent der Stadlauer galt, in Mittersill im Randori austoben. Schön, dass wir schon bald wieder “unseren” Sport voll ausüben können …

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Große Freude über die Rückkehr auf die Matte http://www.judo-vienna.at/archive/3934 Wed, 24 Jun 2020 17:16:57 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3934 Auf den Tag genau ein Jahr nach der EM-Bronzemedaille für den Wiener Judoka Stephan Hegyi herrscht wieder Freude im Judo-Lager – die Bundesregierung hat die Einschränkungen soweit beendet, dass Judo – spätestens ab September auch wieder wie gewohnt in Hallen und Schulen – möglich sein wird. Wenn das Virus “brav” bleibt! Wiens Judo-Präsident Ernst Raser sieht das naturgemäß positiv. “Für manche Vereine hätte es den Ruin bedeuten können, würde man ihren Mitgliedern weiter Judo verbieten.”

Die Freude über die Rückkehr auf die Matte ist allseits groß – jetzt kann man wieder Veranstaltungen planen. So glaubt Raser, “dass das International Vienna Open Ende September stattfinden kann, wenn die Virus-Statistiken weiter so positiv bleiben.” Freilich birgt das alles noch eine gewisse Unsicherheit in sich. Auch die für Oktober in Oberwart geplanten Staatsmeisterschaften könnten – nach dem Stand von jetzt – stattfinden, und vielleicht sogar die auf November verschobene EM in Prag. Wenn dann auch die Judoka aus allen europäischen Ländern anreisen können …

Raser hofft nicht, dass es durch den mehrmonatigen Lockdown einen starken Abgang von speziell jungen Judoka zu anderen Sportarten geben wird. “Ich halte unsere Judoka für treue Mitglieder. Die Vereine haben in der Zeit, in der Mattentraining nicht möglich war bzw. ist, alternative Sport-Ausübung angeboten. Daher glaube ich, dass viele Vereine ihre Mitglieder halten werden.” Allerdings war es höchste Zeit, den Klubs und Aktiven seitens der Regierung eine Perspektive zu geben. “Hoffen wir, dass die Zahlen so gut bleiben und es zu keiner zweiten Virus-Welle kommt”, ist der Präsident Optimist.

Auch im ÖJV freut man sich über die heutigen Aussagen der Regierung und schickte folgende Presse-Aussendung an die Medien:

Judo ist zurück!

„Endlich! Wir sind erleichtert, begrüßen die Entscheidung der Regierung, die Corona-Abstandsregeln im Sport zu beenden. Das heißt: Judo-Training wird ab 1. Juli wieder möglich sein. Vier Monate Pause waren hart genug“, freut sich ÖJV-Präsident Martin Poiger.

„Für uns kommt diese Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt: Am 1. Juli trifft sich unser Nationalteam zum Trainingslager in Mittersill. Da wird ein normales Training möglich sein“, betont Sportdirektor Markus Moser. Verbandsintern wird geprüft, wann erste Auslandsreisen mit den Kader-AthletInnen sinnvoll sind. Derzeit geht man davon aus, dass internationale Wettkämpfe ab September wieder möglich sein werden. Mit dem deutschen Nationalteam ist ein Test-Länderkampf geplant.

Auch im Breitensport wird Judo ab nächsten Mittwoch wieder möglich sein. „Das heißt: Es gibt grünes Licht für Vereins- und Kadertraining sowie geplante Sommercamps. Unsere Vereine können zum Normalbetrieb zurückkehren – unter der Voraussetzung, dass die öffentlichen Sportstätten geöffnet bleiben“, so Moser.

Der ÖJV wird noch in dieser Woche einen zweiseitigen Maßnahmen- und Auflagenkatalog erarbeiten. „Wir sind uns unserer Verantwortung als Kontaktsportart mit größerem Ansteckungsrisiko bewusst. Deshalb wird es strenge hygienische Auflagen geben, auch Teilnahmelisten für sämtliche Trainings, selbst im Freien. Und wir empfehlen Fiebermessungen für alle TeilnehmerInnen.“

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Sabsi: “Ich denke nicht nach, wie alt ich bin” http://www.judo-vienna.at/archive/3924 Wed, 10 Jun 2020 20:58:58 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3924 Am Freitag vollendet Sabrina FILZMOSER ihr 40. Lebensjahr. Seit 18 Jahren ist die Welserin im Weltjudo aktiv und erfolgreich. Olympia, jetzt 2021 in Tokio, ist noch ein erstrebenswertes Ziel. Wir stellen “Sabsi” in unserer Serie “Menschen im Judo” aus Anlass ihres runden Geburtstags näher vor.

Menschen im Judo – Sabrina FILZMOSER

Was haben Otto Schenk und Sabrina Filzmoser gemeinsam? Beide geboren am 12. Juni. Zwar ist die Bühnen-Legende 50 Jahre älter als unser Matten-Star, aber “Evergreens” sind beide allemal. Ja, “unsere” Sabsi ist am Freitag 40. Und kein bisschen müde. Denn als erster weiblicher ÖJV-Judoka will die aus Thalheim bei Wels stammende Frau “Doktor des Internationalen Managements” im Juli 2021 zum vierten Mal auf olympische Judomatten. Mit den fünf Ringen hat Filzmoser, die zweimal WM-Dritte (2005 in Kairo und 2010 in Tokio) war und zwei EM-Titel (2008 in Lissabon und 2011 in Istanbul) eroberte, noch eine Rechnung offen. Bei ihren drei bisherigen Spielen schaute lediglich ein siebenter Platz (2012 in London) heraus. Da hat eine Weltklasse-Athletin schon andere Ansprüche …

2002 stand Sabsi beim “Tornoi de Paris” als Dritte erstmals auf dem Podest eines großen Judoturniers. Ein Jahr später holte sie in Düsseldorf mit EM-Bronze ihr erstes Edelmetall bei Titelkämpfen. Vor allem von 2005 bis 2011 eilte sie von Erfolg zu Erfolg. Zuerst WM-Bronze, dann 2008, in Lissabon, ihre erste EM-Goldene, nur 55 Minuten nach dem Triumph von Ludwig Paischer. 2010 Silber bei der Heim-EM in Wien (wie auch “Lupo”) und WM-Bronze in Tokio. 2011 dann der zweite EM-Titel, drei Wochen nach dem Tod der unvergessenen Claudia Heill. “Ich widme die Goldmedaille Claudia”, sagte Filzmoser damals. Ihre bislang letzte EM-Medaille: 2014 Bronze in Montpellier. Rückblickend sagt sie: “WM-Medaillen sind etwas Besonderes. Aber zweimal Europameisterin zu werden, einmal gemeinsam mit Lupo, dann im Gedenken an Claudia, topt diese beiden WM-Medaillen noch.” Dazu muss man wissen: Zu ihren zwei Goldenen holte Sabsi bei Europaeisterschaften noch zweimal Silber und fünfmal Bronze – neun EM-Podestplätze!

Warum aber, um Gottes Willen, tust du dir mit 40, nächstes Jahr sogar mit 41, noch einmal Olympia an? Die letzte EM-Medaille liegt sechs Jahre zurück, und 2019 bist du als älteste Medaillen-Gewinnerin auf der World Tour (Bronze beim Grand Prix in Budapest) in die Geschichte eingegangen! “Weil ich glaube, dass ich immer noch gut genug bin, an einem guten Tag um Medaillen mitzukämpfen. Und ob ich 40 bin oder 41, ist irrelevant. Ich denke nicht nach, wie alt ich bin.” Das senden ohnehin die Knochen und Sehnen ans Gehirn. “Ich weiß, dass es immer schwieriger wird, mitzuhalten. Aber ich kann mich drauf einstellen. Ich gehe dafür jeden Tag an meine Grenzen. Und es macht mir immer noch Spaß.”

Bewundernswert, unsere Sabsi. Und liebenswert. Da hat sie noch etwas mit Otto Schenk gemeinsam. Sie gilt als die “Mutter unseres Judoteams”, sie ist weltweit beliebt. Warum, versucht sie selbst zu erklären: “Weil ich glaube, bodenständig zu sein, hilfsbereit und die Leistungen anderer Menschen wertschätze.” Erst im Vorjahr bekam sie den Fair-Play-Preis der IJF (“das hat mich schon stolz gemacht”) für ihre Entwicklungsprojekte im Himalaya-Gebiet. Dort war die begeisterte Bergsteigerin (sie bestieg mit dem Manaslu, 8163 m, den achthöchsten Berg der Erde) erstmals 2005, freundete sich mit den Einheimischen an und gründete in Nepal und Bhutan mehrere Judoklubs. Sabsi sammelte Matten und Judogis, stattete ihren “Everest Judo Club” und andere aus. Sie freut sich: “Bei Olympia in Tokio wird Bhutan erstmals im Judo dabei sein. Die IJF hat den bhutanischen Verband aufgenommen.”

Derzeit aber, in Corona-Zeiten, ist alles anders. Die letzten beiden Wochen war Filzmoser mit dem ÖJV-Nationalteam auf Trainingscamp im Sporthotel Kogler in Mittersill und konzidiert “einen perfekten Aufbau, viel Kondition getankt. Ich fühle mich richtig relaxt.” Man müsse sich auf die Situation einstellen, das Beste draus machen. Und als notorische Optimistin, die auch auf der Internet-Plattform “Mutmacherin.at” zu finden ist, glaubt Sabsi auch, dass a) im Herbst das “normale” Training in den Vereinen wieder möglich sein wird, dass b) die auf 8. bis 10. November in Prag verschobene EM stattfinden wird und dass es c) im nächsten Jahr in Tokio für sie noch einmal um einen olympischen Erfolg gehen wird. Dafür wünschen wir unserer Sabsi schon heute das Allerbeste – und zum 40er einfach nur “Alles Gute und xund bleiben!”

Foto: ÖJV/Oliver Sellner
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Vor 10 Jahren: Triumph bei der Heim-EM http://www.judo-vienna.at/archive/3892 Wed, 22 Apr 2020 13:37:24 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3892 Heute vor zehn Jahren, am 22. April 2010, feierte Österreichs Judosport am Eröffnungstag der Heim-EM im Wiener Dusika-Stadion einen sportlichen Triumph! Zwei Silbermedaillen durch Ludwig Paischer und Sabrina Filzmoser und Bronze durch Andi Mitterfellner. Sogar die “Krone” widmet diesem Ereignis heute einen großen Beitrag (siehe Bild). In Zeiten, wo wir nicht Judo auf der Matte ausüben dürfen, sind solche Erinnerungen wie Balsam auf die Wunden …

Kinder, wie die Zeit vergeht! Ich – Joe Langer – erinnere mich noch gut an diese Heim-EM. Als EM-Pressechef war ich ja unmittelbar in die Organisation eingebunden. Ich hatte mir damals zwei Wochen Urlaub genommen und einen anderen Kollegen ersucht, für die “Kronen Zeitung” die aktuelle Berichterstattung vorzunehmen, weil mir das zuviel geworden wäre. Drei Wochen vor der EM haben wir erfahren, dass der russische Präsident Wladimir Putin nach Wien kommen würde. Samstag zu den schweren Kategorien und Sonntag zum damals erstmals bei einer EM ausgetragenen Teambewerb. Putin war auf dem Weg von Moskau nach Mailand, wo er sich Montag Früh mit dem damaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi treffen wollte. Mit im Putin-Flieger 150 Journalisten, die natürlich auch alle in die Dusika-Halle kommen wollten. Nicht, weil sie Judo sehen wollten, sondern nur, um die Rede ihres Präsidenten zu verfolgen und darüber zu berichten.

Aber der Reihe nach. Am Donnerstag, dem besagten 22. April 2020, waren die leichten Gewichtsklassen an der Reihe – Frauen bis 48, 52 und 57 Kilo, Männer bis 60 und 66 Kilo. Und in diesen fünf Klassen gab es gleich drei Medaillen für Österreich! Paischer musste sich ebenso erst im Finale bis 60 Kilo dem Franzosen Sofiane Milous geschlagen geben wie Filzmoser der Rumänin Corina Stefan. Zu “Lupo” und “Sabsi” gesellte sich noch ein dritter Medaillen-Gewinner: der Steirer Andi Mitterfellner, der mit einem tollen Kampf um Bronze bis 66 Kilo noch aufs Podest sprang. Die EM war sportlich gerettet …

Samstag Mittag kam dann Putin. Während alle Zuschauer beim Eingang schlimmer gefilzt wurden als jeder beim Security-Check am Flughafen, gingen die 150 russischen Putin-Begleiter mit dem Presse-Attache der Botschaft in Wien bei einem Hintereingang in die Halle und wurden von mir auf die für sie reservierten Plätze verwiesen. Unter den 150 waren auch Reporter von insgesamt 15 russischen TV-Stationen dabei, einigen davon wiesen wir einen Platz beim Rednerpult zu. Das Bild des Tages war die Begrüßung Putins durch Karl Schranz, der ja den Präsidenten vom Skifahren am Arlberg her kannte und der sich für die Olympia-Bewerbung von Sotschi eingesetzt hatte. Ich erinnere mich noch gut. Den Presse-Attache habe ich um so ein Foto gebeten, der leitete meine Bitte an den nächsten weiter, der wieder an den nächsten, bis die Bitte die Sekretärin Putins erreichte. Genauso, wie eine Flaschenpost, ging die Anweisung zurück. “Herr Schranz möge aufstehen und sich dem Herrn Präsidenten zeigen”, sagte der Presse-Attache. Ich ging zu Schranz und bat ihn: “Karl, wenn der Putin kommt, steh bitte auf.” Schranz zierte sich, wollte sich nicht wichtig machen. Schließlich aber klappte alles – und das Bild mit den beiden war dann in allen Medien …

Die Sicherheitsmaßnahmen waren enorm. Auf dem Dach der Dusika-Halle waren fünf Scharfschützen postiert – für alle Fälle. In der Garage des Stadion-Centers waren Heckenschützen der WEGA mit Blick zum Hintereingang in Stellung. Über dem Stadion kreisten drei Hubschrauber übereinander. Der unterste mit Infrarot-Kameras für Schusswaffen bzw. Munition, der mittlere vom ÖAMTC und oben noch ein Polizei-Hubschrauber. Als am Sonntag Putin noch in der Halle war, setzte sich ein Konvoi von sechs schwarzen Limousinen, verfolgt von einem Hubschrauber, Richtung Tangente in Bewegung. Ich fragte einen Sicherheits-Beamten, wieso der Konvoi ohne Putin fährt. “Täuschen und tarnen” bekam ich als Antwort. Putin fuhr erst fünf Minuten später in einem zweiten Konvoi.

Zehn Jahre, die wie im Flug vergangen sind. Seit einer EM, die sportlich super war und durch Putins Anwesenheit noch aufgewertet wurde. Der russische Präsident wäre sicher auch zur WM 2021 nach Wien gekommen. Doch leider, wie wir wissen, wurde diese WM Österreich durch die IJF entzogen und an Taschkent vergeben. In Zeiten der Corona-Krise sind die Usbeken aber nicht zu beneiden. Denn die WM soll vom Herbst auf das Frühjahr 2021 vorverlegt werden, damit die Ergebnisse noch in die Olympia-Qualifikation einbezogen werden. Und – Stand heute – in Wahrheit weiß noch niemand, ob das angesichts der Probleme mit dem Virus auch tatsächlich möglich sein wird. Was bleibt, sind die Erinnerungen an eine besondere EM in Wien …

Zum Lesen des heutigen “Krone”-Artikels bitte das Bild oben anklicken

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Poiger: “Herbst ohne Judo bedroht Existenz” http://www.judo-vienna.at/archive/3883 Mon, 20 Apr 2020 11:40:42 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3883 “Sollten wir im Herbst noch nicht Judo machen dürfen, würde unsere Sportart von der Existenz bedroht!” Diese drastische Prognose äußert ÖJV-Präsident Dr. Martin Poiger (Bild) im Gespräch mit judo-vienna.at. Der Burgenländer hofft aber, dass bis dahin die Eindämmung des Corona-Virus soweit im Griff ist, dass ein annähernd normaler Betrieb in Vereinen und Verband wieder möglich sein wird. “Ich würde mir von der Regierung, die einen guten Job macht, aber mehr Perspektiven wünschen”, sagt der Judo-Chef.

Nach Ostern hatte Sportminister Vizekanzler Werner Kogler eine Lockerung der Regierungs-Maßnahmen ab Mai für Sportarten wie Tennis oder Golf angekündigt. Er teilte ber auch mit, dass Kontaktsportarten warten müssten und Kampfsportarten wohl als letzte für Lockerungen in Frage kämen. Natürlich war vom Shutdown auch der ÖJV massiv betroffen. Home-Office, Video-Konferenzen mit dem Sportdirektor, den Trainern und Sportlern, Einstellen auf die völlig neue Situation, von der auch Poiger überrascht wurde. “Beim Grand Slam im Februar in Paris hat IJF-Präsident Marius Vizer erstmals von einer Sonderregelung für chinesische Judoka gesprochen. Damals glaubten wir, es wäre ein China-Problem. Aber nach dem Ausbruch des Corona-Virus in Italien und der schnellen Ausbreitung in Europa war sehr bald klar, dass uns das Problem weltweit beschäftigen würde.”

Dass seit heute Spitzensportler wieder mehr trainieren dürfen, sei ein erster Schritt. Und wenn ab Mai auch wieder in Vereinen trainiert werden kann, wenn auch nicht Judo selbst, sollten diese Chance möglichst viele nützen. Poiger: “Es gibt viele Möglichkeiten, unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes zu trainieren. Der ÖJV wird daher bis Ende April einen Leitfaden fürs Training, zum Beispiel Zirkel und Laufen, erarbeiten. Aber wenn wir im September nicht wieder mit dem eigentlichen Judotraining beginnen dürfen, können wir mit unserer Sportart zusperren.” Als Fachverbands-Präsident werde er noch fragen dürfen, welche Perspektiven es gibt. “Entweder die Regierung, die sehr gute und richtiger Maßnahmen getroffen hat, kennt ein Szenario und will der Bevölkerung nicht reinen Wein einschenken, oder sie weiß nichts. Aber ich hätte gerne eine Perspektive – best case und worst case.”

Die Folgen des COVID-19 sind im Judo gravierend – national wie international. Vorerst bis Ende Juni sind alle Meisterschaften und Turniere abgesagt, auch das internationale Unter-21-Turnier im Juni in Leibnitz. Die Bundesliga ist stillgelegt und soll an einem oder zwei Wochenenden im späten Herbst entschieden werden. Die Staatsmeisterschaften im Oktober in Oberwart sind noch geplant, ob sie aber stattfinden können, ist weiter fraglich. International ist die World Tour solange gestoppt, bis Judoka aus ALLEN Ländern wieder teilnehmen dürfen. Und das kann noch sehr lange dauern. Die von Anfang Mai zunächst auf Juni und jetzt auf November verschobene EM in Prag ist deshalb freilich auch noch nicht sicher. “Die EM dann eventuell noch weiter nach hinten, in den Dezember, zu verschieben, geht sicher nicht. Dann müssen wir sie ganz absagen”, sagt Poiger, der ja auch das EJU-Büro in Wien leitet.

Dennoch will der ÖJV-Präsident den Vereinen Mut machen. “Österreich hat momentan die Lage gut im Griff. Wenn wir die Vorgaben der Regierung kennen, uns an sie halten und so dazu beitragen, dass wir dieses Virus möglichst bald besiegen, dann sollten alle wieder in ihre Vereine zurückkehren und unseren geliebten Judosport ausüben. Vom Volksschüler bis zum Leistungssportler. ´Bleib im Verein´ ist eine gute Aktion. Helfen wir alle mit, dass wir bald wieder auf die Matte steigen dürfen!”

Das Gespräch mit Martin Poiger führte Pressereferent Josef Langer.

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Sabsi über Judo, Berge, Fliegen und den Virus http://www.judo-vienna.at/archive/3867 Wed, 08 Apr 2020 17:49:24 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3867 Zweimal Europameisterin, zweimal WM-Dritte, und jetzt peilt sie als erste ÖJV-Judoka ihre vierte Olympia-Teilnahme an – Sabrina Filzmoser (im Bild bei einem Mediengespräch in Tokio vor der WM 2019), von allen liebevoll “Sabsi” genannt, ist ein Vorbild. Nicht nur im Judo, nicht nur im Sport, sondern auch und vor allem als Mensch. Die Welserin, die im Juni 40 wird und für die die Verschiebung der Spiele in Tokio auf 2021 sicher kein Vorteil ist, spricht im Podcast mit Michael Knöppel, der “nur a deppata Sportreporter” sein will, über Judo, die Berge, das Fliegen und den Virus. Hörenswert – und eine Folge des täglichen “Corona-Podcasts” soll sich demnächst auch mit dem Wiener Stephan Hegyi befassen.

Das 45 Minuten dauernde Gespräch ist über diverse Kanäle (wie spotify oder google) kostenlos zu hören, aber auch unter diesem Link:

https://nur-a-deppata-sportreporter.simplecast.com/

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Olympia-Quali: Punkte bleiben bestehen http://www.judo-vienna.at/archive/3855 Mon, 06 Apr 2020 19:24:44 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3855 Nach der wegen der Corona-Krise erfolgten Verschiebung der Olympischen Spiele auf das Jahr 2021 hat nun der Welt-Judoverband (IJF) entschieden, dass die bisher erkämpften Punkte in der Olympia-Qualifikation bestehen bleiben.

Das heißt, dass weiterhin derzeit fünf ÖJV-Athleten, darunter die beiden Wiener Judoka Magda Krssakova (63 kg/JC Sirvan) und Stephan Hegyi (über 100 kg/SC Hakoah), für die Spiele in Tokio qualifiziert sind. Im Maßnahmenpaket der IJF steht auch, dass die WM 2021 in Taschkent (also die ursprünglich an Wien vergebene) in den Zeitraum der Olympia-Qualifikation vorverlegt wird. Heute legte auch die EJU fest, dass die bereits von Mai auf Juni verschobene EM in Prag von 8. bis 10. November stattfinden soll. Alle Aktivitäten bis Ende Juli sind abgesagt, ebenso wie die Kata-EM, die Veteranen-EM und die europäischen Klubmeisterschaften (Champions und Europa League). Nachstehend eine heute an die Medien ergangene Presse-Aussendung des ÖJV:

Presse-Aussendung des ÖJV vom 6.4.2020

Aufgrund der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio um ein Jahr bedarf es in vielen Sportarten – darunter auch Judo – einer Adaption der Qualifikationsrichtlinien für das größte aller Sportereignisse. Wie der Internationale Judoverband (IJF) nun mitteilte, soll das Zeitfenster für die Olympia-Quali im Judo verlängert werden. Die Quotenplätze werden dabei aber weiterhin über eine Rangliste vergeben.

Jene Ergebnisse, die bisher in das Olympia-Ranking eingeflossen sind, sollen auch bestehen bleiben. Somit wird das Rennen um die Tokio-Tickets nicht bei Null beginnen, sondern dort fortgesetzt werden, wo man vor Beginn der Corona-Krise aufgehört hatte. Aus österreichischer Sicht dürfte man damit – Stand heute – weiterhin fünf Aktive nach Tokio entsenden. Wann der maßgebliche Stichtag allerdings sein wird, ist derzeit noch völlig offen. Laut IOC-Richtlinien müsse die Qualifikation bis spätestens 29. Juni 2021 abgeschlossen sein. Die IJF ließ bereits wissen, dass dem adaptierten Quali-Prozess mindestens die gleiche Anzahl an Ereignissen angehören wird wie dem ursprünglichen. “Die endgültige Anzahl der eingeschlossenen Veranstaltungen hängt von einer Reihe von Faktoren ab, vor allem aber von der gesundheitlichen Situation weltweit und den möglichen Reisebeschränkungen sowie der Verfügbarkeit von Veranstaltungsorten”, hieß es in der Mitteilung.

Nicht ganz auszuschließen ist eine Vorverlegung der für 2021 geplanten Weltmeisterschaften in Taschkent. So könnten auch diese Titelkämpfe noch in den Qualifikationsprozess für Tokio miteinbezogen werden. Konkret zur Diskussion könne dies aber nur dann stehen, wenn etwas mehr Gewissheit bezüglich der durch das Coronavirus verursachten Notsituation herrsche. Das ursprünglich für Mai angesetzte Masters-Turnier in Doha – es hätte der große Abschluss der Olympia-Quali sein sollen – wird garantiert zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Alle internationalen Bewerbe bis zum 30. Juni sind ausgesetzt.

Auf nationaler Ebene hat sich der Vorstand des Österreichischen Judoverbandes in einer Videokonferenz darauf verständigt, bis einschließlich Juni sämtliche Veranstaltungen abzusagen bzw. zu verschieben. Dies ist konform mit der am Montag von der Bundesregierung kommunizierten Regelung, war aber bereits zuvor festgestanden. Besonders davon betroffen ist die heimische Bundesliga. Der Ligamodus wird komplett adaptiert, die Entscheidung über die Meistertitel soll im Herbst im Rahmen eines Ein- bzw. Zweitagesevents fallen. Dies gilt für die erste und zweite Liga der Herren, sowie für die Damen-Bundesliga. Die Österreichischen Meisterschaften der U16 und U21, die ursprünglich Ende März über die Bühne gehen hätten sollen, sind nun – weiterhin in Eferding – für 10. bis 11. Oktober angesetzt. Der U21-Europacup in Leibnitz (30. bis 31. Mai) wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Mai werde man die Situation auf Basis der dann gegebenen Umstände neu evaluieren. “Wir wollen mit diesen klaren Vorgaben unseren Mitgliedern Planungssicherheit bieten”, betonte ÖJV-Präsident Martin Poiger, der auch auf starken Zusammenhalt in den Vereinen hofft: “Wir sind zuversichtlich, dass die österreichische Judofamilie in der Krise auch weiterhin zusammenhält und wir gemeinsam gestärkt in die Zukunft gehen werden.”

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Kampagne: #bleibimVerein http://www.judo-vienna.at/archive/3841 Sun, 05 Apr 2020 16:25:59 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3841 Sg. Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Coronakrise ist eine enorme Herausforderung für unser gesamtes Land und bringt auch viele Vereine in eine existenzgefährdende Lage. Die österreichische Sport- und Vereinskultur ist eine unverzichtbare Grundsäule unserer Gesellschaft, die auch ein positives Miteinander und die Gemeinschaft fördert. Obwohl der Sportbetrieb eingestellt ist, Eintrittsgelder und andere Einnahmen fehlen, müssen die Vereine weiterhin für Miete und Unterhalt ihrer Sportstätten oder Stornogebühren aufgrund der Coronakrise aufkommen. Gerade jetzt ist es daher wichtig, dass die Mitglieder ihre Vereine unterstützen und ihnen treu und solidarisch gegenüber bleiben. Wir starten deshalb die Kampagne #bleibimVerein, die heute auch von Sportminister Werner Kogler in der Pressekonferenz unterstützt wurde, und laden alle ein mitzumachen!

Nähere Informationen sowie Möglichkeiten teilzunehmen finden Sie im Anhang (siehe Download unten).

Download “Kampagne: #bleibimVerein” bleibimVerein.pdf – 106-mal heruntergeladen – 133 KB

Wir würden uns freuen wenn Sie – im Sinne des gesamten österreichischen Sports – mitmachen und die Kampagne in Ihren Verbands- und Vereinsstrukturen weiter kommunizieren und möglichst viele Menschen motivieren.

Beste Grüße,

Mag. (FH) Georg Höfner-Harttila
Sport Austria

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Nach Absage: “Ein Jahr älter, ein Jahr stärker” http://www.judo-vienna.at/archive/3808 Tue, 24 Mar 2020 17:36:44 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3808 Der Nippon Budokan in Tokio (Bild) wird im Juli 2020 nicht Schauplatz der olympischen Judobewerbe sein. Nachdem die japanische Regierung und das IOC heute, Dienstag, die ab 24. Juli geplanten Olympischen Spiele auf einen Termin “bis 2021” verschoben haben, werden sich alle Judoka weltweit – und natürlich auch die Wiener Olympia-Hoffnungen – neu orientieren müssen. Schwergewichtler Stephan Hegyi hat schon eine Kampfansage: “2021 bin ich ein Jahr älter und ein Jahr stärker.”

Düsseldorf war Ende Februar das letzte Turnier auf der World Tour. Zunächst wurden Rabat und Ekaterinenburg wegen des Corona-Virus abgesagt, dann Tiflis und Antalya. Bis 30. April wird es weltweit keinen Ippon geben – doch auch die Turniere im Mai und Juni, wie auch die EM in Prag, werden wohl kaum stattfinden. Niemand weiß, wann es mit Judo weitergehen kann …

Für Hegyi ist klar: “Die Olympia-Qualifikation muss von der IJF neu ausgeschrieben werden. Erst dann und wenn wir wissen, wann es weitergeht, und wenn auch die Spiele einen neuen Termin haben, kann man mit der Planung beginnen.” Für einen jungen Judoka wie Stephan ist mit der Verschiebung der Spiele zwar kein Traum geplatzt, aber “man denkt schon seit Monaten daran und freut sich auch auf die Spiele. Dann hat man jeden Tag was anderes gehört. Jetzt wissen wir, dass es zum geplanten Termin nicht nach Tokio geht.” Seine derzeit erfolgreich bewältigte Qualifikation sieht Hegyi, der übrigens in der judolosen Zeit mit Yoga begann, nicht in Gefahr. “Ich habe jetzt ein Jahr mehr Zeit, mich zu entwickeln. Das Ziel bleibt sicher das gleiche.” Übrigens wird der Hakoah-Athlet, der ja vom Bundesheer beschäftigt wird, demnächst möglicherweise ein Krafttraining der anderen Art absolvieren. “Es kann sein, dass wir Heeressportler in der Corona-Krise als Helfer eingesetzt werden. Ich bin gerne dabei.” Gut – dann hat das Heer gleich einen geeigneten “Packlschupfer” …

Auch für Magda Krssakova kommt die Verschiebung von Olympia in Wahrheit nicht ungelegen. Sie liegt in der Weltrangliste bzw. im Olympia-Ranking der 63-Kilo-Klasse knapp hinter ihrer Tiroler Team-Rivalin Kathrin Unterwurzacher. Beide wären von der Rangliste her qualifiziert, aber nur eine darf pro Nation und Kategorie zu den Spielen. “Ich habe mehr Zeit, mich auf einen neuen Termin vorzubereiten. Ich bin schon gespannt, was die IJF mit dem Qualifikationsmodus macht. Bisher war es ja so, dass die Punkte bis April 2019 halbiert wurden und ab Mai 2020 voll gewertet wurden. Es wäre nicht gut, wenn die Punkte bis ins Vorjahr wegfallen und man die Quali-Punkte erst ab Mai 2019 berücksichtigt. Aber das müssen eh andere entscheiden.” Magda hält sich mit Laufen fit, trainiert allein zuhause. “Da ist einiges möglich. Aber ich renne nicht 27.000 Mal um den Esstisch in der Küche, um auf 10 Kilometer zu kommen. So verrückt bin ich nicht”, lacht sie.

Für Verbands-Präsident Ernst Raser war die Verschiebung der Spiele 2020 “eine logische Maßnahme. Es würden etliche Nationen ihre Teams aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Tokio schicken, dann wäre Olynpia halb soviel wert.” Raser glaubt auch, dass die EM heuer in Prag nicht stattfinden kann. “Im Juni können Judoka aus Ländern wie Italien, Frankreich oder Spanien sicher noch nicht reisen. Und ohne diese Nationen geht es nicht. Vielleicht verschieben sie die EM in den Herbst, aber ich glaube, sie sagen sie ganz ab.” Für den Präsidenten ist die Corona-Krise in gewissen Bereichen übertrieben. “Zum Teil ist es auch Panikmache. Man redet kaum darüber, wie viele Menschen an Grippe sterben.” Er hofft, dass bald wieder der Alltag halbwegs hergestellt werden kann. “Keine Oper offen, kein Theater, kein Kino. Vielleicht gibt es ja nach Ostern eine Lockerung.” Das erhoffen wir uns wohl alle …

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Neu-/Wiederaufnahme HSZ http://www.judo-vienna.at/archive/3773 Wed, 18 Mar 2020 13:36:34 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3773 Wir haben das unten angeführte Schreiben des ÖJV erhalten, das wir gerne an alle Interessierte weiterleiten. Meldungen bitte über den ÖJV-Markus Moser durchführen. Danke!


Liebe Landesverbände,

bitte meldet InteressentInnen für eine Neu- bzw. Wiederaufnahme als Militärperson auf Zeit im Heeressportzentrum mittels beiliegendem Formular (siehe Download) bis spätestens Donnerstag, 26.03.2020 per Mail an mich.

Dieser Aufruf betrifft männliche Sportler, welche einen Grundwehrdienst und weibliche Sportlerinnen, welche das Programm “Frau im Ausbildungsdienst” absolviert haben bzw. bereits in der Vergangenheit Militärpersonen auf Zeit im HSZ waren.

Die eingelangten Meldungen sowie die aktuellen HSZ-SportlerInnen werden im Rahmen der Athletenbeurteilungskonferenz Mitte Mai diskutiert.

Liebe Grüße,

Markus Moser

Neu-/Wiederaufnahme HSZ Militärperson auf Zeit (141 Downloads) ]]>