Judo-Landesverband Wien http://www.judo-vienna.at Sun, 19 Jan 2020 18:36:26 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 http://www.judo-vienna.at/wp-content/uploads/2019/06/Logo_LV_NEU60.png Judo-Landesverband Wien http://www.judo-vienna.at 32 32 ÖM U23: Wieder dreimal Wien http://www.judo-vienna.at/archive/3132 Sun, 19 Jan 2020 13:27:25 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3132 Wie schon am Samstag bei der Unter-18 holten Wiens Judoka auch am Sonntag bei den Österreichischen Unter-23-Meisterschaften in Feldkirch drei Titel. Und wieder ging das Duell um die Nummer 1 der Landesverbände an Oberösterreich vor Wien. Die drei Meister: Fanny Amann (Vienna Samurai), Mathias Czizsek und Sebastian Schneider (beide Galaxy Tigers). Insgesamt gab es für Wien 15 Medaillen (3/6/6) – sie Bild (Foto: Oliver SELLNER / ÖJV). Eine gute Ausbeute!

Amann, die Samstag bei den Unter-18-Titelkämpfen Dritte geworden war, setzte sich einen Tag später bei den U23-Jährigen im Finale der Klasse bis 52 Kilo gegen Katja Gadermaier (JC Klosterneuburg) durch. Czizsek, der regierende Staatsmeister der Allgemeinen Klasse, bezwang im Endkampf bis 73 Kilo den Mühlviertler Samuel Gassner. Der dritte Wiener Titel wurde in einem internen Galaxy-Duell entschieden. Sebastian Schneider setzte sich bis 100 Kilo gegen Movli Borchashvili mit 3:1 Shidos durch. Neben Borchashvili mussten sich noch fünf weitere Wiener Judoka in den Finalkämpfen geschlagen geben und wurden somit jeweils Zweite. Bei den Frauen Olivia Taroncher (Carnuntum/bis 57 kg), Larissa Schabl (WAT Stadlau/bis 63 kg) und Anne Kreppenhofer (Vienna Samurai/über 78 kg), die tags zuvor Unter-18-Meisterin geworden war. Bei den Männern mussten Marvin Pum (bis 66 kg) und Aslan Papoyan (bis 90 kg/beide Galaxy Judo Tigers) Finalniederlagen einstecken.

Jeweils dritte Plätze für Wien erkämpften Magamed Borchashvili (Galaxy/bis 60 kg), Bernd Fasching (Galaxy/bis 81 Kilo), Niko Herzog (WAT Stadlau/bis 100 Kilo), Amar Ahmetspahic (Vienna Samurai/bis 100 Kilo) bzw. Laura Kallinger (Judoring Wien/bis 63 Kilo) und Victoria Marhold (Galaxy Tigers/bis 70 Kilo). In der Medaillenwertung dieser Meisterschaft, an der 126 Judoka (78 Männer und 48 Frauen) teilnahmen und die vom Judo-Landesverband Vorarlberg bestens organisiert wurde, setzte sich Oberösterreich wieder gegen Wien durch, diesmal aber gegenüber den U18-Jährigen (6:3) mit 4:3 Goldmedaillen knapper. Drei Titel wie Wien holte auch Salzburg, zwei gingen an Niederösterreich und einer an den Gastgeber Vorarlberg.

Alle Ergebnisse aus Feldkirch findet ihr hier.

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Drei Unter-18-Titel für Wien http://www.judo-vienna.at/archive/3123 Sat, 18 Jan 2020 13:30:55 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3123 Bei den österreichischen Unter-18-Meisterschaften in Feldkirch gab es am Samstag drei Titel für Wien. Bei den Mädchen gewann Anne Kreppenhofer (Vienna Samurai) die Klasse über 70 Kilo, bei den Burschen setzten sich Magamed Borchashvili (bis 60 Kilo) und Bernd Fasching (beide Galaxy Judo Tigers/bis 81 Kilo) durch. Am Sonntag folgen im Ländle noch die Meisterschaften der Unter-23-Jährigen.

Kreppenhofer hatte im Frauen-Schwergewicht mit einer Vorarlbergerin nur eine Gegnerin, die sie in beiden Kampfen schlug. Borchashvili bezwang im 60-Kilo-Finale den Welser Issa Nachcho mit Ippon, sein Wiener Klubkollege Fasching setzte sich im Endkampf bis 81 Kilo gegen Alexander Hatzmann (Union Burgkirchen/Schwand) durch. Zu den drei Titeln gab es für Wien noch zwei zweite Plätze durch die Galaxy-Girls Angelika Chambre (bis 48 kg) und Victoria Marhold (bis 70) sowie zwei dritte durch Fanny Amann (Samurai/bis 52 kg) und Sarah Krenn (Galaxy/bis 63 Kilo). Im Bild oben (Foto: Oliver SELLNER / ÖJV) zeigen Wiener Judoka stolz ihre Medaillen. Sensationell das Mädchen-Finale bis 57 Kilo zwischen der Leibnitzerin Verena Hiden und Lilian Hutterer (Dynamic One/OÖ), in dem sich die Steirerin nach fast 16 Minuten (also 4-fache normale Kampfzeit!) im Golden Score mit dem dritten Shido gegen Hutterer durchsetzte.

Insgesamt nahmen an den Titelkämpfen 152 Judoka (96 Burschen, 56 Mädchen) teil. Oberösterreich war mit 6 Klassensiegen und etlichen weiteren Medaillen klar das beste Bundesland vor Wien und der Steiermark mit je 3-mal Gold. Salzburg holte zwei Titel und Kärnten einen. Schon am Sonntag gibt es für die Wiener die Möglichkeit zur Revanche bei der Österreichischen Unter-23-Meisterschaft, die wieder per Livestream – https://live.ijf.org/jr_oemu23_2020/overview – auf vier Matten übertragen wird.

Alle Ergebnisse aus Feldkirch findet ihr hier.

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Wiener WM 2021 in Taschkent http://www.judo-vienna.at/archive/3106 Wed, 15 Jan 2020 16:09:38 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3106 Die ursprünglich an Wien vergebene Judo-WM 2021 wird nun in der usbekischen Hauptstadt Taschkent stattfinden. Das gab der Judo-Weltverband (IJF) am Mittwoch in einer Aussendung bekannt. Die WM war Wien im Oktober von der IJF entzogen worden, nachdem vertraglich festgelegte finanzielle Verpflichtungen gegenüber der IJF nicht eingehalten worden waren.

Bildbeschreibung: IJF-Präsident Marius Vizer mit dem usbekischen Judo-Präsidenten Azizjon Kamilov (li.). – Foto: IJF

In der Presse-Aussendung der IJF, in der übrigens Wien in keinem Wort erwähnt wird, wird darauf hingewiesen, dass der usbekische Verband in Taschkent schon seit 2013 auf der World Tour den jährlichen Grand Prix veranstaltet und für die WM mit der brandneuen “Humo Arena” eine würdige Austragungsstätte zur Verfügung hat. IJF-Präsident Marius Vizer hat Dienstag in der usbekischen Hauptstadt den WM-Vertrag mit dem usbekischen Judo-Verband unterschrieben.

Beim IJF-Kongress 2018 in Baku war die WM ursprünglich an Österreich vergeben worden. Die Titelkämpfe hätten von 12. bis 19. September 2021 in der Wiener Stadthalle ausgetragen werden sollen. In jener Halle, wo derzeit die glanzvolle Handball-EURO über die Bühne geht und die trotz ihres Alters ein idealer Ort für eine Judo-WM wäre. Leider hat der ÖJV unter der Leitung des damaligen Präsidenten finanzielle Auflagen nicht erfüllt bzw. Fristen nicht eingehalten, worauf die IJF Wien die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2021 entzog. Noch am 31. August 2019 hatte der damalige ÖJV-Chef bei der WM in Tokio die IJF-Flagge als nächster WM-Veranstalter von den Japanern übernommen. Die muss man jetzt – leider – nach Taschkent schicken …

Dass die WM nun an Taschkent vergeben ist, “stimmt uns zuversichtlich, dass wir bald mit der IJF in Verhandlung treten können, um die noch offenen Aspekte in der Rückabwicklung des Vertrages zwischen dem ÖJV und der IJF klären zu können”, meint ÖJV-Präsident Martin Poiger in einer Aussendung des Österreichischen Judoverbandes. “Konkret geht es dabei um die Rückerstattung einer Anzahlung der Veranstaltungsgebühr in der Höhe von zwei Millionen Euro”, sagt Poiger. Hoffen wir, dass diese Angelegenheit noch mit einem blauen Auge zu Ende gehen kann …

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Öffnungszeiten Sekretariat http://www.judo-vienna.at/archive/770 Tue, 14 Jan 2020 07:41:00 +0000 http://neu.judo-vienna.at/?p=770 Aktuelle Öffnungszeiten des Büros:

16.01.2020

Büro geöffnet ab 14.00 Uhr

Telefonisch erreichen Sie mich unter
+43-699-11707072

Ulla Haider, Generalsekretärin

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Zwei hoffen auf Olympia http://www.judo-vienna.at/archive/2880 Thu, 26 Dec 2019 20:36:50 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2880 Das Judojahr 2019 ist Geschichte, das kommende eines mit großen Hoffnungen. Insbesonders für zwei Wiener Judoka, nämlich Magdalena Krssakova (bis 63 Kilo) und Stephan Hegyi (über 100), die beide ein einziges, großes Ziel haben – Olympia 2020 in Tokio. Die Chancen stehen für beide gut, doch es lauern auch Gefahren! Hier ein Überblick, auch über die wichtigsten Termine im Jahr 2020.

Bild: Magda Krssakova und Stephan Hegyi – hier beim Besuch im Studio von Radio Wien bei Udo Huber. – Foto: Langer

Fünfmal durfte bisher Österreichs Sport über olympisches Judo-Edelmretall jubeln. 1984 und 1988 über Gold von Peter Seisenbacher, 2004 über Silber der unvergessenen Claudia Heill und vier Jahre später ebenfalls über Silber für Ludwig Paischer, und schon 1984 hatte Josef “Pepi” Reiter Bronze in Los Angeles geholt. Zählt man die Bronzene von Roswitha Hartl dazu, die 1988 in Seoul im Vorführbewerb “Judo Damen” aufs Podest stieg, sind es sogar sechs Olympia-Medaillen.

2020 in Tokio soll zumindest eine weitere folgen. Krssakova, die zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, muss sich gegen Konkurrenz im eigenen Lager behaupten. Die Sirvan-Kämpferin liegt nämlich mit 2680 Punkten in der Klasse bis 63 Kilo als derzeit 20. im IJF-Ranking nur läppische 210 Punkte vor der Nummer 23., der Tirolerin Kathrin Unterwurzacher. Und nur eine der beiden darf zu den Spielen. Bei den Männern ist Hakoah-Judoka Hegyi im IJF-Ranking von 11 auf 16 zurück gefallen, aber hat in der bereinigten Olympia-Rangliste (noch) einen Polster. 18 Judoka pro Kategorie (Männer und Frauen) plus Quotenplätze der Kontinente dürfen nach Tokio. Aber Hegyi wird, wie auch Krssakova im Duell mit Unterwurzacher, bei den großen Turnieren bis Ende Mai 2020 noch wichtige Punkte holen müssen, um die Olympia-Teilnahe zu fixieren.

Österreichs aussichtsreichste Olynpionikin dürfte wohl Michaela Polleres werden. Die Wimpassingerin war 2019 nur hauchdünn an WM-Bronze gescheitert und wurde auch beim Masters im Dezember in Qingdao (China) Fünfte. Sie ist im IJF-Ranking zum Jahresende Sechste bis 70 Kilo. Hoffnungen auf eine weitere Olympia-Teilnahme macht sich auch Sabrina Filzmoser, die Ende Juli dann als 40-Jährige in Tokio auf die Matte steigen würde. Sie braucht aber als momentan 26. bis 57 Kilo sicher auch noch gute Punkte. Highlights vor Olympia werden die Grand Slam-Turniere in Paris, Düsseldorf, Ekaterinenburg und Baku sowie das abschließende Olynpia-Quali-Masters Ende Mai in Doha sein. Aus österreichischer Sicht steht Oberwart zweimal im Mittelpunkt – im Februar beim (vorerst letzten) European Open, und im Oktober bei den Staatsmeisterschaften. Wo wir sehr gerne die eine oder andere Olympia-Medaille unserer erfolgreichen Judoka bestaunen würden …

Wichtige Judo-Termine 2020

  • JÄNNER:
    7. bis 15.: Internationales OTS-Trainingscamp in Mittersill.
    18./19.: Österreichische Meisterschaften U18 und U23 in Feldkirch.
    23. bis 26.: Grand Prix in Tel Aviv.
    26.: Landeskampfrichterkurs in Wien.
  • FEBRUAR:
    8./9.: Grand Slam in Paris-Bercy.
    15./16.: European Open Männer in Oberwart.
    21. bis 23.: Grand Slam in Düsseldorf.
  • MÄRZ:
    6. bis 8.: Grand Prix in Rabat.
    13. bis 15.: Grand Slam in Ekaterinenburg.
    20./21.: Bundesliga 1. Runde.
    27. bis 29.: Grand Prix in Tiflis.
    28./29.: Österr. Meisterschaften U16 und U21 in Eferding.
  • APRIL:
    3. bis 5.: Grand Prix in Antalya.
    24./25.: Bundesliga 2. Runde.
  • MAI:
    1. bis 3.: EUROPAMEISTERSCHAFTEN in Prag.
    8./9.: Bundesliga 3. Runde.
    8. bis 10.: Grand Slam in Baku.
    22./23.: Bundesliga 4. Runde.
    28. bis 30.: MASTERS in Doha (Ende der Olympia-Qualifikation).
  • JUNI:
    5./6.: Bundesliga 5. Runde.
    6./7.: Kata-EM in Warschau.
    12. bis 14.: Grand Prix in Budapest.
    20.: Wiener Meisterschaften U16, U18, U21 und Allg. Klasse.
    21.: Kurt Kucera-Nachwuchs-Cup und Wiener Meisterschaften U12, U14 (jeweils in der Kurt Kucera-Halle).
    26. bis 28.: Grand Prix in Hohhot.
    27.: Internationale Österr. Meisterschaften der Veteranen in Linz.
  • JULI/AUGUST:
    25.7. – 1.8.: OLYMPISCHE SPIELE Judo-Bewerbe in Tokio.
    19. bis 23.8.: Unter-18-WM in Portugal.
  • SEPTEMBER:
    3. bis 6.: Unter-21-EM in Luxembourg.
    18. bis 20.: Grand Prix in Zagreb.
    26./27.: International Vienna Open (Kurt Kucera Halle).
  • OKTOBER:
    2./3.: Bundesliga 6. Runde.
    2. bis 4.: Grand Prix in Taschkent.
    9./10.: Bundesliga 7. Runde.
    11. bis 13.: Grand Slam in Brasilia.
    17.: STAATSMEISTERSCHAFT in Oberwart.
    18.: Österreichische Mixed-Meisterschaft Allgemeine Klasse und U16 in Oberwart.
    22. bis 24.: Grand Slam in Abu Dhabi.
    30./31.: Bundesliga 8. Runde.
  • NOVEMBER:
    6./7.: Bundesliga 9. Runde (Ende des Grunddurchgangs).
    13. bis 15.: Unter-23-EM in Porec.
    21.: Bundesliga FINAL FOUR.
  • DEZEMBER:
    11. bis 13.: Grand Slam in Tokio.
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Raser: “2019 ein gutes Jahr” http://www.judo-vienna.at/archive/2778 Sat, 14 Dec 2019 15:48:40 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2778
Ernst Raser

Auch wenn die Wiener Judoka zuletzt auf internationalen Matten etwas schwächelten, zieht Ernst Raser, Präsident des Judo-LV Wien, eine positive Bilanz. “2019 war im Prinzip ein gutes Jahr”, sagt er. “Die Chance, dass zwei Wiener Judoka die Olympia-Qualifikation schaffen, lebt.” Wien war 2019 bei fast allen Meisterschaften erfolgreichstes Bundesland, “und mit dem Aufstieg von WAT Stadlau und Meister Volksbank Galaxy Tigers haben wir 2020 wieder zwei Bundesligaklubs”, sagt der Verbands-Chef im Interview mit “judo-vienna.at”


Herr Raser, was hat Sie im zu Ende gehenden Judojahr am meisten gefreut?

Raser: “Zum einen die neuerliche EM-Bronzemedaille von Stephan Hegyi, der sich in der Europaspitze etabliert hat, auch die oft guten Leistungen von Magda Krssakova – diese beiden Judoka haben intakte Chancen, sich für die Olympischen Spiele 2020 zu qualifizieren. Zum anderen, dass Wien nicht nur bei der Staatsmeisterschaft der Allgemeinen Klasse mit fünf Meistern erfolgreichstes Bundesland war, sondern auch in den meisten Nachwuchs-Meisterschaften die Nummer 1 ist. Und dass wir für unsere Vereine und Judoka sehr gute Turniere, wie das International Vienna Open oder zuletzt die Adventmeisterschaft mit vielen TeilnehmerInnen, organisiert haben.”

Hegyi und Krssakova – wie beurteilen Sie die Olympia-Chancen der beiden?

Bei Magda kommt neben dem Kampf um die Position in der Olympia-.Qualifikationsrangliste noch das interne Duell mit Kathrin Unterwurzacher dazu. Selbst wenn beide vom Ranking her nach Tokio dürften, ist nur eine von beiden bei Olympia startberechtugt. Das wird bis zum Ende der Qualifikation Ende Mai noch ein heißes Duell um das begehrte Ticket für Tokio. Bei Stephan fehlt im Moment etwas die Form, die er im Frühjahr hatte. Es müsste halt bei einem jener Turniere, bei denen die Big Points für Olympia zu holen sind, ein Spitzenplatz gelingen. Wie es zum Beispiel Michaela Polleres aus Wimpassing immer wieder beweist. Sie war beim Masters in Qingdao schon als Nummer 3 gesetzt, hat sich heuer wesentlich verbessert und ist für Tokio eine echte rot-weiß-rote Medaillenhoffnung.”

Was sind Ihre Wünsche für das Jahr 2020?

“Dass sich möglichst beide, Magda und Stephan, für Olympia qualifizieren und dass wir auch beim Nachwuchs weitere Erfolge feiern dürfen wie etwa jenen heuer von Mathias Czizsek, der Bronze bei der Unter-21-EM geholt hat. Von Verbandsseite her, auch was den ÖJV betrifft, hoffe ich, dass nach all den Turbulenzen und Negativ-Schlagzeilen dieses Jahres, wie etwa den Verlust der WM 2021, wieder Ruhe einkehrt und wir alle uns auf unsere eigentliche Arbeit und Ziele konzentrieren können.”

Dann wünschen wir Frohe Weihnachten und Alles Gute für ein gutes Jahr 2020 …

“Das wünsche ich auch. Ich möchte mich an dieser Stelle und auch auf diesem Weg bei allen Vorstandsmitgliedern des Judio-LV Wien, bei unserer umsichtigen und fleißigen Sekretärin Ulla Haider, sowie bei allen Vereinsfunktionären und Trainern für ihre Arbeit im Jahr 2019 bedanken und sie einladen, sich auch im kommenden Jahr für unseren schönen Judosport einzusetzen. Allen Judoka und Freunden des Judosports wünsche ich Frohe Festtage und einen guten Rutsch in ein gutes Jahr 2020.”

Interview: Josef Langer

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Masters ohne Wiener Sieg http://www.judo-vienna.at/archive/2774 Sat, 14 Dec 2019 13:06:20 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2774

Keinen Sieg der Wiener Judoka gab es am Wochenende beim Masters in Qingdao (China). Sowohl Magda Krssakova (JC Sirvan/bis 63 Kilo) als auch Stephan Hegyi (SC Hakoah/über 100 kg) sind mit Auftakt-Niederlagen ausgeschieden. Die Wimpassingerin Michaela Polleres wurde Fünfte bis 70 Kilo. Erfolgreichste Nation war einmal mehr Japan (5 von 14 möglichen Klassensiegen).

Nachdem Krssakova schon am Freitag der Südkoreanerin Mokhee Cho mit Waza-ari unterlegen war (auch ihre Olympia-Rivalin Kathrin Unterwurzacher schied in Runde 1 aus), hat am Samstag auch der EM-Dritte Hegyi seinen ersten Kampf – gegen den Tadschiken Temur Rakhimow – nach 1:23 Minuten verloren. Als einze ÖJV-Judoka holte Polleres als Fünfte bis 70 Kilo eine Platzierung und gute Punkte fürs Olympia-Ranking. Im Bronze-Kampf musste sich die WM-Fünfte beim letzten Turnier des alten Jahres der Japanerin Chizuru Arai geschlagen geben.

Apropos Japan: Die Töchter und Söhne Nippons waren mit 5 Klassensiegen (plus 2 Silber und 5 Bronze) einmal mehr die erfolgreichste Nation vor den Niederlanden (3/1/1) und Frankreich (1/3/3). Es gab einige Überraschungen. So musste sich bis 63 Kilo die Weltmeisterin 2019, Clarisse Agbegnenou (FRA) im Finale der Japanerin Nami Nabekura geschlagen geben, bis 70 Kilo wurde ihre Landsfrau Marie-Eve Gahie (auch Weltmeisterin in Tokio) nur Dritte. Bei den Männern gewann Manuel Lombardo (ITA/Grand Slam-Sieger heuer in Abu Dhabi) etwas überraschend die 66-Kilo-Klasse, bis 81 Kilo schied der Neo.Mongole Saeid Mollaei (Weltmeister 2018, um den heuer wegen der “erzwungenen WM-Niederlagen” viel Wirbel war) in Runde eins aus. Kurios: Sowohl Weltmeister Sagi Muki (ISR/bis 81 kg gegen den Belgier Matthias Casse) als auch der topgesetzte Weltmeister im Schwergewicht, Lukas Krpalek (TCH/gegen den Japaner Hisayoshi Harasawa), traten zu ihren Finalkämpfen nicht an.

Alle Ergebnisse aus Quingdao findet ihr hier.

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Neue Ausschreibungen http://www.judo-vienna.at/archive/2727 Mon, 09 Dec 2019 18:38:00 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2727

Werte Sportsfreunde!

Auf Grund der – nachträglich erfolgten – Kollission mit den ÖM u18/23 2020 sieht sich der Vorstand/Sportausschuss des JLV Wien gezwungen, die Landesmeisterschaften 2020 sowie den Kurt-Kucera-Nachwuchscup zu verschieben.

NEUER TERMIN: 20./21.06.2020

Neue Ausschreibungen folgen!

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Zwei Wiener beim Masters http://www.judo-vienna.at/archive/2746 Mon, 09 Dec 2019 15:58:32 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2746
Saeid Mollaei, hier noch mit dem iranischen Wappen auf seinem weißen Judogi, bei der WM in Tokio – ab sofort kämpft der Weltmeister 2018 und österreichische Bundesliga-Champion (als Legionär der Galaxy Tigers) für sein neues Land Mongolei – Foto: Rafal BURZA (Kanada)

Unter den acht ÖJV-Judoka, die ab Donnerstag beim Masters in Qingdao (China) um wichtige Punkte in der Olympia-Qualifikation kämpfen werden, sind mit Magdalena Krssakova (JC Sirvan/bis 63 Kilo) und Stephan Hegyi (SC Hakoah/über 100 Kilo) auch zwei Wiener dabei. Es rumort nicht nur sportlich, sondern auch abseits der Matte. So wurde der Iraner Saeid Mollaei von der Mongolei eingebürgert, und nach dem weltweiten Ausschluss Russlands durch die WADA ist die Zukunft der Sbornaja-Judoka völlig ungewiss.

Als einzige Österreicherin in Qingdao ist die Wimpassingerin Michaela Polleres als Dritte bis 70 Kilo gesetzt. Sie matcht sich im IJF-Ranking mit der zweitplatzierten Schwedin Anna Bernholm, auf die ihr nur läppische 28 Punkte fehlen. In der Klasse bis 63 Kilo geht das interne ÖJV-Duell um ein Olympia-Ticket in die nächste Runde. Krssakova hat mit 2814 Punkten und Rang 17 (noch) die Nase vorn, aber die Tirolerin Kathrin Unterwurzacher (JZ Innsbruck) ist nur fünf Plätze und 408 Punkte dahiner in Lauerstellung. Noch bis Ende Mai in Doha, dem letzten Masters der Olympia.Qualifikation für Tokio 2020, könnte dieser Zweikampf spannend bleiben. Bei den Männern bekommt es Hegyi weder mit der Nummer 1 des IJF-Rankings, Guram Tushishvili aus Georgien, noch mit Superstar Teddy Riner zu tun. Der Franzose, der im Ranking derzeit nur auf Platz 31 liegt und eigentlich dringend “Big points” benötigen würde, fehlt in China ebenso wie Tushishvili. Dem Vernehmen nach soll Riner erst beim Heimturnier, dem Grand Slam in Paris-Bercy am 8./9. Februar 2020, wieder auf die internationale Wettkampfmatte steigen. In Qingdao topgesetzt ist der tschechische Olympiasieger und Weltmeister Lukas Krpalek, auch Legionär in Österreich bei Bundesliga-Meister Volksbank Galaxy Tigers.

Unter neuer Flagge in Qingdao als einer von 450 Judoka aus 67 Ländern dabei ist der frühere Iraner Saeid Mollaei, der im November mit den Galaxy Tigers als Legionär die heimische Bundesliga gewann. Die Geschichte um den Weltmeister 2018 schreibt eine Fortsetzung – nachdem Mollaei bei der WM in Tokio das Semifinake bis 81 Kilo gegen den Belgier Matthias Casse verlieren MUSSTE, um nicht im Finale gegen den späteren Weltmeister Sagi Muki aus Israel antreten und Repressalien der iranischen Führung gegen seine Familie befürchten zu müssen, setzte sich Mollaei zu seiner Verlobten nach Deutschland ab. Mittlerweile wurde Mollaei von der Mongolei eingebürgert, wo der Präsident des Judoverbandes zugleich Staatspräsident ist. Mollaei ist in Qingdao als Nummer 3 gesetzt. Gespannt darf man aber auch auf die Reaktion der IJF auf das heutige Urteil der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), die Russland für vier Jahre von allen großen Sportevents ausschloss, sein. Russland legt gegen dieses Urteil Berufung beim CAST ein, aber es ist davon auszugehen, dass der Internationale Sportgerichtshof das WADA-Urteil bestätigen wird. Spannung pur auch abseits der Matte!

Das ÖJV-Aufgebot für das Masters in Qingdao – Frauen: Sabrina FILZMOSER (Multikraft Wels/bis 57 Kilo), Kathrin UNTERWURZACHER (JZ Innsbruck/63), Magda KRSSAKOVA (JC Sirvan/63), Michaela POLLERES (JC Wimpassing/70). – Männer: Shamil BORCHASHVILI (Wels/81), Aaron FARA (Wimpassing/bis 100), Laurin BÖHLER (LZ Vorarlberg/bis 100) und Stephan HEGYI (SC Hakoah/über 100 Kilo). – Zeitplan, Donnerstag: F48/52/57, M 60/66; Freitag: F 63/70, M 73/81; Sonntag: F -78/+78, M 90/-100/+100 Kilo. Der Finalblock beginnt jeweils um 17 Uhr Lokalzeit (10 Uhr MEZ).

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AdventMS – Nur Warschauer besser http://www.judo-vienna.at/archive/2740 Sun, 08 Dec 2019 20:14:05 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=2740

Mit gleich 13 von 52 möglichen Klassensiegen war Same Judo Warschau der erfolgreichste Verein der Adventmeisterschaft des Judo-LV Wien. Die Polen holten noch 17 x Silber und 10 x Bronze. Die Galaxy Judo Tigers waren mit 11/7/7 dahinter beste Wiener, Vienna Samurai 7/3/3 folgte auf Rang drei der Vereinswertung. Wien war mit gesamt 31 x Gold erfolgreichster Verband vor Polen (13) und Ungarn (6).

Ausgetragen wurde diese Adventmeisterschaft in den Altersklassen Unter 10, U 12, U 14 und Unter 16 Jahren, insgesamt nahmen in den 52 Klassen 212 Judoka aus 22 Vereinen und fünf Landesverbänden teil. Neben den Titelhamsterern Galaxy und Samurai (zusammen 18) gab es für Wien noch je zweimal Gold für WAT Stadlau und die Ratiborets sowie je einen Klassensieg für Jungtalente folgender Vereine: SV Wien Judo Lions, Yamamoto Fighters, Judoring Wien, Dinamo Union Wien, Sandokan Galaxytiger, SU Karuna Wien, JCK Carnuntum, Union Döbling und Judokids AWIAR.

Alle Ergebnisse: http://www.judonet.at/ergebnisse/ADVENTMS19/_index.htm

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