Judo-Landesverband Wien http://www.judo-vienna.at Tue, 07 Apr 2020 10:04:03 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4 http://www.judo-vienna.at/wp-content/uploads/2019/06/Logo_LV_NEU60.png Judo-Landesverband Wien http://www.judo-vienna.at 32 32 Olympia-Quali: Punkte bleiben bestehen http://www.judo-vienna.at/archive/3855 Mon, 06 Apr 2020 19:24:44 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3855 Nach der wegen der Corona-Krise erfolgten Verschiebung der Olympischen Spiele auf das Jahr 2021 hat nun der Welt-Judoverband (IJF) entschieden, dass die bisher erkämpften Punkte in der Olympia-Qualifikation bestehen bleiben.

Das heißt, dass weiterhin derzeit fünf ÖJV-Athleten, darunter die beiden Wiener Judoka Magda Krssakova (63 kg/JC Sirvan) und Stephan Hegyi (über 100 kg/SC Hakoah), für die Spiele in Tokio qualifiziert sind. Im Maßnahmenpaket der IJF steht auch, dass die WM 2021 in Taschkent (also die ursprünglich an Wien vergebene) in den Zeitraum der Olympia-Qualifikation vorverlegt wird. Heute legte auch die EJU fest, dass die bereits von Mai auf Juni verschobene EM in Prag von 8. bis 10. November stattfinden soll. Alle Aktivitäten bis Ende Juli sind abgesagt, ebenso wie die Kata-EM, die Veteranen-EM und die europäischen Klubmeisterschaften (Champions und Europa League). Nachstehend eine heute an die Medien ergangene Presse-Aussendung des ÖJV:

Presse-Aussendung des ÖJV vom 6.4.2020

Aufgrund der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio um ein Jahr bedarf es in vielen Sportarten – darunter auch Judo – einer Adaption der Qualifikationsrichtlinien für das größte aller Sportereignisse. Wie der Internationale Judoverband (IJF) nun mitteilte, soll das Zeitfenster für die Olympia-Quali im Judo verlängert werden. Die Quotenplätze werden dabei aber weiterhin über eine Rangliste vergeben.

Jene Ergebnisse, die bisher in das Olympia-Ranking eingeflossen sind, sollen auch bestehen bleiben. Somit wird das Rennen um die Tokio-Tickets nicht bei Null beginnen, sondern dort fortgesetzt werden, wo man vor Beginn der Corona-Krise aufgehört hatte. Aus österreichischer Sicht dürfte man damit – Stand heute – weiterhin fünf Aktive nach Tokio entsenden. Wann der maßgebliche Stichtag allerdings sein wird, ist derzeit noch völlig offen. Laut IOC-Richtlinien müsse die Qualifikation bis spätestens 29. Juni 2021 abgeschlossen sein. Die IJF ließ bereits wissen, dass dem adaptierten Quali-Prozess mindestens die gleiche Anzahl an Ereignissen angehören wird wie dem ursprünglichen. “Die endgültige Anzahl der eingeschlossenen Veranstaltungen hängt von einer Reihe von Faktoren ab, vor allem aber von der gesundheitlichen Situation weltweit und den möglichen Reisebeschränkungen sowie der Verfügbarkeit von Veranstaltungsorten”, hieß es in der Mitteilung.

Nicht ganz auszuschließen ist eine Vorverlegung der für 2021 geplanten Weltmeisterschaften in Taschkent. So könnten auch diese Titelkämpfe noch in den Qualifikationsprozess für Tokio miteinbezogen werden. Konkret zur Diskussion könne dies aber nur dann stehen, wenn etwas mehr Gewissheit bezüglich der durch das Coronavirus verursachten Notsituation herrsche. Das ursprünglich für Mai angesetzte Masters-Turnier in Doha – es hätte der große Abschluss der Olympia-Quali sein sollen – wird garantiert zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Alle internationalen Bewerbe bis zum 30. Juni sind ausgesetzt.

Auf nationaler Ebene hat sich der Vorstand des Österreichischen Judoverbandes in einer Videokonferenz darauf verständigt, bis einschließlich Juni sämtliche Veranstaltungen abzusagen bzw. zu verschieben. Dies ist konform mit der am Montag von der Bundesregierung kommunizierten Regelung, war aber bereits zuvor festgestanden. Besonders davon betroffen ist die heimische Bundesliga. Der Ligamodus wird komplett adaptiert, die Entscheidung über die Meistertitel soll im Herbst im Rahmen eines Ein- bzw. Zweitagesevents fallen. Dies gilt für die erste und zweite Liga der Herren, sowie für die Damen-Bundesliga. Die Österreichischen Meisterschaften der U16 und U21, die ursprünglich Ende März über die Bühne gehen hätten sollen, sind nun – weiterhin in Eferding – für 10. bis 11. Oktober angesetzt. Der U21-Europacup in Leibnitz (30. bis 31. Mai) wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Mai werde man die Situation auf Basis der dann gegebenen Umstände neu evaluieren. “Wir wollen mit diesen klaren Vorgaben unseren Mitgliedern Planungssicherheit bieten”, betonte ÖJV-Präsident Martin Poiger, der auch auf starken Zusammenhalt in den Vereinen hofft: “Wir sind zuversichtlich, dass die österreichische Judofamilie in der Krise auch weiterhin zusammenhält und wir gemeinsam gestärkt in die Zukunft gehen werden.”

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Kampagne: #bleibimVerein http://www.judo-vienna.at/archive/3841 Sun, 05 Apr 2020 16:25:59 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3841 Sg. Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Coronakrise ist eine enorme Herausforderung für unser gesamtes Land und bringt auch viele Vereine in eine existenzgefährdende Lage. Die österreichische Sport- und Vereinskultur ist eine unverzichtbare Grundsäule unserer Gesellschaft, die auch ein positives Miteinander und die Gemeinschaft fördert. Obwohl der Sportbetrieb eingestellt ist, Eintrittsgelder und andere Einnahmen fehlen, müssen die Vereine weiterhin für Miete und Unterhalt ihrer Sportstätten oder Stornogebühren aufgrund der Coronakrise aufkommen. Gerade jetzt ist es daher wichtig, dass die Mitglieder ihre Vereine unterstützen und ihnen treu und solidarisch gegenüber bleiben. Wir starten deshalb die Kampagne #bleibimVerein, die heute auch von Sportminister Werner Kogler in der Pressekonferenz unterstützt wurde, und laden alle ein mitzumachen!

Nähere Informationen sowie Möglichkeiten teilzunehmen finden Sie im Anhang (siehe Download unten).

Download “Kampagne: #bleibimVerein” bleibimVerein.pdf – 15-mal heruntergeladen – 133 KB

Wir würden uns freuen wenn Sie – im Sinne des gesamten österreichischen Sports – mitmachen und die Kampagne in Ihren Verbands- und Vereinsstrukturen weiter kommunizieren und möglichst viele Menschen motivieren.

Beste Grüße,

Mag. (FH) Georg Höfner-Harttila
Sport Austria

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Nach Absage: “Ein Jahr älter, ein Jahr stärker” http://www.judo-vienna.at/archive/3808 Tue, 24 Mar 2020 17:36:44 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3808 Der Nippon Budokan in Tokio (Bild) wird im Juli 2020 nicht Schauplatz der olympischen Judobewerbe sein. Nachdem die japanische Regierung und das IOC heute, Dienstag, die ab 24. Juli geplanten Olympischen Spiele auf einen Termin “bis 2021” verschoben haben, werden sich alle Judoka weltweit – und natürlich auch die Wiener Olympia-Hoffnungen – neu orientieren müssen. Schwergewichtler Stephan Hegyi hat schon eine Kampfansage: “2021 bin ich ein Jahr älter und ein Jahr stärker.”

Düsseldorf war Ende Februar das letzte Turnier auf der World Tour. Zunächst wurden Rabat und Ekaterinenburg wegen des Corona-Virus abgesagt, dann Tiflis und Antalya. Bis 30. April wird es weltweit keinen Ippon geben – doch auch die Turniere im Mai und Juni, wie auch die EM in Prag, werden wohl kaum stattfinden. Niemand weiß, wann es mit Judo weitergehen kann …

Für Hegyi ist klar: “Die Olympia-Qualifikation muss von der IJF neu ausgeschrieben werden. Erst dann und wenn wir wissen, wann es weitergeht, und wenn auch die Spiele einen neuen Termin haben, kann man mit der Planung beginnen.” Für einen jungen Judoka wie Stephan ist mit der Verschiebung der Spiele zwar kein Traum geplatzt, aber “man denkt schon seit Monaten daran und freut sich auch auf die Spiele. Dann hat man jeden Tag was anderes gehört. Jetzt wissen wir, dass es zum geplanten Termin nicht nach Tokio geht.” Seine derzeit erfolgreich bewältigte Qualifikation sieht Hegyi, der übrigens in der judolosen Zeit mit Yoga begann, nicht in Gefahr. “Ich habe jetzt ein Jahr mehr Zeit, mich zu entwickeln. Das Ziel bleibt sicher das gleiche.” Übrigens wird der Hakoah-Athlet, der ja vom Bundesheer beschäftigt wird, demnächst möglicherweise ein Krafttraining der anderen Art absolvieren. “Es kann sein, dass wir Heeressportler in der Corona-Krise als Helfer eingesetzt werden. Ich bin gerne dabei.” Gut – dann hat das Heer gleich einen geeigneten “Packlschupfer” …

Auch für Magda Krssakova kommt die Verschiebung von Olympia in Wahrheit nicht ungelegen. Sie liegt in der Weltrangliste bzw. im Olympia-Ranking der 63-Kilo-Klasse knapp hinter ihrer Tiroler Team-Rivalin Kathrin Unterwurzacher. Beide wären von der Rangliste her qualifiziert, aber nur eine darf pro Nation und Kategorie zu den Spielen. “Ich habe mehr Zeit, mich auf einen neuen Termin vorzubereiten. Ich bin schon gespannt, was die IJF mit dem Qualifikationsmodus macht. Bisher war es ja so, dass die Punkte bis April 2019 halbiert wurden und ab Mai 2020 voll gewertet wurden. Es wäre nicht gut, wenn die Punkte bis ins Vorjahr wegfallen und man die Quali-Punkte erst ab Mai 2019 berücksichtigt. Aber das müssen eh andere entscheiden.” Magda hält sich mit Laufen fit, trainiert allein zuhause. “Da ist einiges möglich. Aber ich renne nicht 27.000 Mal um den Esstisch in der Küche, um auf 10 Kilometer zu kommen. So verrückt bin ich nicht”, lacht sie.

Für Verbands-Präsident Ernst Raser war die Verschiebung der Spiele 2020 “eine logische Maßnahme. Es würden etliche Nationen ihre Teams aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Tokio schicken, dann wäre Olynpia halb soviel wert.” Raser glaubt auch, dass die EM heuer in Prag nicht stattfinden kann. “Im Juni können Judoka aus Ländern wie Italien, Frankreich oder Spanien sicher noch nicht reisen. Und ohne diese Nationen geht es nicht. Vielleicht verschieben sie die EM in den Herbst, aber ich glaube, sie sagen sie ganz ab.” Für den Präsidenten ist die Corona-Krise in gewissen Bereichen übertrieben. “Zum Teil ist es auch Panikmache. Man redet kaum darüber, wie viele Menschen an Grippe sterben.” Er hofft, dass bald wieder der Alltag halbwegs hergestellt werden kann. “Keine Oper offen, kein Theater, kein Kino. Vielleicht gibt es ja nach Ostern eine Lockerung.” Das erhoffen wir uns wohl alle …

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Neu-/Wiederaufnahme HSZ http://www.judo-vienna.at/archive/3773 Wed, 18 Mar 2020 13:36:34 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3773 Wir haben das unten angeführte Schreiben des ÖJV erhalten, das wir gerne an alle Interessierte weiterleiten. Meldungen bitte über den ÖJV-Markus Moser durchführen. Danke!


Liebe Landesverbände,

bitte meldet InteressentInnen für eine Neu- bzw. Wiederaufnahme als Militärperson auf Zeit im Heeressportzentrum mittels beiliegendem Formular (siehe Download) bis spätestens Donnerstag, 26.03.2020 per Mail an mich.

Dieser Aufruf betrifft männliche Sportler, welche einen Grundwehrdienst und weibliche Sportlerinnen, welche das Programm “Frau im Ausbildungsdienst” absolviert haben bzw. bereits in der Vergangenheit Militärpersonen auf Zeit im HSZ waren.

Die eingelangten Meldungen sowie die aktuellen HSZ-SportlerInnen werden im Rahmen der Athletenbeurteilungskonferenz Mitte Mai diskutiert.

Liebe Grüße,

Markus Moser

Neu-/Wiederaufnahme HSZ Militärperson auf Zeit (49 Downloads) ]]>
So leben Wiens Judoka mit dem Corona-Virus http://www.judo-vienna.at/archive/3711 Fri, 13 Mar 2020 14:03:38 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3711 Keine World Tour bis Ende April, die EM auf Juni verschoben, die erste Bundesliga-Runde in Österreich abgesagt – der Corona-Virus hält uns alle in Atem. Wie leben Wiens Judoka damit? Wir haben unsere beiden Asse, Magda Krssakova und Stephan Hegyi (Bild: Langer) dazu befragt.

Ein Umstand rund um das Problem mit dem COVID-19-Virus kommt den besten Wiener Judoka sogar nicht ungelegen. “Wir reisen eh das ganze Jahr sehr viel, daher tut eine gewisse Zeit einmal zuhause gut”, sind sowohl Magda als auch Stephan einer Meinung. Während es für Stephan im Moment überhaupt kein Judotraining gibt (“ich mache hauptsächlich Krafttraining. Mein Papa muss mich immer zum Training und wieder heim führen, weil ich noch keinen Führerschein habe”), hat Magda Zugang zu einem Dojo und kann mit ihrem Trainer Amjad Karimyan Judo machen. Den Kader-Judoka ist es auch erlaubt, untereinander Traininslager abzuhalten wie zuletzt in Linz. Die Südstadt hingegen ist derzeit geschlossen.

Spannend wird´s bei einer anderen Frage: Was, wenn wie z.B. beim Ski-Weltcup – da wurden die letzten Rennen abgesagt und die zu diesem Zeitpunkt in der Wertung führenden Athleten zu Weltcup-Gesamtsiegern gekürt – bis Olympia (falls die Spiele plangemäß stattfinden) keine Events mehr zur Qualifikation stattfinden und die derzeit gültige Rangliste herangezogen wird? Hegyi hätte damit kein Problem (“ich bin fix qualifiziert. Es wäre nur für die anderen, wie für Laurin Böhler oder Shamil Borchashvili schade, die sich noch für Tokio qualifizieren könnten und diese Turniere brauchen”), Krssakova hingegen schon. Ihre Rivalin Kathrin Unterwurzacher liegt im Ranking der 63-Kilo-Klasse vor ihr, nur eine der beiden darf nach Tokio. Magda: “Es ist noch nicht gesagt, wer dann nominiert wird. ich sehe meine Chance, auch wenn ich im Ranking knapp hinter Kathrin bin.” Immerhin hat die IJF die Olympia-Qualifikation um einen Monat bis Ende Juni verlängert, fallen somit der Grand Slam in Budapest (12. bis 14. Juni) und der Grand Prix in Hohhot (geplant für 26. bis 28. Juni) ebenso hinein wie die auf 19. bis 21. Juni verschonene EM in Prag.

Und wie lebt sich´s sonst noch im Zeitalter des Corona-Virus? “Ich bleib jetzt mal zwei Monate daheim”, sagt Hegyi, der sonst jede Chance nützt, in Japan zu trainieren. In Wien hat er ja seinen Vater Marcus – der Papa wird´s schon richten … Und Magda, die zuletzt beim Kader in Linz wegen einer Magen-Darm-Infektion nicht dabei war? “Es st gut, wenn man jetzt körperlich und geistig etwas runterkommen kann. Ich hoffe, dass diese ganze Angelegenheit und die Maßnahmen gegen den Virus nur vorübergehend sind.” Also kein (sportlicher) Stress für Krssakova im Moment. Der kommt sowieso noch – egal, ob sich der Virus in unseren Breiten länger einnistet oder es schnell wieder um einen Platz für die Teilnahme an den Olympischen Spielen gehen wird …

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Öffnungszeiten Sekretariat http://www.judo-vienna.at/archive/770 Fri, 13 Mar 2020 07:41:00 +0000 http://neu.judo-vienna.at/?p=770 Aktuelle Öffnungszeiten des Büros:

Auf Grund der aktuellen Situation

Büro nur nach vorheriger Anmeldung offen!

Telefonisch erreichen Sie mich unter
+43-699-11707072

Ulla Haider, Generalsekretärin

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Judo-EM in Prag erst von 19. bis 21. Juni http://www.judo-vienna.at/archive/3703 Thu, 12 Mar 2020 19:28:29 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3703 Rien ne va plus – auch nicht Anfang Mai in Prag! Die Judo-EM 2020 in der “Goldenen Stadt” wurde deshalb heute von der EJU auf 19. bis 21. Juni verschoben. Völlig abgesagt wurden schon die europäischen Klubmeisterschaften Anfang Juni in St. Petersburg.

Auf der EJU-Seite wurde die Nachricht heute, Donnerstag, veröffentlicht. Sie sei vom Exekutiv-Komitee der EJU mit dem OK des tschechischen Judoverbandes akkordiert worden. Die EM wird, da die IJF die Olympia-Qualifikation bis Ende Juni verlängerte, noch Punkte für die Olynpia-Rangliste der IJF bringen. Die auf Juni verlegte EM wird, wie ursprünglich geplant, in der O2-Arena stattfinden.

In einem Statement erklärte EJU-Präsident Sergey Soloveychik: “COVID-19 hat uns in eine unvorhersehbare Situation gebracht. Die Gesundheit der Menschen hat Vorrang, und wir bemühen uns gemeinsam, die bestmöglichen Lösungen zu finden. Ich danke der europäischen Judo-Familie und besonders den tschechischen EM-Organisatoren für die Solidarität und die Bereitschaft, Entscheidungen gemeinsam zu tragen. Ich hoffe, wir werden trotzdem eine schöne EM in Prag erleben.” Seine Worte in Gottes Ohr …

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Olympia-Quali endet erst am 30.Juni http://www.judo-vienna.at/archive/3688 Mon, 09 Mar 2020 22:31:47 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3688 Montag um exakt 23 Uhr ließ der Judo-Weltverband IJF die Katze aus dem Sack – ALLE Turniere der World Tour bis Ende April wurden wegen des Corona-Virus abgesagt. Das betrifft schon diese Woche den Grand Slam in Ekaterinenburg sowie später die Grand Prix´s in Tiflis und Antalya. Aus diesem Grunde wurde am Dienstag von der IJF die Olympia-Qualifikation, die mit dem Masters Ende Mai in Doha geendet hätte, bis 30. Juni 2020, also drei Wochen vor dem am 25. Juli geplanten Beginn der Spiele in Tokio, verlängert.

Jetzt stellt die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus auch die IJF vor ungeahnte Probleme. Nachdem schon am vergangenen Wochenende der Grand Prix in Rabat (Marokko) abgesagt worden war, hatte man die Nennfrist für den ab Freitag geplanten Grand Slam im russischen Ekaterinenburg zunächst bis Donnerstag verlängert. Am Montag beriet das Exekutivkomitee des Weltverbandes und sagte ALLE Veranstaltungen der IJF bis 30. April 2020 ab. Damit ist erst – hoffentlich – die EM in Prag von 1. bis 3. Mai 2020 der nächste große Judo-Event.

“Angesichts der unvorhergesehen Situation und wegen der Chancengleichheit für alle Judoka im Hinblick auf die Olympia-Qualifikation sieht sich die IJF leider gezwungen, alle ihre Veranstaltungen bis 30. April abzusagen. Das geschieht, weil uns die Gesundheit und Sicherheit unserer Athleten sehr wichtig ist”, heißt es in der Aussendung der IJF, die weitere Schritte für die nächsten Tage ankündigt.

Am Dienstag teilte die IJF in einer weiteren Aussendung mit, dass das Ende der Qualifikation für die Olympischen Spiele bis 30. Juni 2020 verlängert wurde. Ursprünglich wäre die Deadline am 31. Mai mit dem Masters in Doha gewesen. Nun kommt der Grand Slam in Budapest (12. bis 14. Juni) und – falls sich die Lage in China bis dahin schon beruhigt hat – der Grand Prix in Hohhot (26. bis 28. Juni) noch in die Qualifikation hinein. Was mit den abgesagten Turnieren in Ekaterinenburg, Tiflis und Antalya geschieht, ist weiter unklar. Sie dürften aber ersatzlos gestrichen werden.

Zudem hat die IJF am Dienstag alle Kontinental-Meisterschaftaften bis 30. April abgesagt. Da die EM in Prag erst am 1. Mai beginnen soll, besteht Hoffnung, dass die europäischen Titelkämpfe wie geplant in der O2-Arena stattfinden können. Betroffen von den Maßnahmen der IJF sind auch alle Nachwuchsbewerbe. So wurden alle Unter-18 und Unter-21-Turniere bis Ende April untersagt.

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Am Frauentag Training statt Wettkampf http://www.judo-vienna.at/archive/3666 Mon, 09 Mar 2020 08:04:10 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3666 Aus der Not eine Tugend machen – das haben Österreichs Nachwuchskader am Wochenende umgesetzt. Statt der wegen des Corona-Virus abgesagten internationalen Turniere kamen sie zu einem gemeinsamen Wochenend-Training in Linz zusammen. Am Frauentag Training statt Wettkampf …

Der grassierende Corona-Virus hat auch die internationale Judo-Szene lahmgelegt. Der Grand Prix in Rabat wurde deshalb ebenso abgesagt wie der Kadetten-Europacup in Zagreb. In Linz traf man sich daher für zweieinhalb Tage zum Training, auch der Frauenkader mit dem Wiener Frauen-Referenten Martin Grafl war dabei. Und die fleißigen Frauen am Frauentag – wie auf unserem Foto (von links) hinten Lilian Holler (Awiar), Fanny Amann (Samurai) und Olivia Taroncher (Carnuntum) sowie vorne Laura Kallinger (Judoring), Jacqueline Springer (Samurai) und Kathi Tanzer (Samurai).

Für das kommende Wochenende ist der Grand Slam in der russischen Stadt Ekaterinenburg zwar bestätigt, der Unter-21-Europacuo im portugesischen Coimbra wurde samt anschließend geplantem Trainingscamp aber schon abgesagt.

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Rabat-GP wegen Corona abgesagt http://www.judo-vienna.at/archive/3566 Tue, 03 Mar 2020 20:49:16 +0000 http://www.judo-vienna.at/?p=3566 Jetzt hat der Corona-Virus auch die Judo-World Tour erfasst. Der für kommendes Wochenende geplante Grand Prix in Rabat wurde wegen der in Marokko aufkeimenden Krankheitsfälle von der marokkanischen Regierung abgesagt. Damit besteht für die Wiener Judoka Magda Krssakova, die die Absage an ihrem Geburtstag erfuhr, und Stephan Hegyi (wie für alle anderen auch) vorerst keine Chance, Punkte für die Olympia-Qualifikation zu sammeln. Das nächste Turnier auf der Tour, der Grand Slam in der russischen Stadt Ekaterinenburg (13. bis 15. März), soll hingegen stattfinden.

Schon Anfang Februar, als der Virus zunächst in China aufgetreten war, hatte IJF-Präsident Marius Vizer beim Weltkongress der Sportjournalisten in Budapest gemeint, “dass wir dringend eine Lösung finden müssen, weil die Chinesen nicht an den Turnieren teilnehmen können.” Jetzt sind es nicht nur die Chinesen, sondern ALLE, die auf das nächste Turnier warten müssen. Wegen der Absage in Rabat hat man die Nennungsfrist für Ekaterinenburg nächste Woche bis 12. März verlängert.

Österreichs Judoka, die mit 14 Athleten in Rabat auf die Matte gestiegen wären, nützen nun das “freie” Wochenende zu einem gemeinsamen Trainingslager. Übrigens wurde auch der Unter-18-Europacup am Wochenende in Zagreb wegen des Corona-Virus abgesagt.

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